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Wochenendeende

Ach Freunde, Freunde, Freunde. Ach, ach, ach. Was war das für ein Wochenende! Der FC bleibt weiter ungeschlagen, ich habe die erste Trainingseinheit meines Ein-Mann-Männer-Balletts hinter mir und obendrein das zweitbeste Schawalarabama meines Lebens gegessen. Letzteres sogar in prominenter Gesellschaft: Der unfassbare, einzigartige, oft kopierte, nie erreichte, gutaussehende und humorvolle Herr Grob hat mir meinen “Gewinn” überreicht. Jetzt bin ich endlich stolzer Besitzer meines ersten Buches. Das ist ein wirklich gutes Gefühl. So gebildet irgendwie…

Sobald ich ein BücherBuchregal gefunden habe, also ein Regal für genau ein Buch, werde ich das mal fotografieren und Euch zeigen. Vorher gibt es aber schon mal ein anderes Lichtbild. Ich habe nämlich ein neues Haustier, das gleichzeitig das neue Maskottchen des Kölner FC ist wird …vielleicht:

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Blut für Blade!

Ich weiß nicht, ob Ihr es wusstet, aber ich habe dem Obamster einen neuen Käfig gekauft. Ach, Käfig, lächerlich! Ich habe ihm eine Nagervilla gegönnt. Ja, und der Name ist Programm: 115 x 60 x 58 cm misst das feudale Anwesen und protzt zudem mit 2 Etagen. Andere halten zwei Kaninchen auf dieser Grundfläche und ich lasse dort den einzig wahren Obamster residieren. Nennt mich wahnsinnig. Ich nenne es artgerechte Haltung.

Jedenfalls hat dieser Käfig drei Holzwände und eine Front mit drei Plexiglasscheiben, was dazu führt, dass man nur durch eine Klappe an der Oberseite der Nagervilla die Möglichkeit für Wartungsarbeiten an Hamster und Käfig vornehmen kann. Wer schon mal einen Hamster hatte, in einer WG mit einem Hamster wohnte oder einen Hamster als Elternteil hat, weiß das die Racker etwas nervös auf alles reagieren, was von oben kommt. Hier, Greifvogel, natürliche Instikte, etc., wisst Ihr ja. Genau aus diesem Grund hieß es bei mir am Wochenende “Pimp My Käfig”! Euer Lieblingsheimwerker machte sich auf den Weg in den Baumarkt seines Vertrauens und organisierte Sägeblätter, Holz, Kaninchendraht, Schrauben, Scharniere und einen Riegel. Aber keinen aus Schokolade.

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Podolski auf Raten

Laut aktuellen Meldungen hat sich der 1.FC Köln ein beeindruckendes Konzept zur Finanzierung des Jahrhundertprojekts “Ein Prinz will heim” überlegt. 7,5 Millionen Goldtaler werden direkt in die bavarische Hauptstadt gebracht; ganz ohne Umwege. Vermutlich wird dafür eine Pferdekutsche oder ein Rentierschlitten verwendet. Kommt darauf an, wer gerade Zeit hat. Jedenfalls reichen diese paar Münzen natürlich nicht aus, um einen echten Prinzen wieder in der Domstadt zu resozialisieren. Deshalb hat sich der findige Onkel Meier überlegt, dass sich die bösen Entführer aus dem Land mit den blau-weißen Karos zwei weitere Melonen erarbeiten müssen. An zwei Terminen, die noch nicht näher definiert sind, lassen sich die Kölner die Butze voll hauen von Ribery & Co., und Onkel Hoeneß bekommt dafür jeweils eine 1 mit ganz, ganz vielen Nullen hinten dran. Das freut den natürlich total doll, reicht ihm aber immer noch nicht. Und weil der Onkel Meier sich so etwas schon dachte, hat er den Prinz Polonia aus Colognia für 15 Länderspiele angemeldet. Die jeweiligen Gelder, die sein Freier Bundestrainer an Poldis Zuhälter Clubmanager zahlen muss, spendet der kreative Onkel Meier dann dem Onkel Hoeneß. Der hat dann 10,1 Millionen zusammen und damit seinen Willen bekommen. Genau wie der nölende Prinz im Exil, der dann endlich wieder bei seinem Lieblingsverein kicken darf. Und die Fans des Kölner Fussballclubs sowieso, denn die haben das ja schon immer gewußt. So wie ich. Aber ich freue mich erst, wenn er dann wirklich wieder das FC-Trikot trägt.

Ja, und wenn der Onkel Meier diese Idee bis jetzt noch nicht hatte, dann wird er das nun genau so machen. Dank der Bildzeitung. Und ich werde gleich mal zu dem Porsche-Händler meines Vertrauens gehen und mit ihm über ein abgeleitetes Finanzkonzept bezüglich meines 911ers reden.

Fortuna Unvermögen vs. 1. FC Faulheit

“1. Liga – keiner weiß warum!” mit diesen Rufen begleiteten die Anhänger der Düsseldorfer Fortuna das gestrige Testspiel gegen meinen heißgeliebten 1. FC Köln. Und was soll ich dazu sagen?!? – Sie hatten verdammt recht! Verfickte Scheiße™, so einen Grottenkick habe ich meinen Lebtag noch nicht gesehen; und ich hab’ als FC-Fan verdammt viele schlechte Spiele anschauen dürfen.

Freunde, Ihr müsst Euch einen unbeweglichen, faulen und unmotivierten Erstligaverein vorstellen, dessen Fehlpassquote bei schätzungsweise 65 % liegt und seinen Gegner in jeder Phase des Spiels gewähren lässt, der gegen einen ballsicheren, schnell spielenden und hochmotivierten Regionalligaverein mit unzähligen hochkarätigen Chancen spielt, aber partout das Tor nicht trifft. Die oft benutzte Beschreibung “Not gegen Elend” wäre für dieses Spiel beschönigend gewesen, ich sag’s Euch. Es gab’ – mal abgesehen von meiner Begleitung – wirklich gar keine Lichtblicke bei diesem Fussballspiel. Nicht mal die Kölner Fans haben sich selbst gefeiert…

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

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