Jeans-Team
Ach, Freunde, eigentlich müsste ich Kinder schreiben, also statt Freunde, weil ich bin ja jetzt mittlerweile 30 und damit gefühlt tot, aber irgendwie tut das ja auch gar nichts zur Sache, denn man ist ja immer so alt wie man sich fühlt und ich fühle mich… hier… dings. Was ich eigentlich sagen will: Es fühlt sich gut und richtig und erdbeerig und sahnemäßig-cremig an, wieder hier zu sein. Champagnerdusche!
Entgegen des Ersteindrucks, den mein Header einem Herr-Schmidt-Rookie vermitteln kann, trage ich Anzüge in etwa genauso oft wie rosa Plüschhasenkostüme oder Spandex-Bodysuits aus deren bauchtiefem Ausschnitt ein wuscheliges Brusthaartoupet herausragt: Eh-er sel-ten.
Mein Beinkleid ist seit Jahren die Uniform der San Francisco Goldgräber, die indigogefärbte Protestkleidung gegen Autorität und Tradition, das…, ach komm, is’ ja gut jetzt: Ich trage halt fast ausschließlich Jeans.
Die Dinger sind vielleicht nicht unbedingt bequemer als die durchschnittliche Anzughose, passen aber einfach viel besser zu Hoodie und T-Shirt. …und, glaubt mir, ‘ne Stoffböx’ hält nicht mal drei Songs auf Rock Am Ring durch. Da helfen dann auch weder James Bond, noch Barney Stinson und die Blues Brothers, um mir dieses Bänkerensemble schmackhaft zu machen, wenn das Ding keine Tasche für den Rock’n'Roll bietet.
Gleiches gilt übrigens auch für das schönere Geschlecht: Bleibt mir da bloß weg mit den Hosenanzügen. Sicherlich gibt es Situationen, wo kein Weg an so einem Dress vorbei führt, aber in mindestens 50% der Fälle eben doch: Ich sag nur Kostüm! …und nein, ich meine nicht Schulmädchen, Cheerleader oder Bunny, Ihr kleinen Schweinenasen. Alles, was allerdings mit Freizeit zu tun hat, kann und darf frau doch sehr gerne auch in bleu erledigen. Jeans geht einfach immer! Da muss man dann auch nach dem Dinner nur noch die Heels gegen Chucks eintauschen, um auch beim folgenden Rockkonzert lecker zu bleiben.
Und warum erzähle ich das jetzt überhaupt?!? Nun, ich dachte, “Ich mach einfach einen Fashion-Blog / Und laufe dann mit meiner Spiegelreflex durch Friedrichshain” …und da stellt sich mir doch glatt die Frage: Hat die Nina jetzt eigentlich ihr eigenes Zimmer, wo Till & Felix medial omnipräsent sind??? – 2 Freikarten für ein Konzert in meiner Nähe bedeuten “Ja!”
Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)

