Herr Schmidt.

celebrating the irony since 1982

Month: Oktober 2009 (page 1 of 5)

Eine, zwei und 100 #3 – Kerstins Martini

Was bisher geschah: #1, #2

01:12 Uhr – neue Klingel, neuer Hausflur, neue Gastgeberin. Seit 10 Jahren und mehr kannte ich die hier anwesenden Menschen. Das war eine wilde Party im Schoß der Familie. Mich wunderte es zwar schon, dass mir nicht die Gastgeberin sondern Bathe die Türe öffnete, aber ich war auf Umarmung programmiert und so umarmte ich einfach ihn. Felixibilität ist ja so wichtig dieser Tage.

Ich bahnte mir also einen Weg durch die Bierkästen in der Küche Richtung Wohnzimmer, wo mir sogleich eine junge, brünette Frau erfreut lächelnd in die Arme stolperte. Es war Kerstin, die Veranstalterin dieser Party, die augenscheinlich die letzten fünf Stunden zu nutzen gewusst hatte. Bevor wir wieder zwei Schritte in die Küche zurück stolperten, schaffte ich es noch einen Blick auf die anderen Anwesenden zu werfen, die auch nicht mehr ganz so taufrisch zu sein schienen.

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Infograph-Schnitzwerk

Spannungsaufbau ist ja total wichtig. Also so generell. Und da ich hier jetzt keine Werbepause vor dem großen Finale der besten Trilogie dieser Woche einspielen kann möchte, gibt es ein tolles Stöckchen von MC Winkel, bevor morgen dann der dritte und letzte Teil rausgehauen wird.

You think you’re special, you do / I can see it in your eyes(Song anhören)

Na, dann wollen wir mal sehen, wie „special“ ich wirklich bin:

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Eine, zwei und 100 #2 – Top gestyled, top gedressed

Was bisher geschah: #1

Was war ich erleichtert als ich vor dem Eingang des schicken Neubaus stand, der auf den Namen 14 hörte. Ein kurzer Druck auf die Klingel, ein leises Surren und schon war ich in dem modernen Hausflur. Ab jetzt ging es aufwärts. Und zwar nach ganz oben! Ich begrüßte die Gastgeberin, das liebe Fräulein Mulan, und selbstverständlich auch den werten Herrn Grob, bevor ich mir einen Überblick verschaffte: Mindestens 700 CDs, Reißdorfer Kölsch, gefüllte Frikadellen und eine erstaunliche Frauenquote. Das ließ sich doch erstklassig an.

Ich schnappte mir also so eine Kölner Bieronade, die außerhalb des handelsüblichen Reagenzglases fast nach einem echten Bier aussah und gab mich der Festivität hin. Zu dem Getränk wurde eine Variation von Fingerfood an diversen Salaten und eine hervorragende Konversation mit den Gebrüdern Grob gereicht. Und so merkte ich gar nicht wie die Zeit und der Flascheninhalt verging. Erst beim dritten Trockenzug fiel mir die Abstinenz von Flüssigkeit auf und ich entschied mich zum Leergut wegbringen.

Was habe ich nicht schlecht gestaunt als ich mit meiner leeren Flasche vor dem Bierkastenstapel stand und eine attraktive Frau zwischen mir und den Flaschen saß. Freunde, aber genau mein Beuteschema: brünett, schlank, groß und mit einer größeren Ausstrahlung als Gorleben. In Sekundenbruchteilen spielte ich verschiedene Szenarien durch:

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