Herr Schmidt.

celebrating the irony since 1982

Month: August 2012 (page 1 of 2)

Aus Tralien kommen doch die Käng-Gurus, oder?!?

Ach, Freunde, irgendwie ist das doch alles seltsam! Ich bin mitten drinn in meinem Jahresurlaub (3 Wochen, in denen ich nicht in die Firma muss. Hell, yeah!) und fühle mich trotzdem maximal so erholt wie nach einem Wochenendtrip nach Afghanistan. …mit plärrenden Kinden auf der Rückbank! …und einer defekten Klimaanlage im Auto!

Ja, klaro, ich versuche mich ja zu entspannen: Städte-Tagesreisen, auf der Terrasse chillen, Biken, auch mal 2 Stücke Torte essen, wo eins gereicht hätte… aber gleichzeitig sehe ich dann auch die Hecke, die wächst, den wuchernden Rasen, die zu bügelnde Wäsche, etc. pp. Vielleicht hätte ich doch einen Tapetenwechsel gebraucht?!?! Andererseits: Jetzt auch noch tapezieren?!?

Jedenfalls sitze ich schon die ganze Zeit vor diesem Ding, das kein Tablet ist, aber auchtransportabel ist und eine Tastatur sowie Anschlüsse hat… hier, dings… Ihrwisstschon… und durchstöbere die möglichen Reiseziele, die mir gefallen könnten. Dabei bin ich hier, bei Australien & Co. hängen geblieben. Wäre ja schon ’ne coole Sache! Schön mal ’ne Runde per Känguru durch den Outback reisen, den Koalas beim Wassersport zuschauen, den Surfern ihren Eukalyptus wegfuttern, Ayers Rock besteigen, um ein Musikfestival darauf auszurichten und am Ende auf den Spuren von AC/DC wandeln. Das wäre schon mindestens eine Champagnerdusche wert.

So, jetzt wisst Ihr Bescheid. Ich muss dann mal mein Surfbrett auf Koffergröße zurecht hobeln gehen. …und wo ist nur meine Badeshorts?!?

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(„Thun-der! nä-nä-nä-nänänä-nähä Thun-der!“  )

Dääns leig ju nävah däänsdt bieforr

Wer mir auf Facebook dingst, der hat dieses Video schon vor ein paar Tagen an den Kopf geworfen bekommen, aber es ist einfach so groß und artig, dass ich es auch hier nochmal ins Poesie-Album kleben möchte:

Der Erste, der mir ein Video von sich schickt, in dem er so tanzt (oder besser), der bekommt ’ne Kugel Eis von mir! (Nur Selbstabholer, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. …dabei möchte er doch nur einmal dazu gehören.)

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(…Freunde, dass Ding ist ohne Schnitt und Special Effects und Detlef D! Soost!!!! Ich werd bekloppt!!!)

Lost In NRW

Ach, Freunde, herrlich! Dieses Wetter ist ja wohl mal sowas von sahnemäßig-cremig, da muss man nicht mal mehr Glitzer drüberstreuen, um ekstatische Grinsebacken zu bekommen. Was liegt also näher als bei etwas über 30 Grad die Mountainbikes zu satteln und durch die Blade City zu düsen?!? – Eben, nichts!

Wir wählten die „Tal der Wupper“-Tour, die schon im letzten Sommer einen guten Eindruck hinterlassen hat, entschlossen uns aber relativ schnell, den vorgegebenen Pfad gegen eine kreativere Variante einzutauschen. (Nein, wir haben uns NICHT verfahren! … …na gut, haben wir… …aber nur ein Mal! … …okay, okay, zwei Mal! Herrgottnochmal, wir sind doch auch nur Menschen!) Mit ein paar Extra-Kilometern auf dem Tacho kamen wir dann pünktlich zur Mittagszeit in Rüden an, wo bereits ein WDR-Kamerateam wartete. …aber natürlich nicht auf uns, sondern auf ihre Blaubeer-Pfannkuchen. Mittendrin Yvonne Willicks, die sendereigene Haushaltsexpertin. Alle zusammen drehten immer und immer wieder eine Szene für „Lost In NRW“, ein Format, das am 3. Oktober Euren Fernseher besuchen kommt. Vielleicht seht Ihr dann ja auch vier Radfahrer im Hintergrund, von denen einer wie der Klopp ausschaut. *hust*

Frisch gestärkt ging es dann weiter in Richtung Unterburg… …und die Odyssee begann! Statt gemächlich in Richtung Ziel zu fahren, landeten wir auf einem abenteuerlichen Single-Trail, der irgendwo im Nirgendwo zwischen L407 und Wupper verlief. Erst bergauf, dann steil bergab – über Wurzeln und Gestein. Rock’n’Roll!

Irgendwann waren wir dann aber doch wieder auf der ursprünglich geplanten Strecke und es ging weiter Richtung Müngsten, dann weiter an der L74 entlang in die Kohlfurth und letztendlich über den Schlagbaum nach Hause. Es war chaotisch, warm & anstrengend, aber wenn Ihr diese Fotos seht, dann versteht Ihr, dass es sich letztendlich auf jeden Fall gelohnt hat:

Wupper
Wupper 01
Wupper
Wupper 02
Schloss Burg
Schloss Burch

…und die Fotos davon, wie ich vor Schmerz weinend neben meinem Rad hocke und meinen geschundenen Hintern halte, die behalte ich lieber mal für mich.

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(„Ja, und Ihr, Ihr könnt jetzt abschalten.“)

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