Herr Schmidt.

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Month: Juli 2012

Die besten Burger der Stadt!

…ach, was sage ich?!? Die besten Burger Deutschlands, der Welt und des Rattenkäfigs, den wir Universum nennen! Min! Des! Tens! Auf jeden Fall sind es die besten Burger, die ich jemals in meinem Leben gegessen habe! Und die gibt es hier:

Café Klatsch, Moltkestr. 2, 90429 Nürnberg

Da gibt es übrigens auch nahezu perfekten Milchschaum, leckeren Kuchen, ein tolles Ambiente und als i-Tüpfelchen: freundlichstes Personal. Und wem das alles noch nicht reicht, der wird von einer nicht-alltäglichen Kaltgetränke-Auswahl um den Verstand gebracht! Echt wahr!

Aber zurück zu den weltbesten Burgern des Universums:
Stellt Euch bitte ein Brötchen vor, das weder pappig, noch zu kross ist. Eben die ideale Backware, die beim Reinbeissen kurzen Widerstand leistet, um sich dann aber bereitwillig an den Gaumen zu schmiegen. Da packt Ihr dann saftigen Rotkohl (also known as Blaukraut), schmackofatzige Soja-Sprossen und eine formidable Erdnuss-Sauce zwischen, die einen saftigen Schatz in ihrer Mitte haben. Versucht die einzelnen Geschmäcker gleichzeitig auf Eure Zunge zu bringen, denn sonst kommt Ihr nicht mal in die Nähe dieses Geschmackserlebnisses!

Alternativ könnt Ihr Euch auch den Cheeseburger mit dem geilsten Käse-Geschmack, den Ihr Euch vorstellen könnt, oder einen unerreichbaren Barbecue-Burger in die Sinne rufen. Daneben müssen dann übrigens perfekte Pommes und frischer Salat mit der Mutter aller Dressings liegen.

…und dann, wenn Eure Pfützen aus den Mundwinkeln herausschwappen, weil die Zunge zu klein ist, dann habt Ihr genau die Reaktion, die ich hervorrufen wollte, weil nur diese angemessen ist.

…und dann sage ich allen, die bisher noch nicht auf den obigen Link geklickt haben, dass es sich beim Café Klatsch um ein veganes Restaurant handelt. … …ja, richtig gelesen: vegan. BÄM! Jetzt schaut Ihr so überrascht wie ich! Aber es ist wie es ist: Die besten Burger, die ich jemals in meinem Leben gegessen habe, waren frei von jeglicher Art tierischer Produkte!

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Just think about it! …und geht da hin! Mehrfach! Überzeugt Euch selbst!)

 

Die Styling-Bekannten-Korrelation

Ich weiß ja nicht, ob Ihr das kennt, aber irgendwie bin ich mir doch sehr sicher, dass ich in dieser Nussschale nicht alleine auf dem Meer des zwischenmenschlichen Miteinanders umherdümpele. Stellt Euch bitte folgendes Szenario vor:

Samstagmorgen – Ihr steht vor dem Spiegel und denkt Euch irgendwas in der Art „Wach ist anders, aber nach Schlaf schmeckt die Luft hier auch nicht gerade.„, stopft Euch die Zahnbürste in die Backentasche und beginnt sachte mit der Restauration Eures Selbst. Irgendwann macht Ihr dann den obligatorischen Zwischenstop unter der Dusche, lasst die Schlafläuse und die wirren Träume in den Abfluss spülen und merkt wie sich langsam eine Art To-Do-Liste für den jungen Tag in Eure Gehirnwendungen fräst. Gut, vermutlich stehen dort erstmal nur…

1.) Espresso [ ]
2.) Espresso [ ]
3.) Doppelter Espresso [ ]

…aber immerhin: Ist ein Anfang.

Ihr steigt aus der Dusche, jagt Euer Handtuch wie ein wildgewordenes Wusel-Wiesel über den noch nassen Körper und tastet Euch langsam an die weiteren Positionen der Liste vor. Pünktlich, wenn Ihr das Handgebläse in die Pfoten nehmt, um dem Spiegel den Beschlag zu nehmen, wisst Ihr was zu tun ist – heute – und Ihr müsst eine Entscheidung treffen:

Stylen oder nicht?

Das ist die Frage, die wochenends den frühen Morgen dominiert. Und die Antwort ist eigentlich, in der Regel, normalerweise, in den meisten Fällen, generell und überhaupt denkbar einfach: „Ja„, wenn man das Haus verlässt oder Gäste erwartet und „Och, nö„, wenn man daheim bleibt und die Zugbrücke der ZweiraummietwohnungmitMinibalkonundgrünenFliesenimBad hochzieht, während Bogenschützen sicherstellen, dass jeder vom Pferd fällt, der sich auf fünf Meter der Türklingel nähert.

