Herr Schmidt.

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Null Null Sieben – DeMake-Up Another Day #4

Was bisher geschah: #1, #2, #3.

Wie werden sie mich umbringen, Bljooouhpfaell? Werden sie mich mutierten, fleischfressenden Meerschweinchen zum Fraß vorwerfen? Oder werden sie mich mit einem überdimensionierten Brotmesser in Scheiben schneiden lassen? Egal was sie machen, sie werden doch ganz bestimmt abreisen, noch bevor das Spektakel überhaupt beginnt und mich mit der Situation alleine lassen, oder?
Nun, Mr. Bond, ich werde sie mit dieser Pistole erschiessen. Mehrfach. Und danach werde ich ihren Puls fühlen, um ganz sicher zu gehen, dass sie auch wirklich nicht mehr unter den Lebenden weilen.
Verdammt!

René Bonds letzter Hoffnungsschimmer war damit verblasst und er machte das, was ein Mann in einer solchen Situation macht: Er fing an zu weinen. Angesichts der drohenden Durchlöcherung seines makellosen Körpers und der hohen Wahrscheinlichkeit, dass sein Gesicht Schaden nehmen könnte, konnte der Geheimagent sich nicht mehr im Zaum halten. Er flennte wie ein kleines Mädchen, während Ernst ‚Schwarzbrot‘ Bljooouhpfaell seine Pistole entsicherte und auf den Hinterkopf des Gefesselten richtete.

Ciaoi, Mr. Bond.“ verabschiedete sich Bljooouhpfaell mit Hellofas Stimme und platzierte seinen perfekt manikürten, rot lackierten Zeigefinger auf dem Abzug der Pistole. Doch kurz bevor er abdrücken konnte, wurde die Dachluke der Rettungskapsel aufgerissen und ein bärtiger Mann blickte finster in die kajalumrandeten Augen des Bösewichts.

Ich bin Chucky, du Mörderpuppe!

Chuck Norris?!?“ fragten Bond und Bljooouhpfaell gleichzeitig ungläubig, doch statt einer Antwort bekam Ernst ‚Starcraft‘ Bljooouhpfaell einen Roundhouse-Kick ab, der ihn direkt aus der Rettungskapsel in den Pazifik katapultierte. Chuck Norris wartete den Aufprall gar nicht erst ab, sondern begann die Handschellen zu lösen und René Bond zu befreien.

Als sich der Agent des „Am I Six?“ wieder frei bewegen konnte, stellte er fest, dass er auch wieder komplett bekleidet war. „Wie hat Chuck Norris das bloß geschafft?“ fragte er sich, konnte die Antwort aber nicht einfordern, da Chuck Norris so plötzlich, wie er gekommen war auch wieder verschwand. Bevor sich René Bond weitere Gedanken machen konnte, wurde er durch einen harten Aufprall wieder in die Realität zurückgeholt. Die Rettungskapsel war auf Grund gelaufen. Er griff nach der angebrochenen Flasche Bier und kletterte durch die Dachluke, um zu sehen was geschehen war.

Er fand sich an einem weißen Strand wieder, an den sanfte Wellen aus babyblauem Wasser schlugen. Ein Blick nach links, einer nach rechts. Bis auf knapp 10 nackte Frauen, die am Strand umhertollten, war die kleine Insel menschenleer. Als er geradeaus schaute, sah er ein Banner, auf dem stand „Nudistische Sommertour der bisexuellen Topmodels Massachussettes“

Also doch: Happy End!“ dachte René Bond und ging gewohnt lässig, wenn auch teilverhärtet, auf die Damen zu.

6 Comments

  1. Norrisus ex machina 🙂 Oder eher Chuckus in cabina? Egal, Sandstrand, Bier, Topmodells, ich bin neidisch.

  2. wo war doch gleich der strand von dem sie da reden?

  3. @ Kaal: Werter Herr Kaal, sind wir nicht alle ein wenig neidisch auf Mister Bond?!?

    @ Maak: Da, werter Herr Maak, wo die Rettungskapsel von René Bond auf Grund gelaufen ist. Sie müssen schon gründlich lesen. ^^

  4. Ob Herr Bond weiß dass Massachu…..äh Masasch….äh…der Bundesstaat halt, einer der gebildetsten der USA ist? Und intelligente, bisexuelle Models? Da stimmt doch was nicht……

    Das schreit ja fast nach einer 2. Staffel!

  5. Hatte die Bierflasche, werter Herr Schmidt,

    einen Pömpel zum Wiederverschließen?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  6. @ Floh82: Du meinst doch nicht etwa… Nein, unmöglich! Oder etwa doch?!? Teufel auch!

    @ Erdge Schoss: Dieses Detail, werter Herr Schoss, ist nicht genau überliefert.

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