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Adonis Maximus! oder: Sie haben Post!

Mein Leben fährt dieser Tage wieder mit einem bunten Strauss skurriler Ereignisse auf. Unter anderem hatte ich vor elf Tagen einen mysteriösen Umschlag in meinem Briefkasten (TwitPic). Enthalten war eine runde Silberscheibe und folgende, wunderhübsche Darstellung Chemnitzer Wohnkultur:

Rückseitig fand sich folgender Text in feinster Krickel-Krackel-Schrift:

Lieber Sven Oliver Schmidt,

ich bin die kleine Schwester von Till und Felix. Ich habe eine große Schwester die Nina, die Nina will ein eigenes Zimmer und deshalb sollen Tilli und Felix Berühmt werden, die ziehen dann aus und die Nina hat ihr eigenes Zimmer.

(Höhre in die CD an und bespreche sie in deinem Blog.)

Deine Lotta

Das Blog ist hier ja kein Wunschkonzert und deshalb würde ich mich auch normalerweise gar nicht auf so etwas einlassen, aber wenn man sich da so eine geile Story drumherum bastelt, will ich mal nicht so sein:

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Der Erdling kehrt zurück

…oder kehrte ich zum Erdling zurück?!? Völlig egal, eigentlich. Wichtig war nur: Wirtz spielten in Dortmund auf und dem Herrn Grob sein Bruder und ich hatten unsere Wanderrucksäcke gepackt und waren zu ihm gereist.

Ihr erinnert Euch alle natürlich mit Sicherheit noch an meine Konzertrezension aus dem letzten Jahr (schau mal hier) und die könnte ich jetzt fast 1:1 hier wieder hinschreiben. Aber eben nur fast, denn es war noch ein kleines Stückchen großartiger als in Köln. Zunächst haben mir zwar wieder die uninspirierten Krawallbrüder von Übergas die Vorfreude auf Wirtz verhagelt, aber danach ging es dann rund. Wie schon im Bürgerhaus Stollwerck, begann Daniel Wirtz mit “Im Freien Fall” sein Konzert und konzentrierte sich erstmal auf die aktuelleren Songs. Etwas seltsam fand ich dabei, dass er kaum mit dem Publikum interagierte. Während er in Kölle ziemlich redselig war, reihte er in der Pottmetropole nahezu kommentarlos Song an Song.

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Lacuna Coil

Es ist noch nicht so lange her, da stellte ich fest, dass ich aus dem Power-Metal herausgewachsen bin. Grund für diese Erkenntnis war die Tatsache, dass mich Gamma Ray und Freedom Call live nicht wirklich gut unterhalten konnten (hier nachzulesen). Am vergangenen Mittwoch stand nun eine weitere Band meiner Jugend zur Bewährungsprobe auf der Bühne: Lacuna Coil.

Bevor die Italiener aber auf die Bühne durften, bekamen zwei Vorbands ihre Chance das Publikum zu überzeugen. Den Opener machten dabei die deutschen Death-Metaler Deadlock. Obwohl die Kombination eines männlichen Growlers mit einer clean singenden Frontfrau relativ unkreativ ist, begeisterte mich die Band von Anfang an. Das lag vor allem an der Stimmfarbe von Sabine Weniger, die mich doch sehr an Hayley Williams von Paramore erinnerte. Als dann später auch noch genrefremde Techno-Beats in die Songs eingebaut wurden, hatten Deadlock mit mir einen neuen Fan gewonnen.

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11 Jahre Gamma Ray

Natürlich gibt es die Power-Metaler Gamma Ray schon länger als 11 Jahre, aber 1999 hatte ich mein erstes Konzerterlebnis mit den Jungs um Kai Hansen. …und wie Ihr ja wisst mit verherenden Folgen. Es war also Zeit für eine Revanche! Mit dem Ansatz “dem Gamma Ray” eine gehörige Retourkutsche zu verpassen, fuhren Herr Grob und ich nach Bochum in die Zeche. Die erste Vorband verpassten wir leider, waren aber glücklicherweise pünktlich zu DudelDudel Call Freedom Call bebiert und mit guter Sicht vor der Bühne.

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

© 2012 Herr Schmidt | Dieses Blog basiert auf Wordpress und verwendet das Theme Modern Clix von Rodrigo Galindez. Lesespass bieten 614 Beiträge und 7723 Kommentare. champagnerdusche!


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