Herr Schmidt.

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Hell Of A Night #2 – Drei Blicke reloaded

Was bisher geschah: #1

So gut die Party auch war, gegen 1:00 Uhr entschieden wir uns zum Aufbruch. Es hatte hier ja auch irgendwie alles wenig Sinn, wenn man mal ehrlich ist. Marie stand auf Jungs in Biene Maja-Kostümen und Aimée – die, wie ich erfahren hatte, auch Single ist – war mit ihren süßen 19 Jahren dann doch zu jung. Die anderen Anwesenden waren entweder vergeben, bekannt oder Männer.  Aus diesem Grund war ich dann auch ganz Südkurve als meine Düsseldorfer Begleitungen den Vorschlag äußerten die Ruhrpottmetropole zu verlassen und ein wenig die heimatliche Altstadt unsicher zu machen.

Wie der Zufall es so wollte, landeten wir dort dann in dem Club, in dem ich damals™ mein Experiment mit den 3 Blicken durchgeführt hatte (ich berichtete). Deja-vu-esquer wurde es dadurch, dass auch die Personenkonstellation nahezu identisch war: Lisa und Darja waren wieder von der Partie. Hinzu kam dieses Mal allerdings noch der werte Herr N. Er sollte das Ass in meinem Ärmel sein! Denn würde dieses Mal etwas mit Lisa oder Darja sein, könnte er sich um sie sorgen und ich würde mich im Fall der Fälle nicht von meiner Jagd ablenken lassen.

Ein weiterer Vorteil waren die ungezählten Stauder-Pilsener, die es mir einerseits ermöglichten hier auch diese komische Heineken-Plörre zu ertragen und andererseits meine Hemmschwellen nach und nach vom Strom nahmen. So musste ich auf dem Tanzflokati (ist doch die korrekte Übersetzung von dancefloor, oder?!?) auch gar nicht lange warten, bis sich meine Augen mit denen einer recht großen Blondine verlinkten. Wir bewegten uns tänzerisch aufeinander zu und tauschten auch die Blicke Nummer 2 und 3 aus. Beim dritten standen wir uns direkt gegenüber. Drei Blicke reloaded! Dieses Mal fuhr mir kein Arm aus dem Off in die Parade.

Kaum war der dritte Blick abgehakt, drehte sie sich um und schmiegte ihr einladend ausladendes Hinterteil an meinen Schritt und bewegte es rythmisch zur Musik. Keine Frage, machte ich mit. Zwischendurch drehte sie sich immer mal wieder um, um mir ihre Front und ein freundliches Lächeln zu präsentieren, nur um anschließend wieder mit dem Heck anzudocken.

Oh, what a feeling, I’m feelin‘ nice!

[Fortsetung folgt…]

11 Comments

  1. Und Sie, Herr Schmidt, waren beim letzten Mal schon fast geneigt zu sagen, dass die 3Blicke-Regel Unfug ist 😀

    Bin gespannt auf die Fortsetzung. Und noch gespannter, ob das ganze denn auch jugendfrei endet ^^

  2. Es lief nicht zufällig „Foxy Lady“ als ihr so auf einanderzugeschwoft seid?

    Und Heineken hieß bei uns immer nur „Holländische Chemiebrause“; ein in der Tat gruseliges Gesöff das ohne kräftiges Vortanken kaum zu ertragen ist.

  3. Hallo Herr Schmidt,

    ja es war wirklich ein netter Abend. Ich versteh nur nicht warum uns – Darja, Herrn N. und mir- die nette Blondine nicht vorgestellt wurde… keiner erinnert sich an sie!

    LG Lisa

  4. Aha, also als Leih-Seelsorger haben sie mich also mitgenommen, sososo….

    Nur gut, dass ich auch schon ein paar Staudern den Garaus gemacht habe und das nicht mehr so mitbekommen habe :p

  5. Es ist ja sehr lobenswert, dass sowohl Herr Schmidt also auch Herr N. sich im nachinein als Seelsorger für uns Mädels verstehen… aber hallo geht´s noch?! Lieber Herr N.: wer passt hier bitte auf wen auf???

  6. oha, da fragt man sich doch fast, wer hier jaeger und wer opfer ist 😉

  7. Und ich dachte, sie hätten nichts übrig für Blondinen?!

  8. Sie haben mich wirklich nicht unter der Perücke erkannt? Dabei war es noch nicht einmal Echthaar. Aber schön, dass es ihnen auch gefallen hat.

  9. @Lisa: Hm…soll das am Ende etwa bedeuten dass die dralle Blondine nur des werten Herrn Schmidts Spiegelbild gewesen ist?

  10. @ Smikey: Das stimmt wohl. Aber dieses Mal bin ich eines Besseren belehrt worden. Es steht jetzt also 1:1. Mal abwarten was die nächsten Versuche ergeben. ^^

    @ DerTim: Unterschreibe ich so! Heineken geht ohne alkoholhaltige Basis ü-ber-haupt nicht.
    Ich kann Dir nicht sagen, welcher Song da gerade lief. Vermutlich irgendwas von David Guetta. 😉

    @ Lisa: Du solltest nicht so voreilig für andere sprechen, liebe Lisa. Der werte Herr N. konnte sich am Sonntag nämlich noch recht gut an die Blondine erinnern. 😛

    @ Herr N.: Jetzt seien Sie mal nicht beleidigt, werter Herr N. Sie hätten andersherum doch genauso gehandelt.

    @ Lisa: Nicht (nur) im Nachhinein, liebe Lisa, 24/7! ^^

    @ me.: Am Wochenende in der Disco verschwimmen diese Grenzen doch eigentlich immer. Da ist jeder Opfer und Jäger in Personalunion.

    @ Johanna: Das habe ich so nie behauptet, liebe Johanna. Ich bevorzuge lediglich brünett. Grundsätzlich bin ich aber für jede Haarfarbe offen.

    @ der.grob: Echt wahr?!? Dann muss ich Ihnen ein Kompliment machen: Ihnen stehen Ballerinas und Röhrenjeans sehr, sehr gut, werter Herr Frau Grob. Ziehen Sie das am Samstag für mich wieder an?

    @ DerTim: Das würde natürlich so einiges erklären… ^^

  11. Ich fürchte da ist eine popkulturelle Anspielung verloren gegangen….Deiner Beschreibung nach hatte ich folgende Szene aus „Waynes World“ vor Augen: http://www.youtube.com/watch?v=62SqSIOBxeg

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