Herr Schmidt.

celebrating the irony since 1982

Ein Satz. Und Einsatz! Volume 2

Das hat beim letzten Mal ja ganz hervorragend geklappt und deshalb dachte ich mir, wir probieren heute den Erfolg von damals™ zu toppen:

Die Regeln sind geblieben: Ich schreibe einen Satz und ihr setzt die Geschichte dann jeweils mit einem(!) weiteren Satz fort. Natürlich dürft Ihr auch mehrmals kommentieren, aber zwischen Euren beiden Sätzen muss mindestens ein Kommentar von jemand anderem liegen. Soweit alles klar?!? – Dann los:

Während sie nackt vor dem geöffneten Fenster stand und hinaus blickte, wurde der pummeligen Britney sofort klar, dass heute wieder einer dieser „quadratisch, praktisch, gut“-Tage sein würde.

28 Comments

  1. sofort schubberte sie sich am türrahmen, wie sie es in solchen momenten immer zu tun pflegte.

  2. leider hat sie vergessen, dass sie den türrahmen am abend davor mit abbeizer bearbeitet hat.

  3. Dieser hinterließ einen irgendwie angenehm klebrigen Streifen auf dem Rücken und sie beschloss, ihn nicht abzuwaschen.

  4. Eigentlich war dieser Film Kleidung genug, weshalb sie beschloss ohne Unterwäsche und so wenig Kleidung wie möglich darüber aus dem Haus zu gehen.

  5. doch sie blieb, wie von gott geschaffen, voellig entsetzt im treppenhaus stehen, denn irgend etwas hatte sie vergessen!

  6. Weshalb sie kurz nach dem Völligentsetztrumstehen wieder die Treppen hochstürzte, bis sie atemlos vor ihrer Wohnungstür stand.

  7. verzweifelt versuchte sie, mit ihrer kreditkarte die tür zu öffnen vergass aber, dass diese bereits abgelaufen war.

  8. Hektisch zog sie nun die abgeaufene Platinumkreditkarte durch ihre prachtvollen Hinterbacken zu ziehen, um diese wieder zu entwerten.

  9. doch da hat er sich wieder bemerkbar gemacht, der klebrige streifen, den sie sich am tuerrahmen zugezogen hatte, und sie fing an zu huepfen damit die kreditkarte wieder aus ihrem po plumst.

  10. Als sie so nackt und hüpfend im Treppenhaus stand öffnete sich sie Tür der Nachbarwohnung.

  11. Der frigide Nachtclub-Besitzer und Teilzeit-Callboy Rüdiger war von den Geräuschen auf dem Hausflur geweckt worden und wollte nun – nur in einen mauvefarbenen Satin-String gehüllt – nach dem Rechten sehen.

  12. Stattdessen sah eh nach dem Linken – und erblickte die hüpfende, pummelige, fasthalbnackte Britney.

  13. In diesem Moment wurde ALLES an ihm steif vor Schreck, außer Rüdiger jr, der sich beschämt in seinen Satin-String versteckelte.

  14. Da Britney aber unter starker Kursichtigkeit litt und ihre Brille ebenfalls in der Wohnung vergessen hatte, erkannte sie Rüdiger nicht als diesen, sondern dachte ein Orang-Utan hätte sich ins Treppenhaus verirrt.

  15. Da sie einmal an einem Fernstudium zum Thema Orang Utans teilgenommen hatte, wusste sie genau wie man in so einer Situation reagieren muss.

  16. sie wedelte mit der verfärbten kreditkarte in der hoffnung, dass rüdiger so von ihre fülle abgelenkt würde.

  17. Während Britney wedelte, kam Holger – Rüdiger’s Schwippschwager – auf dem Heimweg von seiner Bauchtanzstunde dasTreppenhaus hoch auf noch ein Bierchen, da erkannte er was abging und fiel vor Schreck zu Britney’s Füssen in ein tiefes Koma.

  18. um dem armen rüdiger wieder zum bewusstsein zu verhelfen, wedelte britney mit der verfärbten kreditkarte aufgeregt vor dessen nase herum und wollte ihm so frischluft zufächeln.

  19. Leider kam sie dabei seiner Nase zu nahe, woraufhin die Kredikarte dort kleben blieb und sich nicht mehr lösen ließ.

  20. Da kam ihr wieder der Abbeizer in den Sinn, welchen sie nun in ein Tuch träufelte und dann …

  21. …weckte sie mit diesem Geruch das Tier in Holger.

  22. Bei diesem Tier handelte es sich um den osteuropäischen, grau-weiß-gescheckten Manteltaschen-Ozelot, der seit diesem schrecklichen Vorfall 1997 in den Tiefen Holgers Seele schlummerte.

  23. Damals, es muss im kalten November des genannten Jahres gewesen sein, hatte Holger versehentlich ein Ozelot in der Manteltasche, nachdem er im Zoo zu Besuch war und er hätte gut daran getan, seinen Lieblingshamster nicht zwecks Kälteschutz in just jene Manteltasche zu stecken – aber er tat es.

  24. Plötzlich wurde Holger wach und erblickte sie, die splitterfasernackte, pummelige Britney!

  25. Noch nicht ganz zurücktransformiert in den guten, alten Schwippschwager-Holger, wollte er sich als Ozelotmännchen zu einem geschmeidigen Sprung auf das vermeintliche Husumer Protestschwein stürzen, um dieses zu seinem Feierabendsnack zu machen.

  26. Aus seiner Ozelotperspektive sah sie unnatürlich groß und merkwürdig verzerrt aus und wirkte noch pummeliger als sonst, doch durch den Geruch des Abbeizers, der an ihr haftete, fühlte er wie die animalischen Triebe des Ozelots vollständige Kontrolle über seinen Körper übernahmen, und so war das, was folgte unvermeidlich.

  27. Ein monströser Pups entwich aus seinem, vor Scham zusammengekniffenem, Hintern, der sogar den Gestank des Abbeizers stilvoll überbot.

  28. „Oh Baby“, quietschte Britney begeistert, „ist das ein tolles Parfum, ist das Kanal No. 5?“

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