Herr Schmidt.

celebrating the irony since 1982

Month: November 2007 (page 2 of 9)

Herr Schmidt lässt die Puppen tanzen

Wenn ich so an meine Grundschulzeit zurück denke, kommen nicht viele Erinnerungen hoch. Da wäre ein Mal diese eine Stunde im Musikunterricht, in der sich mein damaliger bester Freund in bester Bart-Simpson-Manier an den Hals gefasst hat, um sich dann unter lauten Würgegeräuschen einfach seitlich vom Stuhl fallen zu lassen oder die Peinlichkeit, die wohl jedem mal widerfahren ist, wenn man seine Klassenlehrerin mit „Mama“ anspricht.

Im Großen und Ganzen waren meine vier Grundschuljahre eher unspektakulär: Ich hatte immer gute bis sehr gute Noten und war beliebt bei Lehrern, Mitschülern und – das ist besonders wichtig – bei den Mitschülerinnen. Ja, ich kann und will es nicht leugnen, schon in der Grundschule zeichnete sich das ab, was sich im Laufe der Jahre bestätigen sollte: Ich komme beim weiblichen Geschlecht ganz gut an.

Während sich die vermeintlich coolen Klassenkameraden damit befassten, sich in der Freizeit im Dreck zu suhlen und gegenseitig mit selbstgemischten Schlammgranaten zu bewerfen oder aber in zugigen Baumhaus-Rohbauten ausharrten, genoß ich das Privileg zu meinen Klassenkameradinnen nach Hause eingeladen zu werden. Schon damals erkannte ich, dass die Jungs, die sich Pause für Pause über den Schulhof prügelten, vielleicht den Fame der Geschlechtsgenossen bekamen, dies‘ aber nicht der Weg war, um in das Schlafzimmer einer Frau zu gelangen. Junior-Schmidt lernte damit eine wichtige Lektion für’s Leben.

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Sehr geehrter Herr Poll-dolski

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Freunde, ich brauche schon wieder Eure Hilfe: Ihr wisst ja, dass ich mehr als nur musikbegeistert bin. Ihr wisst auch, dass ich sehr großen Wert auf die Qualität der Musik lege, die ich in meinen Gehörgang lasse. Sie muss echt sein, also von Herzen kommen, ein Stück weit innovativ sein und einen gewissen Anspruch in punkto Lyrics haben. Außerdem – und das ist gleichbedeutend mit der vorherigen Aufzählung – darf sie nicht zur täglichen Rotation auf VIVA gehören.

Soweit nichts Neues, schon klar, aber Ihr kennt mich ja nicht erst seit gestern und wartet deshalb nur darauf, dass die Wendung kommt. Zurecht: Wie bereits erwähnt, gibt es eine Band, die für mich die „Heilige Kuh der Popmusik“ verkörpert und die in mir ein gewisses Maß des Verhaltens weckt, das sonst nur von Bravo lesenden Teenagergirlies beim Anblick von Lexington Bridge an den Tag gelegt wird. Jetzt ist es natürlich so, dass die fünf Damen letzten Montag ihr aktuelles Album auf den Markt geworfen haben und im nächsten Jahr auf Tour gehen werden.

Auch hier ist jetzt noch nichts Besonderes, ich weiß, denn die Tatsache, dass ich mir „Tangled Up“ in der speziellen Fan-Edition direkt von der Homepage der Girls geordert habe, ist ja selbstverständlich. Der Schock, und damit Auslöser für die Frage, kam mit der News-Meldung, dass die Damen eine Trennung in Erwägung ziehen. Und das nicht in ferner Zukunft, sondern nach der Tour. Meine einzige Chance, Girls Aloud, live erleben zu dürfen, wäre also, einen Flug zu buchen, Tickets zu importieren und im Mai 2008 ins UK zu fliegen. Der ganze Spaß würde ca. 200 EUR pro Person plus ggf. Unterkunft und Verpflegung kosten.

Also, soll ich das machen? Würdet Ihr so etwas tun? Möchte vielleicht jemand mit?

Das Voting bleibt bis Freitag, den 30.11.2007 um 12.00 Uhr geöffnet.

und da noch schnell absahnen: Operation Sünde ’97 (1/2)

 

Only the good die young

Gerade hat mich Omitz daran erinnert, dass heute der Todestag von Freddie Mercury ist und die Aufgabe gestellt, mindestens einmal die Bohemian Rhapsody zu hören und kräftig mitzusingen. Das kann ich nur unterstützen und gutheißen.

Alternativ zur Bohemian Rhapsody kann ich aber auch die Brohemian Rhapsody empfehlen:

Auch als MP3-Download hier.

So, und jetzt: Galileo! Galileo! Galileo, figaro magnifico o o o…

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