London 2008 #2
Greifen wir doch direkt den Cliffhanger vom letzten Mal auf und befassen uns mit der Damenwelt Londons:
Kaum hatte ich den Shuttle-Zug von Stansted Airport nach London Liverpool Street verlassen, begegnete mir schon ein echter Leckerbissen. Sollte meine Theorie schon so schnell über Bord geworfen werden?!? Die Dame war etwa 1,80 m groß, hatte blonde Haare, die bis zu den Schulterblättern reichten und war mit einem Körper ausgestattet, der sagte: “Ich bin sportlich, esse was mir schmeckt und Du brauchst keine Angst zu haben, dass Dich meine Knochen verletzen.” Ja, und im Gegensatz zum letzten Mal als mich die Heckansicht einer Frau in Träumereien versetzte, spielte dieses Mal auch das Gesicht mit. Freunde, das Mädel war echt hübsch anzuschauen. Das konnte unmöglich eine Engländerin sein! …oder doch?!?
So stand sie also vor mir in der Warteschlange des Undergroundticketverkaufs und trank immer wieder aus ihrer Evian-Flasche, wobei sie ihr Gesicht jedes Mal weit zur rechten Seite drehte und mich aus den Augenwinkeln ansah. Selbstverständlich blickte ich ihr dabei jedes Mal genau in die Augen und lächelte. Dieses Spielchen ging über die gesamte Wartezeit, also so ca. 20 Minuten. Ja, und verfickte Scheiße™, dass konnte doch nun wirklich nicht sein, dass ich nach so kurzer Zeit nicht nur meine These ad acta legen musste, sondern auch noch mit der Dame flirtete.
Aber es kam, wie es kommen musste: Die hübsche Blonde trat irgendwann an den Schalter und fuchtelte mit Uni-Anmeldung und sonstigen Papieren herum, während sie in fließendem Englisch ihre Wünsche zum Besten gab. In fließendem Englisch mit Akzent! Sie war also tatsächlich keine gebürtige Engländerin, so viel stand fest. Nun, und als sie kurz darauf ihren deutschen Personalausweis vorlegte, war meine Weltanschauung wieder im Lot!
Ja, Teufel auch, drei Absätze über diese Begegnung… Da müssen dann jetzt erstmal Fotos her:

Die London-Kenner unter Euch werden es sofort erkannt haben: Es handelt sich nicht um die blonde Dame, sondern um Piccadilly Circus. Von dort aus ging es zu Fuß zur U-Bahn-Haltestelle Oxford Circus. Übrigens: Genau dieser Weg führt direkt an dem großartigen Apple-Store vorbei, von dem ich Euch ein Lebenszeichen gesendet habe. Über die Oxford Street ging es dann Richtung Notting Hill, wo an diesem Tag der Portobello Market stattfand:

Es handelt sich dabei um einen Straßenmarkt auf der Portobello Road. Diese gut 2 Meilen lange Straße ist gesäumt von Antiquitätenhändlern und wird zu Marktzeiten in verschiedene Abschnitte unterteilt: Antiques section, fruits and veg, new goods, fashion market und second hand goods.
Auf dem Rückweg über die Ledbury Road und Chepstow Crescent, hatte ich dann noch das seltene Glück einen ganz besonderen Bewohner Notting Hills vor die Linse zu bekommen:

Darf ich vorstellen: Hugh Grant Mr. Squirrel
So, mit dieser niedlichen Impression möchte ich den heutigen Beitrag über meinen London-Aufenthalt abschließen. Schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein, wenn es wieder heißt “Great Schmidt in Little Britain”. Dann berichte ich Euch von Models im Starbucks, Cameron, Jessica und anderen Sehenswürdigkeiten. Till then, wie der Engländer zu sagen pflegt…
Tags: London · Urlaub

26. Mai 2008
11:02 Uhr
Antworten
Ha! Also ich auf den Post geklickt habe, hatte ich irgendwie gedacht, den Eintrag einer bloggenden Freundin erwischt zu haben. Habe mich bis fast zum Ende der Warteschlange gewundert, warum und seit wann sie denn auf Frauen steht und das so deutlich kommuniziert. So schnell kanns gehen!
Heute Abend ist in HH leider wenig Zeit, Herr Schmidt!
26. Mai 2008
12:16 Uhr
Antworten
Das konnte ja nun wirklich keine Engländerin sein. Die sind nieeeeemals hübsch. Und was ist jetzt daraus geworden. Sagen Sie jetzt nicht Sie haben die Dame nicht eingeladen???? Das wäre unverzeihlich!!
Ihre Frau Ährenwort
26. Mai 2008
13:11 Uhr
Antworten
Ja wie, keine (Beweis-)Fotos von der Blondine?!
26. Mai 2008
21:19 Uhr
Antworten
Sagen Sie mal Herr Schmidt:
War das in Great Britain wo man die Squirrels fangen, töten und verspeisen darf, weil die fast eine Plage geworden sind? Wenn ich mich nicht im Land täusche, hätten Sie mir ja eins mitbringen können
26. Mai 2008
22:03 Uhr
Antworten
@ Lenny_und_Karl: Das ist sehr, sehr schade, dass es dieses Mal nicht mit einem Treffen zwischen uns geklappt hat. Vor allem, wenn man bedenkt was für tolle Schminktipps wir hätten austauschen können. Ich, als Deine bloggende Freundin, hätte auch mit Dir in “Sex And The City – The Movie” gehen können.
@ Frau Ährenwort: Also “nieeeeemals”, liebe Frau Ährenwort, kann ich beim besten Willen nicht bestätigen. Immerhin gibt es Cheryl, Sarah und Nadine. Allerdings, und da gebe ich Ihnen schon recht, ist es höchst selten.
Ich hätte sie natürlich sofort eingeladen, wäre ich als Single dort gewesen. Aber so, mit daneben stehender Freundin, habe ich eine Einladung als höchst unpassend empfunden. ^^
@ Mone: Ich bin doch keiner, der heimlich fremde Frauen fotografiert! …und ‘legale’ Fotos sind aus den oben erläuterten Gründen nicht entstanden.
@ Floh82: Ja, die Plage… Das war aber nicht Great Britain sondern Ägypten. Und die Squirrels waren Heuschrecken. Und das ist auch schon ein paar Jahrhunderte her.
27. Mai 2008
08:36 Uhr
Antworten
und ich las schon “great schmitdt in little wombat” :-O *prust*
ich vermisse bilder von frauen…. hübschen frauen…
27. Mai 2008
08:42 Uhr
Antworten
Sie sind mit Ihrer Freundin unterwegs uns glotzen andere Frauen an????? Sie sind also doch ein Stelzbock Herr Schmidt!
Ihre Frau Ähenwort
27. Mai 2008
09:02 Uhr
Antworten
Hasenzahn, ich mach mir Sorgen!
27. Mai 2008
14:46 Uhr
Antworten
Ich gehe tatsächlich und dazu stehe ich in den Sex and the City Film. Am Mittwoch zur Vorpremiere. Mit ungefähr 15 anderen Frauen. Ja manchmal müssen so fiese Mädchendinge auch sein!
27. Mai 2008
17:57 Uhr
Antworten
lennyundkarl: ich mag euch ja jetzt schon
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