Herr Schmidt.

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Der Haussegen hängt schief

Wie Ihr – als regelmäßige Leser – ja alle wisst, wohne ich in einer Wohngemeinschaft. Ich muss zwar in dieser Herren-WG alles alleine machen und darf sogar meinem geschätzten Mitbewohner andauernd hinterher putzen, aber trotzdem möchte ich diesen Zustand nicht mehr gegen das alleine wohnen eintauschen. Auch dann nicht, wenn ich wieder mal seine Scheiße aus der Toilette fischen muss.

Für die eine neue Leserin kurz zur Erklärung, damit es nicht zu Mißverständnissen kommt: Mein Mitbewohner heißt Blade und ist Obamster.

Jedenfalls hatte ich Blade ja für die Silvesterfeierlichkeit auf die 1. Etage umgetopft, damit Herr N. gar nicht erst auf die Idee kommt sein Pils mit dem Obamster zu teilen. Dort hat er nun die letzten Tage verbracht und ist erst seit gestern wieder bei mir im Wohnzimmer. Ja, und leck mich doch, seitdem hängt der Haussegen schief. Blade, der olle Internetsüchtige hat natürlich mal wieder mein Blogroll durchgeklickert und ist auf Phils Murmeltiertag gelandet. Dort hat er dann das da gesehen:

(Das Foto ist Eigentum von tina_6500. Weitere Bilder gibt es auf ihrem Flickr-Stream.)

Seitdem macht er ununterbrochen dicke Backen, weil er auch so ein IKEA-Regal-Hamster-Paradies haben will. Er faselt die ganze Zeit etwas von einem PAX… ich weiß auch nicht mehr weiter…

6 Comments

  1. Lieber Herr Schmidt,

    ein Haustier zu haben ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Es möchte gepflegt und gehegt werden und das geht manchmal auch an den Geldbeutel. Da muss auch schon einmal das Taschengeld dran glauben. Aber wollen Sie deshalb das lieb gewonnene Haustier gleich verfluchen? Nein! Denn die süßen Kulleraugen und die mächtigen, atomaren Sprengköpfe die Ihr Hamster in seinen Backen versteckt, sind doch Entschädigung genug oder?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Ihr Dr. Winter-Team

  2. Spätestens am 6. Februar in Wiesbaden möchte ich persönlich von Ihnen die Fertigstellung des Obamsterpalastes verkündet bekommen 🙂

  3. Dabei hatten Sie ihm doch mal dieses lustige Karussel gebaut, Herr Schmidt! Das ist wirklich ein ganz und gar undankbares Tier.

  4. Da haben Sie mich aber völlig missverstanden, Herr Schmidt. Ich wollte nicht mein Pils mit ihm teilen, sondern aus Bequemlichkeit seine Toilette mit ihm teilen (ok, letztlich wäre es dann doch wieder das Pils gewesen). Insofern war mir der Weg in die 1. Etage dann aber doch zu weit, daher habe ich mit Ihrer Blumenvase in der Diele vorlieb genommen 🙂

  5. aber smithy, bleib hart. das ist nur ne bockige phase. hamster-pubertät quasi. zeig ihm seine grenzen! *g* ist wie mit den frauen… komm…. das schaffst du! 😀

  6. @ Floh82: Er hat wirklich atomare Sprengköpfe in seinen Backentaschen?!? Ich dachte, er flunktert die ganze Zeit nur… Mist! Ich muss zu IKEA.

    @ Phil: Wenn Sie angelogen werden wollen, okay.

    @ Johanna: Meine Rede! Ich sollte ihn mal eine Nacht draußen anleinen, damit er seinen aktuellen Lebensstil auch zu schätzen weiß.

    @ Herr N.: Mit diesem geschickten Schachzug von Ihnen hatte ich natürlich im Vornherein gerechnet, werter Herr N.. Sie haben überhaupt nicht bemerkt, dass die Vase in Wahrheit ein Pissoir war. Ha! Punkt für mich. 😛

    @ Pssst!: Hamster-Pubertät… das erklärt so einiges: Die Pickel im Gesicht, die dicken Hoden und den stärker trainierten, rechten Vorderlauf. ^^
    …und ich habe jetzt schon keine Lust auf die Midlife-Crisis von dem Racker…

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