y.a.s.a.t.g.b.*

Auf vielfachen Wunsch gibt es doch eine Fortsetzung zu i.w.t.y.t.a.g.b.*:

Gegen 23.30 Uhr erreichten wir den Club und enterten die Location. Sofort stürmte ich auf die noch leere Tanzfläche und vollzog meine unnachahmliche Arschwackel-Performance. Die gut 20 Herren, in ihren rosa Muskelshirts, zogen vor Begeisterung ihre, zu feinen Linien gezupften, Augenbrauen hoch und ließen vor lauter Aufregung die Münder offen stehen. Ja, selbst die vier maskulinen Frauen mit ihren Kurzhaarfrisuren applaudierten frenetisch.

Als ich nach einer halben Stunde Dauergewackel den Dancefloor verließ, kamen die rosa-behemdeten Männer auf mich zu und luden mich auf einen Prosecco nach dem anderen ein. Meine Begleitungen hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon aus dem Staub gemacht und in der Nachtresidenz eingefunden. Ja, und keine Stunde später wurde aus dem Buddha Bay Sodom & Gomorrha. Überall sah man sich küssende Männer und eng umschlungen tanzende Frauen. All’ das beobachtete ich von dem DJ-Tresen aus, während ich weitertanzte. Und…

Das alles ist nicht passiert!

Mal ehrlich, Freunde, was habt Ihr erwartet?!? – Das war ein (fast) normaler Abend im Club. Der DJ spielte ein amtliches House-Set, die Gäste feierten ausgelassen und Euer Vortänzer Herr Schmidt legte eine mehr oder weniger heiße Sohle mit seinen weiblichen Begleitungen auf’s Parkett. Der einzige Unterschied zu anderen Clubabenden war, dass man halt vermehrt gleichgeschlechtliche Küsse beobachten konnte und generell keine netten Frauen (mal abgesehen von meinen Begleitungen) zu sehen waren. That’s it. Total unspektakulär eigentlich…


*y.a.s.a.t.g.b. = “You’re a superstar at the gay bar” (Electric Six)


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