#JFvsSR – Kälte vergrämen für Stijlisten
15.30 Uhr: Anpfiff im Kölner RheinEnergieStadion. Herr Schmidt fährt in der Blade City los.
16:16 Uhr: Halbzeit in Köln (1:2). Herr Schmidt klingelt bei Herrn Grob.
17:20 Uhr: Der FC hat dem HSV ein Unentschieden (3:3) abgerungen. Herr Grob und Herr Schmidt tauschen WDR2 gegen Gamma Ray ein.
18:20 Uhr: Die Herren Grob und Schmidt erreichen das Hotel, fahren aber an der Parkplatzeinfahrt vorbei.
18:22 Uhr: Die Herren Grob und Schmidt erreichen das Hotel, fahren aber an der Parkplatzeinfahrt vorbei.
18:25 Uhr: Die Herren Grob und Schmidt erreichen das Hotel und den Parkplatz. Das war ja einfach!
Es folgte ein kurzer CheckIn (“Guten Abend! Mein Name ist Schmidt und meine Reservierungsnum…” – “Brauch’ ich nicht. Vorname: Sven?” – “Mhm.” – “Zimmer 313. Schönen Aufenthalt.“) und die Besichtigung des Wohnsargs. Das Zimmer war zwar schön eingerichtet aber hatte weniger Quadratmeter als mein Badezimmer… Sei’s drum, will hier ja nicht den Rest meines Lebens verbringen. Also schnell umgezogen und dann hungrig mit Herrn Grob (@dergrob) auf zum Clöeb Frisch. Vorher wurden aber noch zwei friesisch herbe Trinkpäckchen entkorkt. So viel Zeit muss sein.
Nach 400m Fußweg war das Bier auf, der Hunger nur halbherzig aus der Welt geschafft aber das Ziel schon erreicht. Auf der anderen Strassenseite lief gerade der Bushido von Wiesbaden selbstgesprächig freestylend durch sein Ghetto, während ich vergebens versuchte die Umgebung mit der Drappierung meines Leerguts zu verschönern (Dein Pfand, mein Jever!). Die Hände leer, konnte ich dann auch die Gräfin (@silenttiffy) gebührend mit Handkuss und liebevoller Umarmung begrüßen. Durch das Fenster beobachtet von dem Vergrämer (@Vergraemer), der vielleicht ein wenig neidisch auf mich war.
Wir, die Gladiatoren des Abends, waren also vollzählig und mit uns waren 40.000 weitere Menschen anwesend, die sich gerne auf 140 Zeichen limitieren lassen. Twitteristas Deutschlands vereinigt Euch! (später wurde das dann auch wörtli… aber was in Wiesbaden passiert, bleibt in Wiesbaden!)
So verwunderte es mich dann auch nicht, die folgenden Personen auf die geistige Anwesenheitsliste setzen zu können:
@frauenfuss, @scaramut, @muserine, @tillape, @pustebIume, @konferenz, @funkycinderella, @murmeltiertag, @weltherrscher, @isdjan, @diktator, @derclemens, @insidex, @daspoell, @pierreee, @schlenzalot, @elbpoet, @marcovau, @ladyvanilla, @wikipeter, @miskisanko, @dirksteins, @pauneu, … und natürlich @kcpr & @stijlroyal (Wer fehlt darf mich wild beschimpfen. Bei Twitter. Hashtag: #schmidtderarsch. Ich trage sie/ihn dann nach.)
Nach euphorischer Wiedersehensfreude, erstem Beschnuppern und allen Schattierungen dazwischen, ging es dann in den Keller des Clöebs, wo die Lesung abgehalten werden sollte: Keine Heizung, keine Fenster, kaum Beleuchtung und Bierbänke als Sitzmöbel. Oder anders formuliert: Eine coole Location ohne Fluchtmöglichkeiten in romantischem Ambiente mit Festzeltatmosphäre.
Herr Fitz a.k.a. Vergrämer eröffnete die Veranstaltung und gab dann an den ersten Lesenden ab: Herr Grob schaffte es, dass die anwesenden Gäste die Kälte vergessen konnten und nahm sie mit auf eine Reise durch sein abenteuerliches Leben. Natürlich mit Hodenohren, Penisnasen und toten Schweinen. Danach übernahm Fräulein Tiffy, die aus ihrem Buch vorlas. Wenn das gesamte Buchprojekt in der Qualität ist wie das vorgelesene Kapitel, dann werden wir das Werk der Gräfin wohl bald bei dem Bücherhändler unseres Vertrauens bewundern und kaufen können. Großartig!
