Herr Schmidt.

celebrating the irony since 1982

Der Opener des Jahres

Ja, leck mich doch am Arsch, was war das denn für ein Jahresbeginn, bitte schön?!? Ich hatte große Erwartungen gepaart mit ein wenig Sorge, dass das einzige was glatt laufen würde, die geladenen Gäste auf dem Bürgersteig seien. Immerhin mussten im Vornherein eine Menge Leute aus unterschiedlichen Städten koordiniert werden: Wer bringt was mit? Wieviele Personen hat wer im Schlepptau? Wer bleibt über Nacht und wer kommt wie wieder weg? Und ständig die Frage: Passen die alle überhaupt hier ordentlich rein????

Am Ende waren meine Sorgen völlig unbegründet. Zwar gab es noch zwei Absagen und damit eigentlich zwei Positionen weniger auf dem Buffet, doch schafften es diese Teufelskerle von Gästen tatsächlich die Ausfälle zu kompensieren: Einer fuhr halt eben beim Bäcker vorbei und eine andere sorgte zusätzlich zum Salat eben noch für zwei Platten Fingerfood. Ich hatte derweil das Haus in den Party-Modus transformiert und ein 20-Liter-Veltins-Trinkpäckchen angezapft. Zusätzlich waren 20 Liter Jever in praktischen 0,5er Gebinden kalt gestellt. Auf dem Herd köchelten Bockwürstchen-Berge und knapp 2 Kilo Snack-Artikel wurden strategisch sinnvoll im Haus verteilt. Den härteren Alkohol und die Softdrinks benenne ich jetzt mal nicht mengenmäßg; wird ja auch langweilig.

Gegen 20:00 Uhr waren dann auch fast alle Gäste da: Langjährige Freunde & Bekannte aus der Blade City, unverzichtbar gewordene Kommilitonen sowie Menschen, die ich ohne diesen ganzen Web2.0-Quatsch überhaupt nicht kennen, aber vermissen würde. Das Bier lief stetig und bald hatten sich auch alle am Buffet gütlich getan. Es wurde gegessen, geredet und über die Foto-Slideshow im Wohnzimmer amüsiert, die das Jahr Revue passieren ließ.

Kurz vor zwölf hieß es dann Jacken an und ab nach draußen. „Wer angezogen ist, macht bitte den Flur frei, damit die anderen nachrücken können. Jeder bitte nur ein Glas Sekt.“ Herr N. und Wum sorgten für ein Feuerwerk an …ähm… Feuerwerk während die Neujahrszigarre ihre Runde machte. Champagnerdusche! So muss das doch sein, mal ehrlich!

Danach ging es dann wieder rein und nach einem kurzen „Bärchenteller-Zwischenfall“ und einer guten Stunde SingStar-Unterhaltung verwandelte sich mein Wohnzimmer in einen Dancefloor. Zwar verließen ab 2:00 Uhr nach und nach ein paar Gäste die Party, aber der harte Kern hielt bis ca. 5:30 Uhr / 6:00 Uhr durch. Lisa sogar bis 16:00 Uhr. (Danke nochmal für die tatkräftige Unterstützung beim Aufräumen!)

Freunde, ich danke Euch für alles! Das war der beste Jahresstart ever und hoffentlich ein Vorbote für ein ebenso fantastisches Jahr. Ich habe da jedenfalls ein ziemlich gutes Gefühl. Mit Menschen wie Euch kann da ja auch eigentlich nicht viel schief gehen. Es ist wie es ist: „My life has a superb cast but I can’t figure out the plot.“ Muss ich aber auch gar nicht. Hauptsache wir rocken gemeinsam weiter. Möge 2010 das Jahr sein, das wir uns alle in altdeutscher Schrift auf die Innenseite unseres Unterarms tätowieren lassen wollen. Das gilt nicht nur für die Anwesenden, sondern auch für Euch vor den Bildschirmen. In diesem Sinne:

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!

