Leistenprobleme

Eigentlich müsste ich ja hier nochmal ein Video raushauen, das Euch die immensen, unglaublichen und überhaupt ganz, ganz phänomenalen Fortschritte in meiner Butze präsentiert, ich weiß. Jetzt ist das aber so, dass ich _______________________ (hier bitte faule Ausrede einfügen). Dafür habt Ihr ja sicherlich Verständnis, nech?!?

Am Samstag habe ich jedenfalls in einem unmenschlichen Gewaltakt und mit freundlicher Unterstützung von MorgothSG die letzten Fußleisten an die Wände gelötet. Er war mir eine Riesenhilfe…also, eine Hilfe…na, sagen wir, er stand nicht im Weg rum. Meistens jedenfalls. Auf jeden Fall sind jetzt endlich auch Flur und Küche befußleistet und damit heimwerkertechnisch nahezu fertig.

Nahezu?!? Warum nur nahezu?!?

Gerne würde ich ja “komplett fertig” schreiben, aber leider tat sich in dem Mini-Flur meines Nasszellenflügels eine feuchte Stelle an der Außenwand auf, die das dortige Anbringen der Hamburger Leiste unmöglich machte. Ich muss jetzt jedenfalls erstmal beobachten wo die Feuchtigkeit herkommt. In aller Regel hab’ ich ja was damit zu tun, wenn es in tieferen Regionen feucht wird, aber das ist wahrscheinlich ein anderes Thema.

Kommen wir lieber zum Dübeln: Mal abgesehen von einer Schraube, musste ich nicht einen Dübel in die Wand beamen. Die Holzbalken auf dem Niveau meines Humors – also sehr bodennah – ermöglichten die umweglose Verwendung von Holzschrauben. Das war wohl auch mein Glück bei der vorletzten Schraube-Wand-Vermählung, bei der es ordentlich knisterte. Die ewige Verbindung dieser zwei, missfiel meinem Ceranfeld so sehr, dass ihm eine Sicherung rausgeflogen ist. Ach, eine. Alle drei!

Der gestern herbeigerufene Elektriker meinte jedenfalls, ich könne froh sein, dass ich nicht mit dem Schlagbohrer reingebohrt hätte, sonst wäre der Schaden größer gewesen. Auf meine unschuldige Frage, wie es denn sein könne, dass Elektroleitungen auf dieser Höhe verlaufen, wollte er irgendwie nicht so recht antworten. Ganz im Gegensatz zu meiner Frage nach Milch oder Zucker im Kaffee… “Schwarz!

Schwarz konnte ich dann auch für meine Kulanzaussicht sehen. Eine Rechnung wurde mir zugesichert. Aber, geschissene Pilze, wichtig ist doch nur, dass der Schaden behoben, das entstandene Loch geflickt (hier bloß kein “l” vergessen!) und die Leiste wieder angeleimt ist. Dieses mal ohne faltige Nägel und dafür mit 1 PAB* Silikon. In diesem Sinne…

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!

PS: War nur Spaß mit MorgothSG! Ohne ihn hätte ich das wirklich nicht in dem Tempo und der Präzision hinbekommen. Also das Treffen der Elektroleitung… hi hi hi

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*PAB = Pamela-Anderson-Brust, Einheit für Silikonmengenangaben


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