Herr Schmidt.

celebrating the irony since 1982

Month: März 2010 (page 1 of 4)

Ein Buch zu schreiben

Mindestens 10 Versuche habe ich bisher in meinem Leben unternommen, ein Buch zu schreiben. Meistens alleine, ein Mal aber auch zusammen mit Silent Bob, meinem besten Freund. Jedes Mal dachte ich mir, dass es doch eigentlich überhaupt kein Problem sein kann, so ein Projekt durchzuziehen. Was ist denn da schon anders als hier regelmäßig was rauszuhauen. Einfach täglich ein, zwei Seiten tippen und zack, zack ist das Buch fertig. Ich rede jetzt hier ja nicht von ’nem Bestseller. Wenn ich ehrlich bin, geht es mir bei diesem Gedanken an ein Buch überhaupt gar nicht um die gebundene Ausgabe in einem Bücherregal; es geht um das Projekt an sich.

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Adonis Maximus! oder: Sie haben Post!

Mein Leben fährt dieser Tage wieder mit einem bunten Strauss skurriler Ereignisse auf. Unter anderem hatte ich vor elf Tagen einen mysteriösen Umschlag in meinem Briefkasten (TwitPic). Enthalten war eine runde Silberscheibe und folgende, wunderhübsche Darstellung Chemnitzer Wohnkultur:

Rückseitig fand sich folgender Text in feinster Krickel-Krackel-Schrift:

Lieber Sven Oliver Schmidt,

ich bin die kleine Schwester von Till und Felix. Ich habe eine große Schwester die Nina, die Nina will ein eigenes Zimmer und deshalb sollen Tilli und Felix Berühmt werden, die ziehen dann aus und die Nina hat ihr eigenes Zimmer.

(Höhre in die CD an und bespreche sie in deinem Blog.)

Deine Lotta

Das Blog ist hier ja kein Wunschkonzert und deshalb würde ich mich auch normalerweise gar nicht auf so etwas einlassen, aber wenn man sich da so eine geile Story drumherum bastelt, will ich mal nicht so sein:

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"266,67 Meilen"

…dachte der Junge mit den schwarzen Chucks als er aus dem Fenster schaute. „Eigentlich gar nicht mal so viel. Aber eben weiter als meine Arme reichen.“ Er trank einen Schluck seines Kaffees und blickte in das tiefe Blau auf dem Monitor seines Macs. „Als sich unsere Blicke trafen, bekamen wir einen Moment nur für uns allein; und Mensch und Tier, Gezeiten und Zeit froren in diesem ein. Ein winziger Bruchteil von der Ewigkeit, in den wir unsere Namen eingravieren durften.“ Seine Augen richteten sich wieder auf die Welt vor seinem Fenster. „…und in nur 5 Tagen wird sich die räumliche Entfernung der Distanz unserer Herzen anpassen. 266,67 Meilen sind eben 266,67 Meilen zu viel.

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