Nach einer kurzen Aufwärmpause, kam ich dann nach fast zwei Jahren zu meiner 2. Lesung, mit der sogar ich – als Chefkritiker meiner Person – zufrieden war. Ein Video oder zumindest eine Audio-Datei davon reiche ich die Woche noch nach. “Nach” ist eine schöne Überleitung, denn nach mir kam mit dem @elbpoet ein Special Guest, der ein ganz wunderbares Stück vorgetragen hat. Der Mainact des Abends war dann aber natürlich der Vergrämer, der mit Unterstützung von Live-Musik gegen die Zickereien des MacBooks ankämpfte. Und gewann! Woohooo! Fitz Fitz Hurra!
Es war mir ein Fest in so großartiger Gesellschaft vor einem so tollen Publikum lesen zu dürfen. Ihr seid Rock’n'Roll!!!
Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
—
Mehr Berichte & Fotos zu Jour Fitz vs. Stijlroyal findet Ihr hier:
Meine Fotos auf Flickr
“Vom Arsch abfrieren im Luftschutzbunker” auf Murmeltiertag
“Endlich Nacktscanner” auf Tod eines zu Mittag speisenden
“JFvsSR” auf ide|en|los
Fotos von pierreee (Flickr)
Fotos von pauneu (Flickr)
(hier gilt das Gleiche wie oben. Bei Twitter mit #schmidtderarsch beschimpfen und hinzugefügt werden.)
Tags: Bloglesung · Clöeb Frisch · Jour Fitz · Lesung · Stijlroyal · Wiesbaden





9. Februar 2010
12:28 Uhr
Antworten
Hell Yeah! Toller Bericht!
9. Februar 2010
14:56 Uhr
Antworten
Werter Herr Schmidt, ich war wohl auch da, aber incognito
– soll ich Sie trotzdem noch auf Twitter beschimpfen?
9. Februar 2010
16:11 Uhr
Antworten
@ pierreee: Wooohooo! Merci vielmals!!
@ Lady Vanilla: Ja, Schweinerei im Übrigen! Wenn Sie sich das nächste Mal nicht zu erkennen geben, organisiere ich den BVB in Zukunft weiter so wie am Sonntag.
9. Februar 2010
18:35 Uhr
Antworten
Wahnsinn, werter Herr Schmidt,
und die Tischdecke wie Tapeten von Andonly!
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
9. Februar 2010
18:51 Uhr
Antworten
Ich (@dirksteins) war auch da – wir haben uns beim Frühstück unterhalten. Da hatte ich aber kein Namensschildchen mehr an – wie ihr ja auch nicht.
9. Februar 2010
19:09 Uhr
Antworten
So war es! So und fast nicht anders. Erwähnenswert ist vielleicht noch die Tatsache, dass Sie dann doch nicht hungrig ins Bett mussten. Dafür aber wieder durstig.
10. Februar 2010
10:49 Uhr
Antworten
fix und verdammt, fast vor der Haustür und doch verpasst.
10. Februar 2010
18:51 Uhr
Antworten
Ach war schon?!
Ja herrlich, freut mich zu lesen, dass alles rund lief.
10. Februar 2010
19:06 Uhr
Antworten
Aaach Herr Schmidt, ich bin doch so schüchtern.
Aber allgemein aufgrund Körpergröße und sehr langer rot-blonder Haare nicht zu übersehen
… btw: ist der BVB bestechlich?
10. Februar 2010
23:50 Uhr
Antworten
am schönsten fand ich die nacht mit ihnen, werter herr schmidt.
(das bleibt aber besser unter uns.)
11. Februar 2010
13:19 Uhr
Antworten
@ Erdge Schoss: Das ist echt Wiesbadener Neo-Hippietum, werter Herr Schoss. So etwas findet man nirgendwo sonst.
@ Dirk Steins: Korrekt! Wie war denn die Heimreise? Wir sind problemlos durchgekommen…
@ KonFerenz: Diese Geschichte werde ich irgendwann mal ausführlich erzählen, denke ich.
@ ruediger: Hätte ich doch nur einen Werbebanner dafür in der Sidebar gehabt. he he
@ MC Winkel: Nicht vergessen: Jour Fitz Hamburg steht vor der Tür!
@ Lady Vanilla: Vor mir brauchen Sie nun wirklich keine Angst haben. Meinen Sie wirklich den BVB oder eher mich als Trainer-Double?!? ^^
@ der.grob: Wenn das an die Öffentlichkeit käme, werter Herr Grob, wäre unser guter Ruf ruiniert! …nochmal “Sorry” wegen des Schnarchens!
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