Sexy! Yes Yes Yes
Ich wurde schräg angeschaut als ich meine Liebe zu dieser Band bekundet habe. Die Leute haben mit dem Kopf geschüttelt als ich mir DVDs und CDs aus dem UK importieren ließ. Ich wurde für verrückt erklärt als ich Tickets für ein Konzert in London bestellt hatte und verkündete nur hauptsächlich deswegen auf die Insel zu fliegen. All’ das war und ist mir furchtbar egal, aber vielleicht kann ich ja nachträglich für Verständnis sorgen:
Pünktlich um 18.30 Uhr Ortszeit öffneten die Türen der spektakulären O2 Arena, die auch am zweiten Abend ausverkauft war, und die Publikumsmassen durften hinein. Das heißt, sofern sie denn wollten. Viele Besucher waren noch damit beschäftigt die Merchandise-Stände zu plündern oder aber ein gepflegtes Abendessen in einem der zahlreichen umliegenden Restaurants einzunehmen. Ich sag’s Euch, allein schon wegen der Location hat sich die Reise gelohnt. So eine venue gibt es bei uns nicht.
Nachdem ich mich also an dem großartigen Zeltinnenleben sattgesehen hatte, machte ich mich gemütlich auf den Weg in die Halle. Entspannung dank Platzkarten.
Die erste Vorband war eine unfassbar schlechte Boyband, die auf den noch schlechteren Namen Billiam hörten. Erst wurde ein wenig rumgehüpft, dann ein wenig posiert und zwischendurch Massenentertainment vom Stapel gelassen. Nur eins wurde nicht: Live gesungen.
Nachdem die unsägliche Five-Kopie von der Bühne verschwunden war, gesellte sich ein einzelner Jüngling mit vier Tänzerinnen auf die Bühne. Er begann mit seinem Elektro-Pop und erinnerte mich sowohl musikalisch als auch optisch sofort an Darin. Live-Gesang suchte man aber auch hier vergeblich.
Danach betraten fünf Damen in bunten Kleidchen die Bühne und ich dachte mir “Hey, es geht los!”, lag damit aber genauso falsch, wie die Kritiker, die nicht mehr an einen Kölner Aufstieg geglaubt haben. Es waren nicht meine Girls, die dort auf der Bühne standen sondern eine Kopie namens The Saturdays. Aufgrund der Ähnlichkeit zum Hauptact und der Tatsache, dass endlich live gesungen wurde, empfand ich die Damen als äußerst gefällig.
Es folgten knapp 40 Minuten Pause bevor die Halle in komplette Dunkelheit gehüllt wurde und die Show begann:
Was für ein Opening!
Überraschend früh folgte die Debut-Single “Sound Of The Underground”. Damit war das Publikum außer Kontrolle und feierte alles, was Cheryl, Sarah, Nadine, Kimberley und Nicola auf die Massen los ließ. Egal ob bei “Black Jacks” oder “Can’t Speak French” vom aktuellen Album “Tangled Up” oder bei älteren Songs, wie “Love Machine” oder “Whole Lotta History”, egal ob das 4-jährige Mädchen oder der 40-jährige Mann – das Publikum machte Party!
Natürlich streuten Girls Aloud auch wieder ein paar Coversongs in ihr Live-Set ein. Dieses Mal gab es neben den obligatorischen “Jump (For My Love)” und “I’ll Stand By You” “Push It” und “With Every Heartbeat”. Letzteren kannte ich schon von einem BBC Radio 1 Auftritt der Damen und freute mich wie ein Schnitzel darüber, dass sie ihn nur für mich an diesem Abend zum Besten gaben.
Ach, Freunde, ich könnte jetzt noch ewig so weiter schreiben aber ich mache es kurz: Ich würde es jederzeit wieder machen. Ich würde jederzeit wieder für die Ladies nach London reisen. Dann brauche ich allerdings Innenraumkarten, damit die Fotos dann auch etwas ‘detaillierter’ werden. ^^
Tags: Girls Aloud · Konzert · London



21. Mai 2008
10:51 Uhr
Antworten
Sie sind ja fast schon ein Groupie! ^^
21. Mai 2008
11:15 Uhr
Antworten
Diese kindliche Freude an halbbekleideten Mädchen! Schön. Einfach nur schön.
