Der Junge mit den schwarzen Chucks
…saß am Ende des großen Piers und ließ seine Beine baumeln. Sein Blick wanderte über das weite, offene Meer bis zum Horizont, wo die Sonne langsam versank. Er saß jetzt schon eine ganze Weile an dieser Stelle und dachte nach. Er dachte an das Mädchen mit den roten Lackschuhen, an die himmlische Botschafterin, an die Elfe aus einer anderen Dimension, an den schweigenden Weltenbummler und auch an den Sonnenstrahl aus der Vergangenheit. Er dachte an all’ diese Wesen und ihre Sorgen, Ängste und Träume. Der Junge mit den schwarzen Chucks fragte sich, ob er für jeden einzelnen das war, was er gerne für sie wäre. Er zermarterte sich seinen Wuschelkopf darüber, wie er ihnen helfen könnte und bemerkte dabei nicht, wie der Pier langsam hinter ihm zusammenbrach.
Tags: Das Mädchen mit den roten Lackschuhen · Der Junge mit den schwarzen Chucks

14. Mai 2008
09:51 Uhr
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Dann hoffe ich mal, sie trägt einen roten Badeanzug und rettet ihn mit einem gelben Schnellboot aus den Fluten.
14. Mai 2008
10:17 Uhr
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piere brechen nicht so einfach zusammen. was war passiert? tauchte hinter dem jungen plötzlich ein u-boot auf und zerstörte den pier? oder gar godzilla? cloverfield? garfield? strawberry fields forever?
14. Mai 2008
10:45 Uhr
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Scheint so, werter Herr Schmidt, als ob Ihr Junge schwimmen lernen muss …
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
14. Mai 2008
10:58 Uhr
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Oha, der Junge mit den schwarzen Chucks ist sentimental…. nur das happy-end fehlt. und hr.grob: piere brechen, oja, sie können brechen. immer. überall. auch hinter dem jungen mit den schwarzen chucks.
14. Mai 2008
11:07 Uhr
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Ich hoffe wirklich, dass der Junge mit den schwarzen Chucks besser schwimmen kann, als ich. Denn dann könnte er die Geschichte weiterschreiben.
14. Mai 2008
11:31 Uhr
Antworten
Ich würde nun gerne wissen wie die Geschichte weitergeht. Sie wissen doch wie neugierig ich bin Herr Schmidt. Kann der Junge schwimmen? Kommt ihm jemand zu Hilfe? Bricht der Pier doch nicht ganz zusammen? Spannen Sie mich nicht länger auf die Folter. Raus damit.
Neugierigst,
Ihre Frau Ährenwort
14. Mai 2008
11:33 Uhr
Antworten
OK wenn du der Junge mit den schwarzen Chucks bist, können wir erahnen dass das Mädchen mit den roten Lackschuhen, die himmlische Botschafterin (ein Engel…wie süß), die außerdimensionale Elfe, der stumme Weltenumsegler und der Sonnenstrahl aus vergangenen Zeiten ebenfalls Menschen, wahrscheinlich Blogger sind. (Ich bin soooo schlau o.O)
Die viel wichtigere Frage ist aber: Warum um Himmels Willen sitzt der arme Junge auf einem Pier…mitten in Deutschland? Wenn er wenigstens in Hamburg, Bremen oder Kiel sitzen würde…dann könnte man die Seewacht rufen, aber wer kann denn im Bergischen einen ertrinkenden Jungen in Chucks retten?
14. Mai 2008
12:32 Uhr
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@ Chnübli: Oh ja, ich glaube, dass würde dem Jungen mit den schwarzen Chucks gefallen! Die Frage ist nur: Wer von den Wesen wird den Badeanzug tragen?
@ der.grob: Piere brechen richtig oder eben nicht, werter Herr Grob. Weder Godzilla noch Mozilla haben da etwas mit zu tun. Und U-Boote sind in dieser Gegend auch eher selten.
…vielleicht waren es ja Termiten.
@ Erdge Schoss: Glücklicherweise hat der Junge nicht nur das Seepferdchen, werter Herr Schoss, sondern wurde sogar mit Gold ausgezeichnet. Er wird also heil aus dieser brenzligen Situation heraus kommen; wenn auch mit nassen Chucks. Allerdings könnte er es einfacher haben…
@ little-wombat: Die Frage nach dem Happy End ist ja immer so eine Sache. Madsen haben das schon ganz treffen besungen:
“Doch was kommt nach dem Happy End?
Nach all den Dingen, die jeder kennt
Alles ist gut
Doch was wird dann?
Sind alle glücklich ein Leben lang?
Oder was kommt dann?”
Von daher sollte man versuchen, nicht nach dem Happy End sondern nach möglichst vielen Happy Moments zu suchen.
@ Frau Weitergelesen: Glauben Sie mir, liebe Frau Weitergelesen, der Junge mit den schwarzen Chucks wird (die) Geschichte (weiter) schreiben!
@ Frau Ährenwort: Schwimmen kann er, der Junge. Alles andere wird sich noch zeigen, liebe Frau Ährenwort. Ich halte Sie aber auf dem Laufenden.
@ Floh82: Wenn der Junge in Kiel sitzen würde, dann säße er höchstwahrscheinlich mit einem
HolstenJever neben dem MC und würde sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.14. Mai 2008
12:32 Uhr
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Soll ich, lieber Herr Schmidt, einen Verein gründen zur Rettung der schwarzen Chucks?
Wär doch schad drum.
14. Mai 2008
12:53 Uhr
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Frau von Welt hat mal wieder recht! Ich hoffe doch der Junge sitzt am Pier eines Süßwassersees, denn sonst kann er seinen schönen neuen schwarzen Chucks nur noch ein freundliches “Adieu” hinterherrufen…
14. Mai 2008
13:08 Uhr
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Ich denke, er sollte sich nicht mehr den Kopf zermartern, sondern lieber einfach nur der Junge mit den schwarzen Chucks für all diese Wesen sein. Für mich ist das die einzig sinnvolle Variante. Und wenn er dann vollkommen abgeschnitten vom Festland darauf gekommen ist, kann der Junge sich um die Farbechtheit seiner schwarzen Chucks sorgen, wenn er mit einem Kopfsprung ins kalte Wasser zurück an Land schwimmt.
Aber was weiß ich schon. Ich bin ja nur ein Mops.
15. Mai 2008
00:50 Uhr
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@ FrauvonWelt: Bitte machen Sie das, liebe Frau von Welt. Sie hätten genau den Glamour und die Connections, die ein solch’ wichtiger Verein braucht.
@ Sabine: Es ist leider das Meer und kein Süßwassersee…
@ kleiner.mops: Möpse können sehr weise sein! Sehr, sehr weise!
15. Mai 2008
10:03 Uhr
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Okay, Herr Schmidt. Ich eröffne einfach im “Verein zur Rettung der rosa Kacheln” eine neue Abteilung, die sich der Rettung der schwarzen Chucks annimmt. Dann muss ich nicht das ganze Gründungszeremoniell noch mal durchackern, außerdem hätte ich dann schon die Mitlglieder.
Man könnte natürlich auch an eine grundlegende Neustrukturierung des Vereins denken. Den Verein nennen wir nur noch “Verein zur Rettung (VzR)”, der kriegt dann die Abteilungen “rosa Kacheln” und “schwarze Chucks”. Und falls Sie noch mehr zu retten haben, dann sagen Sie es bitte gleich, sonst muss ich in zwei Wochen wieder anfangen zu strukturieren.
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