Ein Abschied #1 – “Die Ruhe vor dem Ausgleich”
“Es läuft gerade einfach verdammt gut! VIEL ZU gut! Sei lieber auf der Hut, irgendwie wird sich das in Kürze ausgleichen…” schoss es mir durch den Kopf, als ich mit einer frisch angetrockneten Unterschrift unter einem spannenden Auftrag im Gepäck zurück in die Firma fuhr. Das geschäftliche Sommerloch schien beendet zu sein, im Privatleben lief alles wie geschmiert und das Haar saß in den letzten Tagen auch wieder viel zu gut. Irgendwie, irgendwo, irgendwann würde das Schicksal ein entsprechend ausgleichendes Gewicht in die Waagschale werfen…. keinen Zweifel!
Freitag war es dann auch soweit: Zahltag! Dabei verlief der Tag eigentlich zunächst ziemlich gut, muss man sagen. Ich wurde von strahlenden blauen Augen inklusive dem hübschesten Lächeln der Welt geweckt, duschte danach ausgiebig mit “Renegades” von Feeder auf meinen Lippen und auch der anschließende Kaffee schmeckte an diesem Tag besonders gut. Bei meinem 9-to-5, der eigentlich ein 7-to-23 ist, konnte ich störungsfrei meinem Tagewerk nachgehen und selbst der abendliche IKEA-Besuch (Late-Night-Shopping bis 24:00 Uhr in einer frisch renovierten IKEA-Filiale… muss ich noch mehr sagen?!?) war völlig entspannt. Die Miss und ich genehmigten uns ein paar schwedische Hackbällchen mit diversen Beilagen und gaben Geld für Dinge aus, die man nicht braucht, aber das Leben lebenswerter machen. …und Kleiderbügel kann man ja eigentlich doch immer gebrauchen!
Der Tag hatte noch knappe 80 Minuten Lauflänge als wir die Haustür aufschlossen und uns mit der Vorfreude auf das Bett hinein begaben. Die Einkäufe wurden erstmal im Flur zwischengelagert, der immer noch auf ein vernünftiges Möbelkonzept wartet, und die ausgezogenen Schuhe entsprechend unter die improvisierte Kleiderstange gestellt. Sogleich führte unser Weg in das Wohnzimmer, um nach dem einzig wahren Obamster zu schauen…
[Fortsetzung folgt...]
Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
___
(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)

9. August 2010
13:46 Uhr
Antworten
Ich ahne trauriges
…
9. August 2010
14:59 Uhr
Antworten
Smithers! Schön, mal wieder von Ihnen zu lesen! Ich hasse Cliffhanger übrigens wie die Pest, wissen Sie, oder? Hoffe, der Obamster ist fit. Kann mir nicht vorstellen, dass du aus dem Tod deines Haustieres ne mehrteilige Blogstory schusterst! Grüße!
9. August 2010
16:52 Uhr
Antworten
Boah hat deine Liebste ein Glück! Herr Olsen würde niiiieeee, aber sowas von nieeeee, mit mir zum Ikea-Mitternachtsshopping gehen!
Da ich den Ausgang kenne schleiche ich mich traurig und mit hängendem Kopf wieder!
9. August 2010
16:59 Uhr
Antworten
@Sabine: Und der Vorschlag da hinzugehen kam sogar von ihm
Ich hab einfach den besten Mann der Welt
:-* :-* :-*
9. August 2010
22:25 Uhr
Antworten
@ Bekki: Den gönne ich dir auch von ganzem Herzen. Ich wollte gerade schreiben “Also pass nur gut auf ihn auf.”, aber ich glaube dieser Satz ist völlig unnötig
Und ich streite mich jetzt auch nicht mit dir, wer nun den allerbesten Mann der Welt hat – auch wenn meiner niemals zum Mitternachtsshopping zu Ikea gehen würde. Dafür versucht meiner mit mir nach 4 Stunden Urlaubsheimreise mit dem Fahrrad auf dem Autodach in ein Parkhaus am Centro zu fahren….
10. August 2010
15:25 Uhr
Antworten
Scheiße Mann, hab gerade auf deinem Twitteraccount gelesen, worauf die Geschichte hinaus läuft. Tut mir wirklich leid, hätte das oben nicht geschrieben, wenn ich gewusst hätte, was los ist.
10. August 2010
15:34 Uhr
Antworten
@ Floh82: Das Ende ist ja eigentlich schon veröffentlicht…
@ singhiozzo: Cliffhanger sind doof, ja. …aber der Text wäre sonst so lang gewesen. Ich nehme nur Rücksicht auf die Generation “Twitter”. ;-D
@ Sabine: War aber wirklich halb so wild. Wir standen im Endeffekt nur beim Abendessen an. Ansonsten war das to-tal entspannt!!!
@ Bekki: So schaut’s aus! :-*
@ Sabine: O_O Haben die Räder überlebt???
@ singhiozzo: Mach Dir keinen Kopf. Ich musste das Schreiben, um meinen Kopf frei zu bekommen. …und die Sache mit dem Mehrteiler hab ich ja gerade schon erklärt.
10. August 2010
17:24 Uhr
Antworten
Ja das Ende kenne ich ja. Aber die Geschichte dahinter nicht….und die ist doch meist das Traurige (zumindest für mich)
12. August 2010
22:49 Uhr
Antworten
@ Herr Schmidt: Naja, nachdem uns in der Nacht zum Urlaubsbeginn ein weiteres Mal Herrn Olsens Fahrrad vom Dachgepäckträger geklaut wurde, war es eigentlich nur noch mein Rad. Und ja es hat überlebt, da ich und einige Passanten ihm gesagt haben, dass es nicht passt. Mir war nur die Fahrt rückwärts aus der Parkhaus-Einbahnstraße etwas unangenehm….
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