3 Cent pro Minute

Das ist nicht die Gebühr, die Ihr bezahlen müsstet, um die brandneue Lebenshilfe-Hotline Eures Lieblings-T-Shirt-Models Herrn Schmidt anzurufen und auch kein umgelegter Stundensatz von vietnamesischen Katoi für sexuelle Dienstleistungen. Viel mehr handelt es sich um die Summe, die ich monatlich für mein Fernsehvergnügen zahle. Chips und Bier Jever nicht mit eingerechnet!

Seht Ihr, ich als Vorbild einer ganzen Generation (Ich muss nur noch herausfinden welcher) und spiritual leader of my home, zahle natürlich meine GEZ-Gebühren. Alles andere wäre ja auch undenkbar und undankbar. Ich für meinen Teil glaube ja, dass Menschen, die ihre GEZ-Gebühren nicht zahlen auch irgendwann Samstag abends in roten Latex-Overalls mit Netzüberwurf bei ihrer Interpretation von unrythmischem Ausdruckstanz zu bestaunen sind. Ja, und da mir Latex noch weniger steht als ein Flamingo bei Windstärke 12, zahle ich diese 17,03 EUR im Monat.

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