Dieses Jahr war es besonders schwer 10 Songs herauszufiltern. Auf der einen Seite waren die emotionalen, subjektiven Aspekte und auf der anderen die objektiven, rationalen. Ich habe abgewogen und interne Grabenkämpfe ausgefochten. Das Endergebnis – mit Begründung – gibt es hier. Natürlich mit vielen Superlativen und der nötigen Portion Pathos.
10. Cargo City – “Lately…”
Das uralte Bildnis der Früchte in Nachbars Garten verliert eben nie an Aktualität. Man will immer das, was man nicht hat. Simon Konrad versteht es, genau diesen Umstand in beeindruckender Simplizität zu vertonen. (Noch schöner hat er es allerdings in “Cat Behind The Windowpane” auf dem 2008er Debut gemacht)
09. Bat For Lashes – “Daniel”
bastiH beschrieb seinerzeit die Stimme von Natasha Khan als orgasmisch (seht her). … … …nothing left to say.
08. Mikroboy – “Raus Mit Der Schlechten Luft, Rein Mit Der Guten”
Ich glaube, man braucht schon einen persönlichen Bezug zu diesem Song, um ihn in die Top 10 des Jahres zu erheben. Ja, und was soll ich sagen?!? Den hab’ ich. Durch Zufall bin ich auf die Band und diesen Song aufmerksam geworden und gleich beim ersten Hören wichen die ersten grauen Wolken zur Seite, um vereinzelten Sonnenstrahlen Platz zu machen.
07. Dunderbeist – “As The Stomach Turns”
Dunderbeist revolutionieren mit ihrer Musik das Metal-Genre. Sie klauen, kopieren und covern – und geben das auch noch offen zu. Denn die Jungs setzen ihre “Fundstücke” so zusammen, dass man als Hörer etwas vollkommen Neues geboten bekommt. Dabei sprengen sie jegliche Genre-Limitationen. DUNDRRRRrrrrrr!
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