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Hell Of A Night #2 – Drei Blicke reloaded

Was bisher geschah: #1

So gut die Party auch war, gegen 1:00 Uhr entschieden wir uns zum Aufbruch. Es hatte hier ja auch irgendwie alles wenig Sinn, wenn man mal ehrlich ist. Marie stand auf Jungs in Biene Maja-Kostümen und Aimée – die, wie ich erfahren hatte, auch Single ist – war mit ihren süßen 19 Jahren dann doch zu jung. Die anderen Anwesenden waren entweder vergeben, bekannt oder Männer.  Aus diesem Grund war ich dann auch ganz Südkurve als meine Düsseldorfer Begleitungen den Vorschlag äußerten die Ruhrpottmetropole zu verlassen und ein wenig die heimatliche Altstadt unsicher zu machen.

Wie der Zufall es so wollte, landeten wir dort dann in dem Club, in dem ich damals™ mein Experiment mit den 3 Blicken durchgeführt hatte (ich berichtete). Deja-vu-esquer wurde es dadurch, dass auch die Personenkonstellation nahezu identisch war: Lisa und Darja waren wieder von der Partie. Hinzu kam dieses Mal allerdings noch der werte Herr N. Er sollte das Ass in meinem Ärmel sein! Denn würde dieses Mal etwas mit Lisa oder Darja sein, könnte er sich um sie sorgen und ich würde mich im Fall der Fälle nicht von meiner Jagd ablenken lassen.

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3 Blicke my ass!

Wenn man mit attraktiven, jungen Frauen die Nacht verbringt, kann man bekanntlich viel lernen. Da bildete die Zeit, die ich mit Rebecca verbrachte keine Ausnahme. Im Gegenteil: In den frühen Morgenstunden führte sie mich ein. Ein in eines der größten Mysterien, das die Welt für uns Männer bereithält. Rebecca erklärte mir das Flirtverhalten von Frauen in der Disco.

Wer von Euch schon mal in einem Club feiern war, der weiß doch ganz genau wie das Spielchen läuft: Die Frauen führen ihren gazellenartigen Balztanz auf, während die Männer wie hungrige Löwen drumherum kreisen. Irgendwann prescht dann einer von ihnen los und versucht eine dieser Gazellen zu reißen. Mal schafft er es zu scoren, mal bekommt er ein Produkt traditioneller Flechtkunst überreicht. That’s the well known law of the bassunterlegte Disco-Jungle.

Während draußen langsam “Schwarz Zu Blau” wurde, erklärte mir Rebecca aber nun tatsächlich, dass gar nicht die Männer, sondern immer die Frauen in der Disco die Initiative ergreifen würden. Das gelinge ihnen ganz ohne auch nur einen Schritt auf den Mann ihres Interesses zugehen zu müssen. Mein skeptischer Blick ließ sie zu einer Erklärung hinreißen: “Frauen machen den Männern Mut zu ihnen zu kommen.” klärte sie mich auf. “Wenn wir einen Mann drei Mal anschauen, dann darf er kommen. Dann soll er sogar.” “Drei Blicke?!?” fragte ich erneut skeptisch und ging im Geiste die Frauen durch, die ich zusätzlich hätte kennen lernen können, hätte ich auf jeden dritten Blick reagiert. Noch bevor ich in den dreistelligen Bereich kommen konnte, erklärte Rebecca weiter: “Der erste Blick ist das Scanning. Da verschaffen wir uns einen Überblick. Der zweite Blick überprüft, ob der Ersteindruck nicht getäuscht hat. Ja, und der dritte Blick ist dann die Aufforderung uns anzusprechen.” So logisch das klang, so unsicher war ich mir, ob das tatsächlich funktionierte…

Bekommt Mann die drei Blicke überhaupt mit?!? Könnte er wirklich auf diese Art und Weise entspannt aus der Deckung punkten?!? War es tatsächlich möglich das Spiel mit nur einem guten Konter zu gewinnen, ohne auch nur einen einzigen selbstständig initiierten Angriff zu starten?!? Das musste getestet werden!

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

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