Das Urlaubsmitbringsel #2
Fortsetzung zu Das Urlaubsmitbringsel #1
(unbedingt vorher lesen)
Sofort verließ ich meinen ‘Beobachtungsposten’ und begab mich in ihre Richtung. Meine Augen blieben die ganze Zeit auf sie fixiert und als sie meinen Blick spürte und zu mir schaute, lächelte ich sie an. Sie lächelte zurück. Die Jagd hatte begonnen.
Kurz bevor ich ihren Bungalow, vor dem sie stand, erreichen konnte, trat auch ihre Mitbewohnerin ins Freie. Sie war etwa einen Kopf größer als L., hatte dunkelbraune, fast schwarze Haare und wurde von Gott mit ein paar Kilos zu viel bedacht. Sofort wurde mir klar, wie ich vorzugehen hatte: Rette die Cheerleaderin, rette die Welt Gewinne sie für dich, gewinne L.. Ich lächelte L.s Mitbewohnerin freundlich an und stellte mich ihr vor. Sie hieß T. und anhand des Blickes, der die Nennung ihres Namens begleitete, wußte ich, dass hier nicht allzu viel schief laufen konnte.
Nachdem ich T.s Blick die berühmt-berüchtigte eine Sekunde zu lange erwidert hatte, wandte ich mich L. zu und stellte mich auch ihr vor. Von da an lief dann alles, wie ein Chopard-Uhrwerk: Wir verbrachten den Nachmittag, saßen beim Abendessen zusammen und auch bei allen folgenden Nahrungsaufnahmen. Wir suchten uns die gleichen Freizeitbeschäftigungen aus den Gruppenangeboten heraus und auch die Zeit, die nicht mit T-Shirt batiken, Drachenbau oder Jesusmemorabilien töpfern gefüllt waren, wurde von uns gemeinsam tot geschlagen.Ich bin von Null auf Hundert in eine eheähnliche Liason geschliddert, in der einzig die Nächte getrennt verbracht werden mussten. Die Betonung liegt hier ganz klar auf ‘mussten’, denn das lag nur an den spießigen Aufpassern, die wohl keine Lust hatten, eine schwangere Teilnehmerin mit zurück zu bringen. Auch meine Ausführungen, dass die nächtliche Trennung keinen Schutz vor einer Schwangerschaft böte, da es tagsüber genug Möglichkeiten gäbe, sich näher zu kommen, als es den Teamern lieb wäre, und das man genau deshalb auch diese Restriktion über Bord werfen könne, änderte nichts. Meine weitere Rede über den richtigen Gebrauch von Verhütungsmitteln und unsere Kenntnis auf diesem Gebiet, wurde sogar radikal abgewürgt. Frechheit!
Also, wie gesagt, wir verbrachten die kompletten 14 Tage miteinander und mal abgesehen von der Peinlichkeit, dass sowohl L., als auch T. in meiner Jahrgangsstufe waren und ich sie vorher noch nie gesehen hatte, ich ihnen aber schon aufgefallen war, verlief alles fehlerfrei. Es lief sogar so fehlerfrei, dass wir als Paar ins heimische Solingen zurückkehrten. Mein Plan hatte funktioniert und “Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!”
Kaum in der Heimat angekommen, hieß es aber erstmal sich zu trennen, denn die restlichen Ferienwochen sollte ich mit meinen Eltern an der Costa Brava verbringen. Urlaub mit den Eltern?!? Jetzt, wo ich die Liebe meines Lebens gefunden hatte?!? Nicht nur die aufknospende Beziehung zwischen L. und mir sollte auf eine harte Probe gestellt werden…
Fortsetzung folgt…
…und zwar hier
Tags: Flirt · Urlaub

10. Januar 2008
09:16 Uhr
Antworten
jaja, diese teenagersünden "ich weiss, wie man verhütet" ist exakt der satz, den man niemals sagen darf, wenn man vor seinem 18. geburtstag sex haben möchte!
ich bin ja mal gespannt, wie das weitergeht …
10. Januar 2008
09:45 Uhr
Antworten
junge, ist das spannend. und dann auch noch an die costa brava. bekannt für hemmungsloses ringelpiez mit anfassen. dort habe ich meine unschuld verloren, drei mal.
