Herr Schmidt.

celebrating the irony since 1982

Operation Sünde '97 (1/2)

Ein Jahr nach den erfolglosen Versuchen bei meiner persönlichen Miss Sommerfreizeit 1996 scoren zu können, verschlug es mich in das sonnige Schweden. Diesmal wollte ich wirklich nur Urlaub machen und mit meinen Freunden eine gute Zeit verbringen. Diesmal wollte ich mich nicht verlieben.

Ihr könnt es Euch ja bereits denken, wenn es wirklich so gelaufen wäre, würde ich meine Tastatur nicht für diesen Eintrag abnutzen. Dann würde ich eloquente Sätze schreiben, wie z. B.

Anne will, was ich will. Ich will Frauen!

Tatsächlich hielt ich meine Vorsätze für den Urlaub genau 24 Stunden lang aufrecht. Danach war ich wieder mal hin und weg. Sie war aber auch hinreißend: Langes, braunes Haar, funkelnde Augen und ein Lächeln, das an Bezaubernheit kaum zu übertreffen war. Ihr Name begann mit dem englischen Wort für Sünde und sie wäre auch jede Wert gewesen.

Ich musste mich also damit abfinden, dass ich meine Vorsätze allesamt über Bord werfen konnte. Und da ein Urlaub ohne Vorsätze, wie ein Berliner Ballen ohne Füllung ist, erstellte ich rubbel-die-katz (Wer denkt sich eigentlich so etwas aus?!?) neue:

  1. Diesmal wird während der Freizeit um die Frau gekämpft, nicht erst danach
  2. Diesmal werde ich mich nicht zu peinlichen Aktionen verleiten lassen
  3. Diesmal werde ich die Frau in mein Bett bekommen

Innerlich bürstete ich mein Ego auf Erfolg: Ich spurtete mental Treppen hoch, wie es Rocky Balboa zu seinen besten Zeiten nicht getan hat, ich ließ meine Synapsen Liegestütze machen und wählte die Dämonen, die mein Selbstbewusstsein unterdrückten zu meinen Sparingspartnern. Die „Operation Sünde ’97“ konnte beginnen!

Diesmal machte ich keine Gefangenen: Schnell kamen S. und ich ins Gespräch und die Tatsache, dass meine Zimmer-Mitbewohner und ihre Mitbewohnerinnen alle auf einer Wellenlänge lagen, machte die ganze Geschichte noch einfacher. Bereits am dritten Tag, hatte ich S. in meinem Bett. Und nicht nur das, auch meine Mitbewohner hatten (fast) alle ein weibliches Geschöpf in ihren Kojen.

Freunde, ich sehe es Euch doch an, Ihr denkt jetzt alle: „Mensch, der Herr Schmidt, der alte Weiberheld.“

Wer jetzt allerdings glaubt, dass an der Sache was faul ist und sich denkt „Da is‘ doch was faul.“ (Ähm, ja), der möge seine Theorien in die Kommentare schreiben. Eure Kreativität wird auch dieses Mal belohnt. Dieses Mal ist es kein bloggebundener Schnick-Schnack, sondern ein handfester Gewinn. Was es ist, kann ich Euch hier jetzt nicht verraten. Nur so viel: Er wird entweder persönlich überreicht oder per Post verschickt.

Also: Was glaubt Ihr, habe ich Euch verschwiegen? Wie habe ich S. in mein Bett bekommen und wieso waren auch die anderen Schlafplätze so gut besucht?

Die Auflösung gibt es in einer Woche hier.

26 Comments

  1. sie haben heimlich in das bett von s. gepinkelt und das ganze auf die schwedischen nacktmulle geschoben, die dort überall rumliefen. dann haben sie einem dieser nacktmulle mit einer keule aus schwerem holz den schädel zertrümmert, als zeichen für s., dass sie absolut nicht damit einverstanden sind, was diese ekligen tiere ekliges gemacht haben. dass s. ihnen dann zu füßen bzw. in ihrem bett lag – kein wunder.

