Herr Schmidt.

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Null Null Sieben – DeMake-Up Another Day #2

Was bisher geschah: #1.

Was für eine blöde Frage.“ glaubte René Bond zu denken, musste aber im gleichen Atemzug feststellen, dass Gedachte nicht bloß gedacht sondern im Moment der gedanklichen Entstehung auch ausgesprochen zu haben und setzte, im Moment dieser Erkenntnis, ohne sich etwas anmerken zu lassen, fort „Es gibt nichts auf der ganzen, weiten Welt, das ich mich nicht traue. Einzig die Trauung selbst kommt nicht in Frage.“ Mit hochgezogener, rechter Augenbraue und leicht abgesenkter linker, wartete er auf eine Reaktion von Hellofa Bloujop, die ihn aber weiterhin nur fragend anschaute. Sein selbstbewusster Blick wich einem verwunderten, welcher sich kurz darauf in einen wissenden verwandelte. Bond hatte offensichtlich den zweiten Teil, den er eigentlich aussprechen wollte nicht laut gesagt sondern nur geistig formuliert. „Scheiß Prosecco!“ kam erneut ein Gedanke über seine Lippen, noch bevor er es verhindern konnte. Entgegen seiner Erwartung ruinierte er damit aber keineswegs gänzlich die Stimmung sondern veranlasste Hellofa dazu, in den Bordkühlschrank zu greifen und ihm eine kühle Flasche Bier rüber zu reichen.

Was für eine Frau!“ dachte er diesmal fehlerfrei, trank einen Schluck Gerstensaft und fragte Hellofa Bloujop, worauf sie denn noch warten würde. Keine 2 Minuten später war er gefesselt. Gestreckt und im Adamskostüm lag der beste Geheimagent des „Am I Six?“ auf der Liegefläche der Rettungskapsel, die Hände kopfseitig und die Füße genau entgegengesetzt davon jeweils an massiven, in den Außenwänden verankerten Halterungen befestigt. Hellofa machte keine Gefangenen, wenn es darum ging Gefangene zu machen. Und René Bond gefiel das, obwohl ihm doch irgendetwas an der Situation spanisch vorkam.

Ich hoffe, Du magst Julio Iglesias.“ kommentierte Hellofa Bloujop ihre Musikauswahl und goß sich noch ein Schlückchen Prosecco ein. Das kam René also spanisch vor, Julio Iglesias, aber da war noch etwas, dass ihn störte. Er kam aber einfach nicht darauf und es fiel ihm auch zunehmend schwerer darüber nachzudenken als Hellofa anfing seinen Hals zu mit Küssen zu übersähen. Erst als sie davon abließ und sich aufrichtete, konnte René Bond seine Bedenken schlagartig formulieren. „Wieso liege ich auf meinem Bauch?

[Fortsetzung folgt…]

5 Comments

  1. Sehr gute Geschichte,mir haben eigentlich schon alle Artikel gefallen. Weiter so! Bin schon mal auf die nächste Folge gespannt.

  2. er auf dem bauch? und dennoch am hals geküsst? und überhaupt. wie geht es weiter.
    sch.. auf harry teil 6, ich will rene teil 3

  3. @ danimateur: Probieren Sie es doch einfach mal aus. Lassen Sie sich bauchlings auf ein Bett Ihrer Wahl fesseln und sich dann von einer Person Ihrer Wahl am Hals küssen. Sie werden sehen, es geht. AMAZING!!!! ^^

  4. Können Sie mir noch erklären, wie ich die Person meiner Wahl dazu bringe mich ans Bett zu fesseln, Herr Schmidt? Ich würd das auch gerne mal testen.

  5. @ Kaal: Gerne. Ich werde in den nächsten Tagen einen entsprechenden Ratgeber verfassen, werter Herr Kaal.

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