10. Januar 2008
09:47 Uhr
Antworten
ojojojjjj…… ja, die eltern machen es einem nicht leicht. ich kann mich da auch an meine jungend erinnern und an gebrochene herzen, wenn der urlaub rum ist und man wieder nach hause fahren muss… wie oft saß ich auf dem rücksitz des autos während der rückreise, pipi in den augen und natürlich den walkman auf volle suppe. ich hörte genau die liedern, die man die paar tage vorher mit "ihm" gehört hat…. hach….. schee war's! ich bin mal gespannt, wie die geschichte bei dir endet bzw. weitergeht
10. Januar 2008
09:52 Uhr
Antworten
Ähem….nur damit ich nicht komisch da stehe:
Es gab nicht nur Batik-Gruppen und Drachenbau-Veranstaltungen
Und viel schlimmer fand ich dass nächtliche Treffen mit Mädchen, die nicht seuxeller Natur waren, nicht nur abgewürgt, sondern hinterlistig unterlaufen und in einer Nacht und Nebelaktion wie in einem schlechten Kinofilm per Razzia aufgelöst wurden. Und in der Strafkolonie durfte dann geputzt werden.
Kirchenfreizeiten können so UNBARMHERZIG sein!
10. Januar 2008
13:44 Uhr
Antworten
@ zoee: Echt? Ich dachte immer, es sei der Satz, den man sagen müßte, um nicht mit 15 Vater von Drillingen zu werden.
@ der.Grob: Gleich drei Mal? – Das ist aber auf die Dauer ein teurer Spaß. (Was kostet so eine Unschuld heutzutage eigentlich?) Herr Grob, Sie müssen einfach besser auf Ihre Dinge aufpassen.
@ little-wombat: Das hört sich nach schönen Erinnerungen an unschöne Gefühle an. Verrückt, oder, wie Erlebnisse, die damals Weltuntergangsstimmung ausgelöst haben, heute für ein Lächeln sorgen. Das kenne ich auch gut.
@ Floh82: Richtig, es gab auch noch "Jesusmemorabilien töpfern".
Eigentlich sind Kirchenfreizeiten die Vorstufe für Erziehungscamps. Nur halt mit Batiken und Töpfern…
10. Januar 2008
14:57 Uhr
Antworten
genau so ist es: sagst du diesen satz zu deinen eltern oder -in diesem fall- betreuern, werden die argusaugen angeworfen und du bleibst während deiner jugend kinderfrei.
sagst du ihn allerdings zu einem ebenfalls willigen gegenüber, musst du in der tat etwas davon verstehen. sonst heisst du bald papa.
10. Januar 2008
15:05 Uhr
Antworten
Nett.
Aber es lässt einen unbefriedigt zurück.
Irgendwie.
10. Januar 2008
16:03 Uhr
Antworten
@Tilla: nett ist die Schwester von scheiße
ich bin auch unbefriedigt…. aber es geht ja weiter und außerdem ist das ein anderes thema *prust*
10. Januar 2008
16:07 Uhr
Antworten
@ zoee: Schön formuliert. Ich scheine beides gut hinbekommen zu haben. Hoffen wir, dass es noch ein Weilchen so bleibt. *knockonwood*
@ Tilla & little-wombat: Sie sei unbefriedigt, habe ich bisher noch nie aus dem Munde einer Frau gehört.
…zumindest nicht, nachdem ich mein 'Werk' vollbracht habe. ^^
10. Januar 2008
16:27 Uhr
Antworten
*untermtischliegvorlachen*
gott sei dank können wir vortäuschen, deshalb gibt es ja so viele wie dich, hr. schmidt, die dann sagen können "bei mir hat sich noch keine beschwert" *gröhl* *tränenwegwisch*
10. Januar 2008
17:23 Uhr
Antworten
Pah. Junges Gemüse gehört in den Topf – nicht ins Bett!
Aber wie bereits von der Vorrednerin erwähnt – das ist ein anderes Thema.
Jugend erkennt man übrigens an der Reaktion auf das Wörtchen "unbefriedigt" – fällt sie dergestalt aus, dass es ins Sexuelle abdriftet, dann ist da jemand noch ganz jung! *fg*
10. Januar 2008
17:25 Uhr
Antworten
hui, danke
das fasse ich als kompliment auf!
10. Januar 2008
17:53 Uhr
Antworten
*pruuuust*
Ich meinte eigentlich den, der da meinte, dass die Damen immer befriedigt undsoweiter
10. Januar 2008
18:06 Uhr
Antworten
ach soooooo *gröhl*, oh gott, der slivovic von meinen eltern scheint zu wirken
aber ich gebe dir durchaus recht im hinblick auf die "trommler" (hr. schmidt weiß ja auch nun, was das heißt!). und was das gemüse angeht…. bei uns im croatien sagt man: altes huhn – gute suppe!
