Brandneu:

Top Ten 2010 – Die Konzerte

Vorsätze sind zum Brechen da! …anders kann ich diesen unsäglichen Zustand, auch im Jahr 2010 keine 10 Gigs vollbekommen zu haben, nicht verteidigen. Dafür waren die paar Konzerte, die ich besucht habe, allerdings auch ganz besonders konzertiös. Aber, Freunde, seht selbst:

  1. Wirtz (03.03.2010 – Freizeitzentrum West, Dortmund)
  2. Lacuna Coil (24.02.2010 – Essigfabrik, Köln)
  3. Volbeat (02.11.2010 – Philipshalle, Düsseldorf)
  4. Gamma Ray (09.02.2010 – Zeche, Bochum)
  5. Gentleman (21.05.2010 – Airberlin Hangar 8, Düsseldorf)
  6. -
  7. -
  8. -
  9. Ms_TiaTia & Herr Schmidt (31.12.2010 – Casa Schminkler, Solingen)
  10. Familie Schmidt (24.12.2010 – Elternhaus, Solingen)

Ja, Lachs mich doch am Aal, wir haben einen Titelverteidiger auf der Pole Position. Der gute Daniel Wirtz ist damit Rekordkonzertmeister und hat ein Feierabendbierchen in meinem Wohnzimmer gewonnen. (Barauszahlung nicht möglich)

Und wo habt Ihr dieses Jahr am besten gerockt? Sachdochma’!

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)


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Mettmann

Servus Freunde,
Hallo verehrte Stammleserschaft,
Buenos Dias Matthias, ich bin wieder da!

Freut mich, dass Ihr zwei noch geblieben seid und mir – trotz meiner höchst drittligawürdigen Beitragsfrequenz – noch die ein oder andere Sekunde Aufmerksamkeit widmet. Zugegeben, die Zeiten, in denen kreischende Groupies vor meinem Schlafzimmerfenster ihre Zelte aufschlagen sind vorbei (die haben sich jetzt tatsächlich Unterkünfte aus Lehm und Steinen gebaut – unglaublich!), aber darum ging es ja auch nicht nur. Liegt wohl daran, dass ich meine Kreativität, die hier sonst immer für Dingsbums gesorgt hat, in der letzten Zeit an anderen Orten entfaltet habe…

…aber eben so ein Kind meiner Kreativität möchte ich hier und heute mit Euch teilen. Herr Schmidt proudly presents a Herr Schmidt Production. Based on an idea by Ms_TiaTia:

Der Mettmann!

Schmidt 4.0
Ähnlichkeiten zu tatsächlich lebenden Weckmännern sind rein zufällig …beabsichtigt.

Ja, Freunde, richtig, der Hackepeter nennt sich selber Hackelberry Finn und fährt normalerweise mit seiner Hacktentasche per Mettro ins Büro, obwohl er doch eigentlich Fürst von Metternich ist. Die Pfeife ist nur Deko und der ganze Kerl eine Mettapher auf das Leben. Seine Lieblinsfrucht ist die Limette und… …jetzt ist aber auch gut! Ich glaub’, es hackt!

Wer den Kerl nachbauen möchte, kann sich hier das Rezept abholen, das drei ausgewachsene Männer in die Knie zwingt:

1 Kilo Hack auspacken, mit SAUBEREN (ich kenne Euch Ferkel doch!) Händen kneten bis das Zeug wie ein Weckmann aus Hack ausschaut und dann liebevoll und zärtlich eine Pfeife platzieren. Ich empfehle vorab die Pfeife eines Weckmanns zu klauen, aber Opas oller Tabakwinkel tut es natürlich auch. Passend dazu: Salz, Pfeffer, ein Pfund geschnittene Zwiebeln und ‘n Sack Schrippen. Guten Appetit.

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)


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Elektrizität, Baby!

Fast hätte ich mein erstes Zeugnis nie bekommen, da man mich gar nicht erst hätte einschulen können. Schuld daran war die teuflische Elektrizität der südländischen Ferienhäuser ländertrennender Gebirgsausläufer. Freunde, fast wäre ich im zarten Alter von 6 Jahren in Spanien gestorben. Und das kam so:

Meine Eltern kamen irgendwann Anfang der 80er auf die grandiose Idee, ein Haus auf einem spanischen Ausläufer der Pyrenäen zu bauen. Blick auf’s Meer, eigener Pool und am Horizont schneebedeckte Berge, während man selber bei 30°C in der Sonne liegt. Besser geht es einfach nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich dabei um die beste Idee ihres gesamten Lebens gehandelt hatte. …nach der, mich zu zeugen, natürlich.

Jedenfalls verbrachten wir Jahr für Jahr unsere Urlaube dort (was zugegebenermaßen mit Beginn der Teenagerzeit mangels Abwechslung ein wenig zu nerven begann) und hatten auch meistens Bekannte oder Verwandte an Bord, die “Casa Schmidt” als Reiseziel gewählt hatten. Einer dieser Bekannten – wir nannten ihn immer nur “Fritz” wegen seiner Vorliebe für Öl-Sardinen* – kam bei seinem dritten Aufenthalt auf die Idee, dass ein wenig mehr Privatsphäre für sich und seine Family gar nicht mal so verkehrt wäre. Er fasste den Entschluss, sich nach einem Haus umzuschauen.

Der Umstand, dass mein Dad als Architekt und selbsternannter Eckenmaurer relativ versiert in der Einschätzung von Bauobjekten ist, kam ihm dabei natürlich gelegen. Er also meinen Vater und dieser wiederum mich eingepackt und ab ging die Besichtigungs-Tour. Hier zu klein, da zu groß und beim dritten Objekt gab es senffarbene Waschbecken und Badewanne. Da konnten dann die dunkelgrünen Fliesen auch nichts mehr rausreißen.

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Ein Abschied #3 – “Die letzte Fahrt”

Was bisher geschah: #1, #2.

Mein Zögern quittierte der VetMed mit dem Vorschlag, ich könnte es ja noch einen Moment beobachten und dann gegebenenfalls später erneut anrufen, wenn ich vorbei kommen wolle. Gesagt, getan! Zusammen mit der Miss versuchten wir den Käfig so zu sichern, dass Blade nicht mehr nach oben klettern konnte, stellten seine Hütte in das Erdgeschoss und versorgten ihn mit Wasser und Futter. “Mach Dir keine Sorgen: Blade ist ein Kämpfer!” sagte ich zu meiner Miss. Mehr um mich selbst, als sie zu beruhigen. Zwei Anfälle später – Blade war mittlerweile halb in seiner Hütte verschwunden – rief ich den Tierarzt erneut an und kündigte mein Erscheinen an.

Mit Blade auf dem Beifahrersitz fuhr ich durch die Blade City. Er saß ruhig in seiner Transportbox als wäre alles in Ordnung. Mein Kopf spielte derweil verrückt: Erinnerungen an die vergangenen Erlebnisse mit ihm blendeten ineinander über, Vermutungen zu der Ursache seines Verhaltens setzten sich immer wieder neu zusammen… …und welches verdammte Lied passt zu so einer beschissenen Situation?!? Die Antwort darauf war: Keins! Also alle! Denn jeder Song war besser als diese Stille, die lediglich durch das sonore Geräusch des Motors untermalt wurde.

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

© 2012 Herr Schmidt | Dieses Blog basiert auf Wordpress und verwendet das Theme Modern Clix von Rodrigo Galindez. Lesespass bieten 613 Beiträge und 7714 Kommentare. champagnerdusche!


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