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Die Wahrheit über den Kaffee!

Viele von Euch verinnerlichen bestimmt noch den Irrglauben, dass der wohlriechende, leckere, dunkelbraune, ja fast schwarze Kaffee aus den Bohnen einer Pflanze, die hauptsächlich in Afrika und Madagaskar wächst, hergestellt wird. Selbst die allwissende Online-Enzyklopädie Wikipedia ist dieser Ansicht (hier und hier). Alles Lüge, Freunde! Aber ich, der Aufklärer der Nation, die Erika Berger unter den Online-Schreibern und der Heinz unter den Sielmanns, kenne die Wahrheit und scheue mich nicht, diese hier und heute an Euch weiterzugeben:

Kaffee wird aus Tierkot gewonnen!

In den weiten Steppen Afrikas wohnen die dunkelbraunen leopridae robusta und ihre etwas helleren Verwandten leopridae arabica. Letztere sind rund um 1840 von Seefahrern von der Arabischen Halbinsel nach Afrika importiert worden. Gerüchte besagen, der Kapitän Sinbad El Barrakh habe zwei Exemplare der leopridae arabica als Haustiere auf seinem Schiff und ihm seien eben jene während seines Afrika-Aufenthaltes weggehoppelt. Da sich die leopridae arabica ähnlich schnell vermehren wie ihre afrikanischen Artgenossen, konnten sie sich in kürzester Zeit über den Kontinent ausbreiten.

Jene Tiere, die im alltäglichen Sprachgebrauch Koffeinchen genannt werden, verbringen ihr Tagewerk mit der Suche nach Futter, der Fortpflanzung sowie mit dem Ausscheiden des gefundenen, verspeisten und verdauten Fressens. Ein Koffeinchen bringt es durchschnittlich auf beachtliche 324 kleine, braune Koteierchen pro Tag. Diese trocknen in der afrikanischen Hitze innerhalb kürzester Zeit und zerfallen danach in zwei Hälften, die jeweils mittig eine kleine Einkerbung haben.

Ein Medizinmann aus Südafrika gilt als Erfinder des Kaffees. Er entdeckte auf seiner Suche nach Mitteln, die die Aufmerksamkeitsfähigkeit der Stammeskrieger bei der Jagd steigern sollten, die gewünschte Wirkung in den Koteierchen der Koffeinchen. Zunächst verabreichte er diese pur, stieß aber relativ schnell auf Widerstand bei seinen Stammesgenossen. Damit die Jagderfolge aber weiterhin auf dem neu erreichten Niveau blieben, übertölpelte er seinen Stamm, indem er die Koffeinchen-Sekrete zermahlte und in kochendem Wasser auflöste.

Seit dem hat sich an der grundsätzlichen Zubereitung nichts geändert. Im Zuge der Industrialisierung und dem stetig wachsenden Bedarf an Kaffee, entstanden zahlreiche Koffeinchen-Farmen, aus denen bis heute in die ganze Welt exportiert wird.

Und DAS ist die Wahrheit über den Kaffee!

Revierkämpfe #4 – “Tangascohuahua #2″

Was bisher geschah: #1, #2, #3.

Ultraschall, Tabasco und getragene Wäsche. Diese drei Sachen sollten also gegen Marder helfen. Jeder schwöre auf etwas anderes, hatte der ADAC-Fahrer gesagt… in mir hatte sich aber ein diabolischer Plan manifestiert. Ich brauchte ein paar Tage, um die nötigen Besorgungen zu machen, doch jetzt konnte der Plan umgesetzt werden. Der finale Schlag gegen den ehemaligen Auftragsmarder, der sich nun als Serienmarder etablieren wollte, konnte erfolgen.

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Revierkämpfe #2 – “Tangascohuahua #1″

Was bisher geschah: #1.

Die Miss war gerade in den Bus gestiegen und ich stand erst wenige Sekunden wieder vor der geöffneten Motorhaube, um Fotos des Schadens zu machen, da hörte ich eine Stimme:

Wollen sie ein Autogramm drauf haben?

Ich sah auf und erblickte neben mir DEN anzugtragenden Glatzkopf mit dem weißen Hemd, der roten Krawatte und dem Strichcode im Nacken. Selbst die Lederhandschuhe hatte er wieder an.

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Neulich nebenan

Was machen Sie denn da, Frau Maier?” fragte die rüstige Renterin als sie auf die oberste Stufe der kleinen Treppe trat und die Haustür des Mehrfamilienhauses hinter sich zu zog. Von Schneebergen umringt saß ihre Nachbarin, die über ihr wohnte, dick eingepackt auf dem mäßig freigeräumten Bürgersteig. Um sie herum tollten ca. 20 kleine Kinder umher, die von einem jungen Schäferschwein im Zaum gehalten wurden. “Haben Sie sich da etwa ein Stativ umgeschnallt?” erkundigte sich die ältere Dame weiter, als sie sich Frau Maier näherte. “Das ist ein Melkschemel!” erwiderte diese freudig und fuhr sogleich fort “Ich melke Kinder! Möchten Sie auch einen Liter?” Erst jetzt bemerkte die Renterin die mit weißer Flüssigkeit gefüllten Glasflaschen, die links von Frau Maier standen. Rechts neben ihr standen noch einige unbefüllte Exemplare. Frau Maier ließ den kleinen blonden Jungen von ihren Oberschenkeln und pfiff mit Hilfe von zwei Fingern drei kurze Laute. Das Schäferschwein trennte darauf ein Mädchen im rosafarbenen Winteranzug von den anderen Kindern und trieb es zu Frau Maier. Während sie das Mädchen hochnahm fragte sie erneut “Möchten Sie auch einen Liter? Es ist genug da!“. “Nein…nein…danke.” antwortete die alte Dame während sie zurück zur Haustür rannte. Und während sie mit dem Schlüssel am Türschloss herumstocherte ergänzte sie “Es… es ist doch Fastenzeit!” Als die Haustüre wieder in das Schloss gefallen war, sagte Frau Maier leise und ein wenig geknickt “Aber…aber daraus wird doch Kinderschokolade gemacht.” Sie fragte sich schon, seit wann Frau Bismarck Freifrau von Radevormwald und Gutsherrin zu Wermelskirchen griechisch-orthodox war…

(Danke an “Frau Maier” für die Inspiration und 9 sehr kurzweilige Stunden.)

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!



Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

© 2010 Herr Schmidt | Dieses Blog basiert auf Wordpress und verwendet das Theme Modern Clix von Rodrigo Galindez. Lesespass bieten 606 Beiträge und 7683 Kommentare. champagnerdusche!


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