(Anmerkung: Ich habe hier bewußt keine Fotos von erkennbaren Personen veröffentlicht weil ich keine Lust hatte, alle nach der Erlaubnis zu fragen. Wer die Fotos sehen möchte kann mich ja ansprechen bzw. sie bei Flickr anschauen – sofern er die Berechtigung von mir hat. ^^)

12 Comments

  1. Frohes Neues, Smithers! So hab‘ ich in Deinem Alter auch noch gefeiert. Schlimmer wurde es dann erst ab 30, auch mit den Drogen und so. Sei froh, dass in Deinem Wohnzimmer keine Böller gezündet wurden, dass Dein Plattenspieler nich aus dem Fenster (im 5ten Stock) flog, dass keiner in Deine Comic-Hefte kotzte und überhaupt: Lisa blieb ja! 🙂

  2. Herr Schmidt hat einen 5ten Stock?
    Oh Mann warum erfahr ich das erst jetzt????

    Also wenn 2010 so wird wie die Silvesterparty….dann wirds lang und guuuuut! 😉

  3. …gerne! (auch wenn´s in deinem Bett ganz schön kalt war…) 😉

  4. Jeder nur ein Glas Champagner? Neeeee Du.

  5. Japp, es war ne richtig gute Party! Lebt Blade eigentlich noch? 😀

    Und: Ja, ich möchte gern ALLE Fotos 😉

  6. So toll kann die Party nicht gewesen sein, ich war ja gar nicht vor Ort 😉

    Frohes Neues, Herr Schmidt! Und jetzt erzählen Sie mir bitte sofort, was es mit dem Bärchenteller auf sich hat. 😀

  7. @ MC Winkel: Dir auch ein happy new year, Emser! Bei den Böllern hab‘ ich wirklich Glück gehabt, aber ansonsten: Ein Plattenspieler wird erst im Laufe des Jahres angeschafft, Comic-Hefte gibt es bei mir nicht und die Playboys waren in Sicherheit. 😉 …und was die Drogen angeht: Dazu äußere ich mich in Wiesbaden.

    @ Floh82: Ich hatte Dir angeboten, Dich durch das Haus zu führen… Dir sind nicht nur 3 Etagen sondern auch die Sauna im 2. Tiefgeschoss entgangen. he he

    @ Lisa: Du hättest an dem Abend auch in einer Sauna mitten in der Sahara gefroren. 😉 …aber, überredet, beim nächsten Mal mache ich den Kamin an.

    @ ChliiTierChnübler: Sekt, liebe Chnübli, jeder nur ein Glas Sekt. Champagner wurde nur aus Bauchnabeln serviert. Aber mit Free Refill! 😉

    @ Herr N.: Die Frage zeigt mir, dass Du gut drauf warst! ^^ Die Antwort darauf gab es nämlich noch in den frühen Morgenstunden.
    Wegen der Fotos: Bist Du bei Flickr angemeldet?

  8. @ Pleitegeiger: Mit Ihnen wäre die Party natürlich legendär geworden, liebes Fräulein Pleitegeiger, aber es muss ja auch noch Luft nach oben geben. Was machen Sie denn dieses Jahr Silvester? ^^

  9. @ Herr Schmidt: Ach, Herr Schmidt, Sie alter Scharmör! Bei meinem Glück mach ich Silvester 2010 erst mal das, was ich Silvester 2008 und 2009 auch gemacht habe: arbeiten! *grmpf*
    Aber ich kann auch ohne Spaß Alkohol haben – wir holen das einfach irgendwann mal nach 🙂

  10. @Herr Schmidt:
    Dann gib mir mal bitte die volle Foto-Dröhnung. Flickr-Account „karabum01“ (diese Namensgebung ist eine Jugendsünde…möchte ich betonen 😉 )

  11. @ Pleitegeiger: Auf Silvester arbeiten?!? Würde mir nicht einfallen!
    Dann eben wenn ich das nächste Mal in Berlin bin. …oder Hamburg. …oder wo auch immer Sie sich gerade herumtreiben.

    @ Floh82: It’s done! …aber woher kommt dieser Name überhaupt?

  12. Ich glaube es war in der 7. Klasse oder so. Da fiel mir bei einer meiner Parodien auf die „neue deutsche Sprache mit leichten Einflüssen anderer Kulturen“, auf dass der Name Mubarak rückwärts „Karabum“ heißt. Ich fand das unheimlich lustig und einige meiner Klassenkameraden auch.
    Und als ich dann irgendwann bei Yahoo eine Pseudo-Mail Adresse anlegen wollte….naja da kam mir der gute alte Mubarak in den Sinn.

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