Herr Schmidt.

celebrating the irony since 1982

Month: April 2010 (page 1 of 2)

Schokolade in aller Munde

Es ist ja noch nicht sooo lange her, da berichtete ich von einem ominösen Umschlag in meinem Briefkasten (die ganze Story hier). Tja, und jetzt hatte ich schon wieder Post von einem unbekannten Absender: Ein stinknormaler, weißer Umschlag mit meinen Empfängerdaten in der unteren, linken(!) Ecke…

Sofort zog ich mir meine Einweghandschuhe an, verzierte meine Atemöffnungen mit einer jacksonesquen Papiermaske und fischte den Umschlag mit einer ausrangierten Grillzange aus dem Briefkasten. Man kann ja schließlich nicht vorsichtig genug sein; ich sag‘ nur Anthrax! Nachdem der mysteriöse Brief ein paar Tests über sich hat ergehen lassen, legte ich die Grillzange beiseite und tastete ihn ab, wie der Arzt damals™ meine Hoden bei der Musterung. Irgendwas war da drinn… (in dem Umschlag, nicht… ach, Ihr wisst schon)

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Burn, Baby, Burn!

Freunde, Ihr wisst ja, dass ich da arbeite, wo andere Urlaub machen. Na, sagen wir, wo andere ihre Freizeit verbringen: in Biergärten, Eiscafés und Restaurants. Wenn ich also ein Foto in die Welt schicke, auf dem ich mir bei Cappuccino & Co. die Sonne auf den Pelz und meine Ray-Ban Sonnenbrille scheinen lasse, dann handelt es sich tatsächlich um harte Arbeit. DENN: Das Notebook, die Kasse und das mitunter pausenlos klingelnde Firmen-Handy, werden geschickt aus dem Fokus gehalten.

Letzte Woche saß ich wieder mal in einem Eiscafé und hatte mein Firmen-Notebook vor mir aufgeklappt, um die neuen Preise und Artikel in das Kassensystem zu jagen. Es war kurz nach zehn (morgens) und ich bemerkte zunächst gar nicht bewusst wie der ältere Mann die Räumlichkeiten meines Kunden betrat. Nur im Augenwinkel nahm ich wahr, dass sich jemand an den Tisch gegenüber setzte; zu sehr war ich in die Eiskarte und die Programmierarbeit vertieft. Keine zwei Minuten saß der Mann, da stand er wieder auf und bewegte sich auf mich zu. Er ging um mich herum, beugte sich über die verschiedenen Tageszeitungen, die hinter mir auf einem Tisch lagen, und sprach in meine Richtung: „Wie kann man sich innerlich nur so verbrennen?!?

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Eyjafjalla vs. Jour Fitz 1:0

Ach, ist das immer ein Ärger mit mir, Beziehung und Lesung… Für die zwei Leser unter Euch, die es noch nicht wissen: Ich habe es bisher noch nie geschafft eine Lesung abzuhalten während ich in einer Beziehung war. Irre, oder?!? Während bisher die Beziehungen an den Lesungen scheiterten, musste dieses Mal das Berliner Jour Fitz den Kürzeren ziehen. Nicht dass meine geliebte Miss mich davon abgehalten hätte – ganz im Gegenteil, sie ist die personifizierte Unterstützung – viel mehr war es dieser bekloppte isländische Kettenraucher Eyjafjalla, der konstant unseren Luftraum vernebelt(e), der meine Lesungspläne durchkreuzte. Da ich aber nicht an Zufälle glaube, wird es schon einen Sinn gehabt haben, dass dieser Vulkanier gerade jetzt anfing Asche zu husten. Welchen, werde ich wohl nie erfahren, aber wichtig ist nur, dass Ihr alle in Berlin eine gute Zeit hattet und von Noelle Poeller (@dasPoell), Frédéric Valin (@freval), Erdge Schoss (@erdgeschoss), der Grob (@dergrob) und Schneck08 (@istnichtbeiTwitter) ordentlich gerockt worden seid. Ich werde dann ein ander‘ Mal mein Bestes zum Besten geben.

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)

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