Ein Buch zu schreiben

Mindestens 10 Versuche habe ich bisher in meinem Leben unternommen, ein Buch zu schreiben. Meistens alleine, ein Mal aber auch zusammen mit Silent Bob, meinem besten Freund. Jedes Mal dachte ich mir, dass es doch eigentlich überhaupt kein Problem sein kann, so ein Projekt durchzuziehen. Was ist denn da schon anders als hier regelmäßig was rauszuhauen. Einfach täglich ein, zwei Seiten tippen und zack, zack ist das Buch fertig. Ich rede jetzt hier ja nicht von ‘nem Bestseller. Wenn ich ehrlich bin, geht es mir bei diesem Gedanken an ein Buch überhaupt gar nicht um die gebundene Ausgabe in einem Bücherregal; es geht um das Projekt an sich.

Mich hat es immer gereizt zu erfahren wie es ist, wenn man eine längere Geschichte, die man mit seinen eigenen Worten niedergeschrieben hat, deren Charaktere man mit Buchstaben gezeichnet hat, in den Fingern hält. Dieses Stolzsein auf sich selbst. Wie es ist, wenn man sie komplett durchliest. Jemandem zu lesen gibt. Wie wird die Reaktion darauf sein?!? Das finde ich alles sehr spannend. Und die Texte hier geben mir eben nur kleine Bruchstücke dieses Gefühls…

Gut, ein Buch habe ich mir zusammengetippt: Meine Diplomarbeit. Aber, hey, echt mal… DAS war ein GANZ anderer Stolz. Eher Erleichterung, dass der Scheiß vorbei ist…

Wie dem auch sei, die Projekte scheiterten am Ende immer daran, dass mich das Thema irgendwann langweilte und ich deshalb keine Motivation hatte weiterzuschreiben. (Wie zum Henker habe ich meine Diplomarbeit eigentlich zu Ende gebracht?!? Teufel auch!!!) Aber ich habe da so ein Gefühl, dass in 13 Stunden und 7 Minuten etwas beginnt, dass mich nicht langweilen wird und wert ist niedergeschrieben zu werden.

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)


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