  2. Wahrscheinlich haben Sie den Imbusschlüssel, der beim Zusammenbau Ihres Billy Regales im Jahre 1996 gefehlt hatte, in Ihrer Hosentasche gefunden und damit in einem unbeobachteten Moment die Betten (Modellreihe "Leksvik") der Damen auseinander geschraubt.  Somit blieb den Herrschaften nichts anderes übrig, als in eine andere Furzmolle auszuweichen. Als Dank für das nächtliche Asyl gab es dann ne Menge "Lek" und danach auch noch "Vik".

  3. Mag gut sein, dass S. in Deinem Bett lag, ich möchte aber wetten, Du selbst lagst nicht mir drinnen, sondern vermutlich in Ihrem 😉

  4. Ich geb einen wirklich heißen Tip!
    Ich darf nicht antworten (dürfte schon, aber es wäre unfair *g*) da ich selbst einer der glücklichen war, die eine Frau im Bett hatten *g*.

    @Herr Schmidt: S. war auch dabei? Das hatte ich vergessen, aber jetzt wo du es sagst. Ich war wohl zu sehr auf C. konzentriert 😉

  5. *grins* schön, das ABC scheinen die Herren ja drauf zu haben! :mrgreen:

  6. @ der.grob: Hätte ich mit der Keule aus schwerem Holz auf S. eingeschlagen, hätte sie mir wahrscheinlich auch zu Füßen gelegen… ^ ^

    @ Tellerdreher: Furzmolle?!? Mein Wort des Tages! 😀

    @ Herr N: Ich lag' sehr wohl mit im Bett! In ihres hatte doch der Nacktmull gepinkelt. Du musst schon mitlesen! 😉

    @ Floh82: Gut, dass diese Phase bei mir erst später anfing. Wobei, im Nachhinein hätte ich auf die C.-Phase auch verzichten können.

    @ little-wombat: Gerade lerne ich das M.  – gut oder? 😉

  7. Eine Freundin und ich haben immer "Buchstaben" gesammelt. Und noch heute, wenn wir uns durch Zufall mal wieder begegnen, sagt früher oder später eine sowas wie "Du, ich hab jetzt endlich ein Y!"

    Und ein Kumpel von mir sammelte Länderpunkte. Das aber nur so nebenbei.

    Wahrscheinlich war es eine katholische Jugendfreizeit und Ihr wolltet mit einer lustigen "die Mädels schlafen in den Betten der Jungs, und die Jungs in den Betten der Mädels"-Aktion die arme Ordensschwester schocken, die morgens immer zum Wecken kam.

  8. Das sind ja sehr interessante Geständnisse, Frau Geiger.
    Ich habe die ganze Nacht überlegt, aber mir will partout kein Männername mit Y einfallen…

    Sehr schöne Theorie, allerdings möchte ich noch ein Mal darauf hinweisen, dass ich sehr wohl mit S. in meinem Bett lag. Ihres wurde ja von mir auseinander geschraubt… 😉

  9. @Pleitegeiger: Das war ja auch meine Vermutung, aber laut einer glaubhaften Quelle sind wir damit auf dem Holzweg 🙂

  10. Werde mir den 29.11. auf jeden Fall in den Kalender eintragen, ich brenne nämlich die Lösung dieses Rätsels zu erfahren.

  11. 'Wie' ist ja eigentlich egal, Hauptsache, 'das'. 🙂

  12. @ Herr N.: Du hälst mich für eine glaubhafte Quelle?!? Kann nicht sein. Also, wer ist es?

