Spontane Umdisponierung zu einem gelungenen Abend

Eigentlich wollte ich meinen Freitagabend ja in Gesellschaft attraktiver Frauen verbringen, aber da sich eine der Damen kurzfristig um ihre sterilisierte Muschi kümmern musste, blieb mir nichts anderes übrig als umzudisponieren. Doch was macht man als kindischer junggebliebener Mitt End 2/3-Zwanziger ohne feste Bindung und dem Anspruch intellekutat …äh… intillegä …öhm… nicht ganz doof zu sein spontan denn so an einem 30.10.2009?!? Man ruft jemanden an, den man nur über’s Internet kennt, von dem man aber weiß, dass er gerade in der Nähe ist und verabredet sich.

Wuas?!? Herr Schmidt goes Blind Date 2.0?!?

Unsinn! Der oft kopierte, niemals erreichte und absolut blogrollhinzufügenswerte tExtremist Sir Parker war um’me Ecke – in diesem Dorf an der Düssel da – zu Gast, um den Deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2009 beizuwohnen. Ja, und  eigentlich wollten wir uns samstags auf’n Bier Alt Bier Jever treffen, konnten das so aber vorziehen. Dieser glückliche Umstand ermöglichte es, dass wir zusammen das Teamfinale des Slams anschauen konnten. Und das obwohl es keine Karten mehr gab. Der Parkster ließ seinen Charme spielen und ließ mich mal eben auf die Gästeliste setzen. – Herr Schmidt goes VIP. Hell, yeah!

Wir trafen uns also 2 Stunden vor Finalbeginn an der Location und machten das was Männer so machen, wenn sie sich das erste Mal begegnen. (Nein, wir haben uns nicht geprügelt. Das andere! … NEIN, wir sind doch keine Teenager mehr! Das andere, erwachsene! … Ja, genau: Wir haben ein Bier zusammen getrunken.) Während wir also unsere Pilsken vernichteten und uns sofort sehr gut unterhielten, gesellten sich des Sirs seine Holde, eine Bekannte und Frau Wortwahl zu uns. Letztere heißt übrigens nicht Claudia, auch wenn man fest davon überzeugt ist. (Was ist denn bloß los mit mir, den Frauen und den Fettnäpfchen?!?)

Gegen 21:30 Uhr machten wir uns dann auf die Socken, um noch einen beneidenswerten Platz im Publikum ergattern zu können und 30 Minuten später ging es dann auch schon los. Ja, und was soll ich denn nur sagen?!? Ich habe zwar schon mal einen Poetry Slam gesehen (Gedankenstütze), aber das, also das, was die Leute da präsentiert haben, also das war anbetungswürdig! Jawoll, anbetungswürdig!

Schaut mal selbst:

Auch sehr gut: SMAAT, PauL und überhaupt alle Videos in dem dazugehörigen Youtube-Channel.

Gosh, was bin ich gut unterhalten worden. Ich habe zuletzt bei Rainald Grebe so gelacht und war seit Mai / Juni (some people know, some won’t understand. Lebt damit!) nicht mehr mit solch’ Kreativität konfrontiert worden. Hammer! HAMMER! H-A-M-M-E-R! Echt wahr! Ich werde ab sofort definitiv öfter als ein Mal pro Jahr auf so eine Veranstaltung gehen. Ja, und da ich gerade sowieso tierisch Bock auf Bühne und Meinen-Schwachsinn-Vortragen habe, könnte es sogar sein, dass ich selber mal aktiv mitmache.

So, jetzt beruhigen wir uns alle wieder und schauen uns die beiden bestaussehendsten Blogger Deutschlands an:

(und bei Flickr)

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!


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