Ja, könnte alles so schönschei…eieieiei einfach sein, isses aber nicht! Denn plötzlich taucht da so ein kleiner Smu in Eurem linken Öhrchen auf, der Euch Dinge sagt, wie „Ach, komm, lass gut sein, Du gehst doch nur kurz in den Baumarkt.“ oder „Alter, der Aufwand?!? Für den Wocheneinkauf?!? Die anderen da sehen doch auch immer aus wie Beth Dittos durchgeschwitzter Stringtanga.“ und dann geratet Ihr aber mal sowas von voluminös ins Grübeln.

(Einleitung Ende!)

Wann immer ich mich in so einem Fall dafür entscheide, das Haargel mal ’nen guten Mann sein zu lassen und mein T-Shirt ausnahmsweise mal nicht babypopoglatt zu botoxen bevor ich das Haus verlasse, kann ich mir einer Sache sicher sein: Egal welchen entlegenen Ort ich aufsuche, egal wie kurz ich dort verweile, mir wird ein bekanntes Gesicht begegnen. Isso! …und die Faustregel dabei lautet dann zu allem Überfluss auch noch: „Je useliger mein Look, desto seltener treffe ich die Person (normalerweise).“

…ja, aber wähle ich dann doch Bürste und Bügeleisen und gehe gestriegelter vor die Tür als manches CHIO-Pferd, treffe ich keine Sau! Nicht mal ein Ferkelchen! Kommtt Euch das bekannt vor?

Freunde, genau wegen dieser Korrelation gibt es da draußen eine Handvoll Leute, die glauben, mein Stilgefühl und die örtliche Müllkippe entspringen des gleichen Designers Atelier. Istdochzumverrücktwerden! Machstenix!

Tut mir doch bitte einfach den Gefallen und denkt an das hier, wenn Ihr das nächste mal einen Bekannten trefft, der etwas durch die Backenzähne getrieben ausschaut. Schluckt ein „Oh Gott! Wie läuft der denn rum?!?„. Vielleicht ist er ja auch nur ein Opfer der Styling-Bekannten-Korrelation.

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Lernt doch morgen mal den Bäcker um’s Eck kennen, statt beim Billigaufbacker zu kaufen. Der freut sich auf Euch!)

 

Ich frage: Wäre so etwas nicht sinnvoll?

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich dieses Jahr 30 (in Worten: dreißig, heilige Scheiße, wie konnte das so schnell passieren?!?) geworden bin oder ob es an den diversen Schreckensmeldungen aus dem näheren Umkreis liegt, aber irgendwie mache ich mir seit ein paar Wochen Gedanken über so Zeug, das die Mehrheit der hiesigen Leserschaft wohl als Spießerzeug abtun würde. Aber egal wie hip, stylish, trendy oder indie man auch sein mag, irgendwie führt da ja nun mal kein Weg dran vorbei, wenn man mal ganz ehrlich zu sich ist. Die Rede ist von Versicherungen!

Jeder hat sie (hoffe ich zumindest mal) und jeder braucht sie! Haftpflicht-, Kfz-, Hausrat- & Rentenversicherung gehören ja heutzutage zum Standard-Repertoire, welches nach Belieben mit so Dingen wie Arbeitsunfähigkeits- oder Lebensversicherung erweitert werden kann. Soweit so gut. Den ganzen Krempel habe ich auch auf dem Schirm (…bzw. in Ordnern im Schrank. …auf dem Schirm werden die Unterlagen ja nur naß), aber seit den eingangs erwähnten paar Wochen geistert da noch so Mitglied der Familie „Versicherung“ durch meine Gehirnwindungen: Vorname „Sterbegeld“.

Freunde, ich halte eine Sterbegeldversicherung für gar nicht so verkehrt. Überlegt doch mal was der Tod kostet! …der ist nämlich nicht umsonst, wie man uns sprichwörtlich Glauben machen will. Da kommen Bestatter, Grabstätte, Sarg und noch ’ne Menge anderer Dinge auf einen zu, über die man sich gar keine Gedanken macht  / machen möchte. …und wenn ich mir dann noch vor Augen führe, dass ein Arbeitskollege meines besten Freundes mit Anfang 30 einfach umgekippt ist, Thorsten Schlösser mit gerade mal 41 ’nen Herzinfarkt bekommt und das nur zwei von vielen Beispielen sind, dann kommt Papas Sohn doch mal ins Grübeln…

Was meint Ihr denn zu diesem Thema? Habt Ihr so etwas? Sagt doch mal.

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Wäre total super, würdet Ihr jetzt hier Gefallen bekunden. …und esst mal etwas weniger Fleisch, ja?!?)

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