    @ Tellerdreher: Ich bin auch gespannt… ^ ^

    @ MC Winkel: Korrekt! Allerdings ist auch das 'und dann' nicht ganz unwichtig…

  13. Mir fällt spontan auch nur Yves ein. Und das Y war natürlich ein Beispiel. Das fehlt mir bis heute. Aber ich hab andere doppelt und dreifach, da kann ich bestimmt was tauschen! 😉

  14. Darf ich antworten…!! Ich kann auch mit Beweisfotos dienen 😉
    Aber wie Floh schon sagt ist das vielleicht etwas unfair…

  15. @ Pleitegeiger: Gut, ich hab' da jetzt kein Interesse dran, aber vielleicht möchte jemand anderes männliche Buchstaben tauschen. Oder ist das geschlechtsunspezifisch? Dann kommen wir vielleicht ins Geschäft. 😉

    @ Herr B.: Beweisfotos hab' ich auch. Du darfst gerne Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Nur die Wahrheit, die würde ich Dich bitten, noch für Dich zu behalten. 😉

  16. Wos is dör Woarhoit?? (gesprochen wie Bruce D.)

  17. Ich schweige wie ein Grab und erfreue mich der kreativen Ideen der anderen. 🙂

  18. Was geschah damals wirklich …

    Ich stelle es mir so vor: Nachdem es an einem Abend in der Jugendherberge in der ihr genächtigt habt eine Buchstabensuppe gegeben hat und sich die männlichen Teilnehmer der Reise ihre Partnerrinnen nach der Buchstabenkombination der Suppe ausgewählt habt, habt ihr einen perfiden Plan ausgearbeitet.
    Ihr habt in der näheren Umgebung einige schwere Verbrechen begangen, z.B. Pipi die Zöpfe abgeschnitten, Karlsson vom Dach geschubst, dem "Dicken Onkel" die Flecken geklaut.
    Nachdem diese schlimme Taten durch die Presse gingen, habt ihr die Andenken an eure Taten, z.B. Pipi´s Haare, Karlssons Propeller, in die Betten der Mädels gelegt. In jedes Bett ein Detail. In dieser Situation und natürlich als perfekte Gentleman, habt ihr den Mädels eure Betten (… und euch ?) angeboten.
    Eure Buchstabensuppenkombinationspartnerin (kurz BSKP)  in das entsprechende Bett zu bekommen, spreche ich eurem jeweiligen Charme zu.

    P.S.: Ich gebe zu, es wäre einfacher gewesen, die Heizungsrohre anzusägen. Aber ich war ja nicht dabei.

  19. @ Herr N.: Sie wird kommen. Am 29.11.

    @ Herr B.: Sehr gut! 😉

    @ Alter Schwede: Nicht zu vergessen: Wir haben die Villa Kunterbunt schwarz gestrichen! 😉

  20. Das wird die nächste große Abschleppnummer. "Kommst Du noch mit hoch? Ich zeig Dir meine Buchstaben-Sammlung!" 😉

  21. @pleitegeiger:  laß das bloß nicht eine frau sagen! da kommst ja garnimmer zu potte… 🙂

  22. @ little-wombat: Nur, damit wir uns richtig verstehen : Ich bin eine Frau… 🙂

  23. @pleitegeiger: ok, dann müssen die männer auf der hut sein, wenn wir sagen: kommste noch mit hoch, ich zeig dir meine bustabensammlung! :mrgreen: sorry 😉

  24. @ Pleitegeiger & little-wombat: Also ich finde es mehr als unterstützenswert, wenn Frauen die Initiative ergreifen. Immerhin ist das ein Bereich, in den die Emanzipation noch nicht vorgedrungen ist. Der Spruch mit der Buchstabensammlung könnte der Anfang einer ganz neuen Frauenbewegung sein. Wobei: Sollte die Buchstabensammlung zu groß sein, würde ich wohl auf der Stelle wieder kehrt machen… 😉

  25. na, herr schmidt, wenn frauen mit der buchstabensammlung rausrücken, dann weißte, wo die nächsten NächtE verbringst! da gibt es dann wohl kein entkommen *g* außer, frau stinkt aus dem mund… boah, ich glaub, ich brauch grad ne hirnwäsche! :mrgreen:

  26. Es ist noch ein Tag Zeit…..ich würde gerne noch ein paar kreative Ergüsse sehen…

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