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Mettmann

Servus Freunde,
Hallo verehrte Stammleserschaft,
Buenos Dias Matthias, ich bin wieder da!

Freut mich, dass Ihr zwei noch geblieben seid und mir – trotz meiner höchst drittligawürdigen Beitragsfrequenz – noch die ein oder andere Sekunde Aufmerksamkeit widmet. Zugegeben, die Zeiten, in denen kreischende Groupies vor meinem Schlafzimmerfenster ihre Zelte aufschlagen sind vorbei (die haben sich jetzt tatsächlich Unterkünfte aus Lehm und Steinen gebaut – unglaublich!), aber darum ging es ja auch nicht nur. Liegt wohl daran, dass ich meine Kreativität, die hier sonst immer für Dingsbums gesorgt hat, in der letzten Zeit an anderen Orten entfaltet habe…

…aber eben so ein Kind meiner Kreativität möchte ich hier und heute mit Euch teilen. Herr Schmidt proudly presents a Herr Schmidt Production. Based on an idea by Ms_TiaTia:

Der Mettmann!

Schmidt 4.0
Ähnlichkeiten zu tatsächlich lebenden Weckmännern sind rein zufällig …beabsichtigt.

Ja, Freunde, richtig, der Hackepeter nennt sich selber Hackelberry Finn und fährt normalerweise mit seiner Hacktentasche per Mettro ins Büro, obwohl er doch eigentlich Fürst von Metternich ist. Die Pfeife ist nur Deko und der ganze Kerl eine Mettapher auf das Leben. Seine Lieblinsfrucht ist die Limette und… …jetzt ist aber auch gut! Ich glaub’, es hackt!

Wer den Kerl nachbauen möchte, kann sich hier das Rezept abholen, das drei ausgewachsene Männer in die Knie zwingt:

1 Kilo Hack auspacken, mit SAUBEREN (ich kenne Euch Ferkel doch!) Händen kneten bis das Zeug wie ein Weckmann aus Hack ausschaut und dann liebevoll und zärtlich eine Pfeife platzieren. Ich empfehle vorab die Pfeife eines Weckmanns zu klauen, aber Opas oller Tabakwinkel tut es natürlich auch. Passend dazu: Salz, Pfeffer, ein Pfund geschnittene Zwiebeln und ‘n Sack Schrippen. Guten Appetit.

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)

Ein Abschied #3 – “Die letzte Fahrt”

Was bisher geschah: #1, #2.

Mein Zögern quittierte der VetMed mit dem Vorschlag, ich könnte es ja noch einen Moment beobachten und dann gegebenenfalls später erneut anrufen, wenn ich vorbei kommen wolle. Gesagt, getan! Zusammen mit der Miss versuchten wir den Käfig so zu sichern, dass Blade nicht mehr nach oben klettern konnte, stellten seine Hütte in das Erdgeschoss und versorgten ihn mit Wasser und Futter. “Mach Dir keine Sorgen: Blade ist ein Kämpfer!” sagte ich zu meiner Miss. Mehr um mich selbst, als sie zu beruhigen. Zwei Anfälle später – Blade war mittlerweile halb in seiner Hütte verschwunden – rief ich den Tierarzt erneut an und kündigte mein Erscheinen an.

Mit Blade auf dem Beifahrersitz fuhr ich durch die Blade City. Er saß ruhig in seiner Transportbox als wäre alles in Ordnung. Mein Kopf spielte derweil verrückt: Erinnerungen an die vergangenen Erlebnisse mit ihm blendeten ineinander über, Vermutungen zu der Ursache seines Verhaltens setzten sich immer wieder neu zusammen… …und welches verdammte Lied passt zu so einer beschissenen Situation?!? Die Antwort darauf war: Keins! Also alle! Denn jeder Song war besser als diese Stille, die lediglich durch das sonore Geräusch des Motors untermalt wurde.

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Ein Abschied #2 – “^ / v”

Was bisher geschah: #1.

Blade war wach und schaute uns mit seinen kleinen, schwarzen Augen an. Als wir uns näherten, begann er wild im Käfig herumzulaufen. Die Vorderpfoten liefen dabei rund, aber die Hinterbeine… verf***te Sch**ße, die Hinterbeine traten mehr nach links und rechts als nach unten. Entweder hatte der kleine Racker zu viele John-Wayne-Filme geschaut oder aber Schlimmeres. “Der ist bestimmt beim Klettern gefallen und hat sich was getan!” vermutete ich. Warum musste dieser Dummkopf auch immer ungesichert nach oben kraxeln statt die Rampen zu nehmen?!?

Sorgenvoll schauten die Miss und ich dem Daywalker zu, wie er seine Runden durch den Käfig drehte. Dabei bemerkten wir, wie seine Hinterläufe nach und nach besser in die Spur kamen. “Scheint nur verstaucht zu sein. …hatte er schon mal. …am nächsten Tag ging es dann wieder.” beruhigte ich uns beide. Blade kam derweil zu der geöffneten Käfigtür und hielt inne. Vorsichtig nahm ich ihn heraus und machte mir ein Bild seines Zustands.

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Ein Abschied #1 – “Die Ruhe vor dem Ausgleich”

Es läuft gerade einfach verdammt gut! VIEL ZU gut! Sei lieber auf der Hut, irgendwie wird sich das in Kürze ausgleichen…” schoss es mir durch den Kopf, als ich mit einer frisch angetrockneten Unterschrift unter einem spannenden Auftrag im Gepäck zurück in die Firma fuhr. Das geschäftliche  Sommerloch schien beendet zu sein, im Privatleben lief alles wie geschmiert und das Haar saß in den letzten Tagen auch wieder viel zu gut. Irgendwie, irgendwo, irgendwann würde das Schicksal ein entsprechend ausgleichendes Gewicht in die Waagschale werfen…. keinen Zweifel!

Freitag war es dann auch soweit: Zahltag! Dabei verlief der Tag eigentlich zunächst ziemlich gut, muss man sagen. Ich wurde von strahlenden blauen Augen inklusive dem hübschesten Lächeln der Welt geweckt, duschte danach ausgiebig mit “Renegades” von Feeder auf meinen Lippen und auch der anschließende Kaffee schmeckte an diesem Tag besonders gut. Bei meinem 9-to-5, der eigentlich ein 7-to-23 ist, konnte ich störungsfrei meinem Tagewerk nachgehen und selbst der abendliche IKEA-Besuch (Late-Night-Shopping bis 24:00 Uhr in einer frisch renovierten IKEA-Filiale… muss ich noch mehr sagen?!?) war völlig entspannt. Die Miss und ich genehmigten uns ein paar schwedische Hackbällchen mit diversen Beilagen und gaben Geld für Dinge aus, die man nicht braucht, aber das Leben lebenswerter machen. …und Kleiderbügel kann man ja eigentlich doch immer gebrauchen!

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

© 2012 Herr Schmidt | Dieses Blog basiert auf Wordpress und verwendet das Theme Modern Clix von Rodrigo Galindez. Lesespass bieten 613 Beiträge und 7714 Kommentare. champagnerdusche!


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