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Kapott!

Es gibt Tage, an denen ist man Chuck Norris kleiner Bruder. Und es gibt Tage, da ist man Chuck Norris kleiner Bruder sein Punching-Ball. Montag war mal wieder einer dieser Tage aus der zweiten Kategorie, die einem so Einiges an Selbstbeherrschung abverlangen…

Punch 1: Meine 8-Jahre-alte Stereo-Kompaktanlage (mit Mini-Disc. Freunde, MINI-DISC!!! Hell, yeah!) versüßt mir seit einiger Zeit die Kochaktivitäten in der besten Küche der Welt. Leider hat sie aber ab und an Probleme mit dem Abspielen von CDs. Genau das war auch der Grund, warum sie damals einer vernünftigen Hi-Fi-Anlage weichen musste – aber das nur am Rande. Jedenfalls muckte die kleine Kompakte wieder auf und verweigerte sich dieses Mal sofort beim ersten Track. Ein beherzter Schlag mittlerer Stärke mit der flachen Hand auf den Deckel sollte ihr wieder Manieren beibringen… … … tja, nun klafft ein Loch im Deckel. Wenigstens sind die beiden herausgebrochenen Plastikteile aber nicht mehr zwischen Lüfter und Platine.

Punch 2: Nach einem angenehmen Kundenbesuch wende ich mir dem Ausgang zu und erblicke strömenden Regen, wie man ihn sonst nur aus dem Regenwald (oder Solingen-Wald) kennt. Das Angebot des Kunden, noch vielleicht ein Eis zu essen, schlage ich aus und entscheide mich für den Spurt zum Firmenwagen. Dort angekommen, öffne ich die Tür und *SCHWALL* …meine linke Seite, der Fahrersitz und Teile des Beifahrersitzes sind feuchter als…*hust* Man sollte halt einfach nicht an Strassen parken, wenn gerade Transporter vorbei sausen.

Punch 3: Ich sitze im Auto und merke, dass die Brille ein wenig auf die linke Seite meiner Nase drückt. An der nächsten roten Ampel setze ich sie ab und biege sie mir ein wenig zurecht. Routine! …wäre da nicht dieser kleine Riss, der mir ins Auge springt.
Als ich dann abends mit meiner Miss auf der Couch sitze, erwähne ich kurz, dass ich in absehbarer Zeit die Anschaffung einer neuen Brille vermute. Genau in  diesem Moment fällt die linke Nase der Brille ab und landet in meinem Schoß.

(Zugegeben, Punch 1 war am Sonntagabend, aber alles innerhalb von 24 Stunden.)

Summa Summarum aber für einen 26. durchaus positiv.

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)

Revierkämpfe #5 – “Die drei lustigen zwei”

Was bisher geschah: #1, (#2), #3, (#4).

Man muss ja nicht immer alles wissen, so lange man weiß, wie man an die Informationen kommt, die man gerade braucht. Mal ehrlich, wisst Ihr so aus dem Stehgreif über die Details Eures Versicherungsschutzes bescheid?!? – Ich auch nicht. Also schnell die Kurzwahltaste “7″ meines Nokia E71 gedrückt (“V” wie Versicherung) und meine Versicherungsmaklerin interviewt.

Marderschaden?!? Ja, da sind Sie versichert. Sie haben aber 150,- EUR Selbstbeteiligung.
Mhm… okay.
Wir müssen da aber keinen großen Aufwand betreiben. Fahren Sie in die Werkstatt und lassen den Schaden beheben. Die Rechnung geht dann an die Versicherung.
Champagnerdusche! So wird’s gemacht.

Voller Zuversicht aber mit leerem Tank fuhr ich zu der Werktstatt meines Vertrauens des Opel-Händlers, bei dem ich den Wagen damals™ gekauft hatte. Die Herren hinter der Kundenbelangentgegennahmethekenkonstruktion unterhielten sich gerade über die Urlaubsplanung für die kommende WM und ließen sich von mir überhaupt nicht stören. Trotz meiner Fussballbegeisterung fand ich kein Interesse an der Konversation der beiden Opelanesen; zusätzlich spürte ich langsam einen terminlichen Zeitdruck aufkommen. Ich räusperte und wünschte einen “Guten Morgen.”.

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Jobmöglichkeit für übergewichtige Klischee-Transen

Freunde, wenn Ihr mir alle brav bei Twitter folgt, habt Ihr es bestimmt schon mitbekommen: Am Freitagabend blieb die Küche im Hause Schmidt kalt und es wurde gar königlich diniert. Also burgerlich-königlich. Mit durchgeladenen Rabatt-Spar-2for1-Schiess-Mich-Tot-Jubiläums-Treue-Coupons im Anschlag stürmte ich den örtlichen Bratling-Veredler mit dem Krönchen und gab meine Bestellung auf:

Guten Tag. Ich hätte gerne diese beiden Coupons eingelöst. …mit Cola Light und Mayo zu den Pommes, bitte. Das Ganze zum Mitnehmen.
Welches Getränk?
Cola Light.
Ketchup oder Mayo?
Mayo. …und zum Mitnehmen, bitte.
Hier essen oder Mitnehmen?
Mitnehmen.

…kennt Ihr ja!

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Revierkämpfe #3 – “Keine Tränen trotz Whitney Houston!”

Was bisher geschah: #1, (#2).

Der gelbe Engel fummelte – kaum angekommen – etwa eine halbe Minute lang fachmännisch blickend an den Kabelenden herum, bevor er die unfreiwillig Getrennten wieder zusammenführte. Im Gegensatz zu Julia Leischik brauchte er aber weder Redaktion noch Kamera-Team, sondern lediglich drei Kabelschuhe und eine Zange. Dafür gab es aber auch keine Tränen sondern nur einen verständnislosen Blick seinerseits als ich “I Will Always Love You” von Whitney Houston anstimmte. Pathetische Musik funktioniert also doch nur im Fernsehen…

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

© 2012 Herr Schmidt | Dieses Blog basiert auf Wordpress und verwendet das Theme Modern Clix von Rodrigo Galindez. Lesespass bieten 615 Beiträge und 7730 Kommentare. champagnerdusche!


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