Laut aktuellen Meldungen hat sich der 1.FC Köln ein beeindruckendes Konzept zur Finanzierung des Jahrhundertprojekts “Ein Prinz will heim” überlegt. 7,5 Millionen Goldtaler werden direkt in die bavarische Hauptstadt gebracht; ganz ohne Umwege. Vermutlich wird dafür eine Pferdekutsche oder ein Rentierschlitten verwendet. Kommt darauf an, wer gerade Zeit hat. Jedenfalls reichen diese paar Münzen natürlich nicht aus, um einen echten Prinzen wieder in der Domstadt zu resozialisieren. Deshalb hat sich der findige Onkel Meier überlegt, dass sich die bösen Entführer aus dem Land mit den blau-weißen Karos zwei weitere Melonen erarbeiten müssen. An zwei Terminen, die noch nicht näher definiert sind, lassen sich die Kölner die Butze voll hauen von Ribery & Co., und Onkel Hoeneß bekommt dafür jeweils eine 1 mit ganz, ganz vielen Nullen hinten dran. Das freut den natürlich total doll, reicht ihm aber immer noch nicht. Und weil der Onkel Meier sich so etwas schon dachte, hat er den Prinz Polonia aus Colognia für 15 Länderspiele angemeldet. Die jeweiligen Gelder, die sein Freier Bundestrainer an Poldis Zuhälter Clubmanager zahlen muss, spendet der kreative Onkel Meier dann dem Onkel Hoeneß. Der hat dann 10,1 Millionen zusammen und damit seinen Willen bekommen. Genau wie der nölende Prinz im Exil, der dann endlich wieder bei seinem Lieblingsverein kicken darf. Und die Fans des Kölner Fussballclubs sowieso, denn die haben das ja schon immer gewußt. So wie ich. Aber ich freue mich erst, wenn er dann wirklich wieder das FC-Trikot trägt.
Ja, und wenn der Onkel Meier diese Idee bis jetzt noch nicht hatte, dann wird er das nun genau so machen. Dank der Bildzeitung. Und ich werde gleich mal zu dem Porsche-Händler meines Vertrauens gehen und mit ihm über ein abgeleitetes Finanzkonzept bezüglich meines 911ers reden.