21. Mai 2008
11:34 Uhr
Antworten
Jetzt habe ich es doch gelesen….aaaargh…!
Um die Filmchen drücke ich mich aber definitiv!
Schmidtilein, schau mal bitte schnell auf meinen “3 Dinge, die ich noch nicht wusste”-Kommentar bei uns…
21. Mai 2008
11:46 Uhr
Antworten
Wenn Sie’s, werter Herr Schmidt, jederzeit wieder machen würden, haben Sie’s genau richtig gemacht. Und wenn Sie Ihr Gewinnerlächeln aufsetzen, spielen die Damen garantiert auch für Sie in Solingen.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
21. Mai 2008
13:17 Uhr
Antworten
@ Mone: Wieso nur fast?!? Ich bin es!
@ kleiner.mops: Ja, aber meine Gedanken und Phantasien sind so ganz und gar nicht kindlich! ^^
@ Sabine: Spar Dir lieber die Fotos und schaue Dir dafür das erste Video an! Das lohnt sich wirklich.
@ Erdge Schoss: Wäre ich nur näher an den Damen dran gewesen, werter Herr Schoss, dann hätten die Damen mein Lächeln und meinen Blick gesehen. Und dann würden Miss Cole, Miss Coyle und / oder Miss Harding jetzt mit Sicherheit in Solingen spielen. Und zwar mit mir in meinem Schlafzimmer!
21. Mai 2008
13:29 Uhr
Antworten
Ich sag nur: Stelzbock!
Ihre Frau Ährenwort.
21. Mai 2008
15:47 Uhr
Antworten
Ist ja auch gut so! Schließlich bist du ja keine 10 Jahre mehr alt. Ich habe beschlossen, auf meinem Blog eine regelmäßige Lebenskommentierung anhand eines Fussballalmanachs zu machen. Ich denke, dass könnte die Häufigkeit meiner Bloggerei verbessern. Fussball!
21. Mai 2008
18:29 Uhr
Antworten
Then, Jump!
For my love
Jump in!
And feel my touch
Jump, if you want to taste my kisses in the night then,
Jump for my love
I know my heart can make you happy
Jump in!
You know these arms can feel you up
Jump, if you want to taste my kisses in the night then,
Jump! For my love
*sing*
Kennst du die legendäre Szene aus “Tatsächlich Liebe”?
21. Mai 2008
19:10 Uhr
Antworten
Ach Herr Schmidt, ist doch egal, ob die anderen Menschen Sie verstehen oder nicht. Ich kann Sie sehr gut verstehen.
Während Sie für die Ladys jederzeit wieder nach London reisen würden … würde ich für ein Paar Schuhe nach Mailand reisen.
22. Mai 2008
02:26 Uhr
Antworten
@ Frau Ährenwort: Steinbock! Immer noch, liebe Frau Ährenwort.
@ kleiner.mops: Darauf ein “Wie hat der HSV gespielt?” !
@ little james: Hey, ein weiterer Fan?!? ^^
…ich kenne die Szene leider nicht. Um ehrlich zu sein, ich kenne den gesamten Film nicht.
@ Frau W.: Hach, liebe Frau W., was ist das doch für ein schönes Gefühl, wenn man verstanden wird. Vielen Dank! Aber sagen Sie mir doch bitte eins: Wo haben Sie denn Ihr ‘eitergelesen’ gelassen?
22. Mai 2008
08:53 Uhr
Antworten
“eitergelesen” …
klingt nicht schön, wie Sie das schreiben. Gar nicht schön. Warum ich meinen Namen so verstümmelt habe, wollen Sie wissen? Buchstaben kosten Zeit, Zeit ist Geld. Muss halt auch sehen, wo ich bleibe.
[Wenn jetzt jeder nach meinem "eitergelesen" fragt, geht die Rechnung aber nicht auf.]
22. Mai 2008
13:13 Uhr
Antworten
Nö, ich kenn nur Jump aus dem Film. Grins. Da findet man bestimmt bei You Tube was. Lohnt sich…
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