Herr Schmidt.

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Der Junge mit den schwarzen Chucks

…saß am Ende des großen Piers und ließ seine Beine baumeln. Sein Blick wanderte über das weite, offene Meer bis zum Horizont, wo die Sonne langsam versank. Er saß jetzt schon eine ganze Weile an dieser Stelle und dachte nach. Er dachte an das Mädchen mit den roten Lackschuhen, an die himmlische Botschafterin, an die Elfe aus einer anderen Dimension, an den schweigenden Weltenbummler und auch an den Sonnenstrahl aus der Vergangenheit. Er dachte an all‘ diese Wesen und ihre Sorgen, Ängste und Träume. Der Junge mit den schwarzen Chucks fragte sich, ob er für jeden einzelnen das war, was er gerne für sie wäre. Er zermarterte sich seinen Wuschelkopf darüber, wie er ihnen helfen könnte und bemerkte dabei nicht, wie der Pier langsam hinter ihm zusammenbrach.

3… 2…

…Ende! Keine „1“! Aber „meins“! Nämlich mein neues Alter. Woo-hoooust-hust-röchel!

Tja, Freunde, man wird nicht jünger (es sei denn man ist Benjamin Button) und so langsam ist die Zeit vorbei, in der man langhaarig rebellierend durch die Gegend teenagern kann. Ich werde mich wohl in Zukunft an den Gedanken gewöhnen müssen, meine Freizeit statt bechucked auf Rock-Konzerten, anzugtragend in dunklen Espressokapselautomatfachgeschäften zu verbringen. Was denn sonst?!? …oder „What else?“ wie der große Don Volluto zu fragen pflegt.

…andererseits: Bevor ich auch nur einen Schritt in einen dieser überteuerten Tierquäler-Wasserprivatisierer-Läden setze, um mir deren Müllvollautomaten anzuschauen, gefriert die Hölle, damit Satan höchstpersönlich im rosa Tütü seine Pirouetten drehen kann…
Dann also doch weiter Chucks und RockjundverflixtnochmalRoll. …und Kaffee aus frischen Bohnen. In diesem Sinne:

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(T-t-t-toooooorte!)

Leather, man!

Es wird mal wieder Zeit für ein Geständnis von Eurem Lieblingsprachthaarträger: Ich stehe auf Leder! Nicht so unbedingt auf Lack, aber definitiv auf Leder! Mindestens acht Stunden am Tag trage ich das Zeug, weil es einfach nichts Besseres gibt. Das ist bequem, hat ’ne einzigartige Haptik und kommt bei Kollegen wie Familie gleich gut an. Ja, selbst die Kunden gehen darauf steil. Freunde, ich kann es Euch echt nur empfehlen, tragt Leder! Schon allein weil kein Fußgeruch entsteht. … ach so… Euch ist schon klar, dass ich von Schuhen rede, oder?!?

Während der Arbeitszeit sind die Lederbotten eher so der klassisch-schwarze Halbschuh oder – wie jetzt im Winter-Wunderland – großartige graue Stiefel. Da kann keiner meckern. Erst recht nicht der Orthopäde. Ergreift allerdings die rare Freizeit Besitz von mir, kommt der ein oder andere Sneaker an den Fuß. Meist aber zwei identische.

Am liebsten sind mir natürlich meine schwarzen Chucks, wisst Ihr ja, aber darüber hinaus habe ich auch noch eine gute Auswahl anderer Turnschuhe (wie meine Omma immer zu sagen pflegte) in meinem Schuhschrank. Unter anderem auch schwarze K-Swiss aus – Ihr ahnt es – Leder. Die Dinger sind so schick, die eignen sich sogar für den sonntäglichen Kirchenbesuch. Allerdings bin ich auch evangelisch…

Ihr seht, ich mache keine Gefangenen und reize das gesamte Spektrum der Herren-Schuhpalette aus. Da kenne ich nix. Und Ihr so? Nur Adiletten mit weißen Tennissocken oder doch lieber sockenlos in Slippern?

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)

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