10. Januar 2008
18:13 Uhr
Antworten
@ little-wombat & Tilla Pe: Verehrte Damen, die sexuellen Anspielungen kommen ganz klar von Euch. Meine Aussage bezog sich einzig und allein auf meine Texte. Es ist aber doch interessant, wie Ihr das Wörtchen 'Werk' zu interpretieren scheint.
Egal: Hauptsache, Ihr habt Spaß.
10. Januar 2008
18:32 Uhr
Antworten
save the cheerleader, save the world!
10. Januar 2008
18:58 Uhr
Antworten
Herr Schmidt, den Spaß hamm wa! Sicherlich!
Und damit sind wir der Befriedigung auch gleich wieder ein Stückchen näher gerückt.
Alles bestens also
10. Januar 2008
19:03 Uhr
Antworten
ihr seid gut, ehrlich
so, ich verabschiede mich für heute und geh jetzt zu meiner freundin auf ne flasche martini! *prost* 
(das wird ein spaß!)
10. Januar 2008
22:53 Uhr
Antworten
Was soll ich dazu sagen? Ich bin nur ein einziges Mal auf einer Kirchenfreitzeit gewesen. Da war ich 15 und als Katholikin mit der evangelischen Gemeinde von gegenüber nach Österreich gefahren. Und was soll ich sagen. Am Ende der Fahrt war ich mit dem Teamer zusammen.
Und von wegen Töpfern und Drachenbau. FlußwanderungenWasserschlachten über 3 Etagen, und Knutsch-Parties waren angesagt. Mit unseren Katholen wäre das vermutlich aber auch anders abgelaufen. Hach, tolle Fahrt war das damals…
10. Januar 2008
23:47 Uhr
Antworten
so, bin wieder zurück.. *hicks* und, herr schmidt, hat sich schon eine beschwert?
*rülps*
10. Januar 2008
23:58 Uhr
Antworten
frauen, die martini trinken und anschließend rülpsen, sind gute frauen.
11. Januar 2008
00:09 Uhr
Antworten
martini war alle. frauen, die einen guten rotwein trinken, sind auch gute frauen, herr grob! *hicks*
11. Januar 2008
09:44 Uhr
Antworten
@ christoph: Ha, dachte ich mir doch, dass jemand das Zitat erkennt. Sehr gut!
@ Tilla Pe: Na, dann bin ich ja beruhigt. Ich war schon kurz vor einer depressiven Phase, weil ich befürchtete, meine 'Magie' sei verschwunden.
@ die_schottin: Bei mir waren es auch evangelische Jugendfreizeiten und dennoch gab' es dort keine Knutsch-Parties oder andere 'sexuellen Übergriffe'. Aber Wasserschlachten hatten wir auch.
@ little-wombat: Schulz! Ähm, beschwert? Worüber?
@ der.Grob: …solange sie keine Glatze tragen und bei DSF LKW ziehen. ^^
11. Januar 2008
09:50 Uhr
Antworten
aua, nicht so fest auf die stirn klopfen!!!
beschwert?… nee, heut fangen wir nicht mit dem thema an…. *g* muss mir jetzt erst mal deine wampe bissi anschauen und deine hüftpölsterchen
11. Januar 2008
11:33 Uhr
Antworten
Herr Schmidt – das ist jetzt aber definitiv jetzt Deine Schuld. Ich hab einen Ohrwurm! "Du kannst zaubere" von BAP. Muss ich wohl den Plattenspieler anwerfen…. hach….
Schreibe einen Kommentar
Trackbacks
Aktuell auf Twitter
@Ms_TiaTia Nicht für mich!!!
(Vor 57 Minuten)
Suche
Suchbegriff eindingsen & Enter drücken.
Kategorien und Tags
007 1.FC Köln 100 Wahrheiten Belly Off Best Of Blade Blade City Blog Bloglesung Competition Düsseldorf Daily Schmidt Download Flirt Foto Frage Frauen Geburtstag Gedanke German Psycho Gewinner Google Handy Jahrescharts Jour Fitz Köln Konzert Kritik Lesung Lyrics Machs Dir Selbst Maximo Park MP3 Musik Obamster Party Poll Rene Bond Schule Solingen Stöckchen Twitter Umfrage Unfug Urlaub Video Wahlkampf Wochenende Youtube Zitat
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.
Alle Tags anzeigen...
Kalender und Archiv
Impressum und Gedöhns
Art Brut
© 2012 Herr Schmidt | Dieses Blog basiert auf Wordpress und verwendet das Theme Modern Clix von Rodrigo Galindez. Lesespass bieten 615 Beiträge und 7731 Kommentare. champagnerdusche!