Herr Schmidt.

celebrating the irony since 1982

Month: Juni 2009 (page 1 of 7)

Twitter Hashtags, die man im Auge behalten sollte

#Schmidt_vs_Parkster

Unter diesem Tag könnt Ihr ziemlich detailliert verfolgen, wie, wann und warum das Duell des Jahres stattfinden wird. Sir Parker himself wird gegen mich antreten – und ich auch gegen ihn (Irre, oder?!?) – um die Gunst der DiVa und die Anerkennung der ganzen Welt zu bekommen.

Was uns noch fehlt sind Disziplinen. Also Freunde, schreibt Eure Vorschläge in die Kommentare oder postet sie @herrschmidt oder @warum_immer_ich bei Twitter mit dem Hashtag #Schmidt_vs_Parkster.

#couch2010 bzw. #kuba_couch2010

Eigentlich wollte ich das Fräulein Lenny_und_Karl ja in ihrer Heimatstadt besuchen, aber da kam ihre Weltreise dazwischen. Jetzt herrscht die wahnwitzige Idee, dass wir uns Anfang 2010 auf Kuba treffen. Ob das klappt?!?

#DieSoldoWette

Daum ist weg und Soldo ist da. Soweit der status quo beim FC. Ob Soldo aber der Richtige ist und wie lange er beim FC bleibt, darüber scheiden sich die Geister. Ich sage, er ist bis zur Winterpause wieder weg. Der Kaiser ist da anderer Meinung… Wer von uns Recht behalten sollte, bekommt einen schicken Kasten Bier vom jeweils anderen.

Stiefelchen

Sehr, sehr nice, was die 25-jährige Little Boots, deren Debut-Album gestern veröffentlicht wurde, da macht.

…und niedlich ist sie. Schaut Euch auch unbedingt mal die anderen Videos in ihrem Youtube-Channel an. Sie haut dort in unregelmäßigen Abständen sehr schöne Coverversionen raus. Beispielsweise „Day ’n‘ Nite“ von Kid Cudi:

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Michael Jackson

Ich mache mir da jetzt bestimmt keine Freunde mit, aber es muss raus: Mir geht dieser Hype um den Tod von Michael Jackson tierisch auf die Klöten. Klar, der Mann hat in den 70ern & 80ern ordentlich die Charts gerockt und ein paar unsterbliche Songs geschrieben. Ich habe auch einen riesigen Respekt vor der Anzahl seiner verkauften Platten, aber das ist schon lange her. Streng genommen war Jacko schon seit Jahren Tod. Die letzten Nachrichten waren immer peinlich und beängstigend, die musikalischen Erfolge blieben aus.

Michael Jackson hat die heutige Musikergeneration geprägt und war auf der Bühne ein Riesen-Entertainer. Im Gegensatz dazu war er vermutlich innerlich ein zerbrochener Mensch, der sein Leben lang sich selbst gesucht hat. Irgendwo zwischen der Flucht vor den Genen seines Erzeugers und einer vielleicht vorhandenen Transsexualität, hat er seinen Körper so heruntergewirtschaftet, dass er froh sein kann so lange durchgehalten zu haben. Er war seit Jahren ein wandelndes Wrack – körperlich wie seelisch und finanziell noch obendrein. Vielleicht war der Tod auch eine Art Erlösung für ihn.

Ich gestehe jedem Fan ein, um Michael Jackson zu trauern, finde es aber realitätsverzerrend, dass um den Jacko der 80er getrauert wird und alles andere vergessen wird. Das führt leider dazu, dass eine Ikonisierung, eine Hysterie entsteht, die weit über das angemessene Trauern hinaus geht. Und dann muss ich es dann doch mal auf den Punkt bringen: Es kann sein, dass der Mann ein Kinderschänder war! Auch wenn ich nach dem Motto „Im Zweifel für den Angeklagten“ lebe, sollte man solche Aspekte nicht außen vor lassen. Bei so etwas sind dann nämllich auch die musikalischen Erfolge kein adäquates Gegenwicht. Bedenkt das bitte, wenn Ihr trauert. Der Mann war kein Heiland und auch kein Außerirdischer. Er war ein Mensch. Und Menschen sterben gerade reihenweise weltweit in ihrem Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit. Vielleicht zweigt Ihr ja ein wenig der Trauer für diese Leute ab.

Moralpredigt Ende.

Mach et joot, Michael. Da oben hast Du es besser als hier! For sure!

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