Als ich sonntags mit einigen meiner Freunde bei Koks, Nutten und Blackjack Cappuccino und Kuchen saß, kamen mir die Erinnerungen an meine erste und – so viel sei schon mal vorweg genommen – bis dato letzte Bondage-Session wieder ins Gedächtnis. Ja, und ich wäre mit Sicherheit nicht ich, würde ich Euch diese Anekdote vorenthalten.

Wie Ihr ja bereits wisst, war ich schon im frühesten Kindesalter ein gern gesehener Gast auf den Parties, die für die Augen der meisten Männer ihr Leben lang verschlossen bleiben. Und meine dortige Anwesenheit war nicht nur vorhergehend erwünscht sondern auch nachträglich gefeiert. Da war es nur eine Frage der Zeit bis ich der Flut derartiger Einladungen mit einer entsprechenden Gegenwelle an Absagen begegnen musste. Schließlich war mir schon damals klar, dass ich so einen Lebensstil nur dann bis zu meiner Rente mit 36 durchhalten kann, wenn ich mir meine Kraftreserven einteile und dafür sorge, dass mein Haar wundervoll und zahlreich vorhanden bleibt. Denn, seien wir mal ehrlich, nur wer optisch und körperlich topfit ist, bekommt eine jüngere Besserverdienerin ab, die einem die porscheuntermalte Rente mit Mitte Dreißig ermöglichen kann.

Ich machte mich also rarer als die Haare von Pierluigi Collina und steigerte so das Interesse an meiner Person auf einen Wert, den man getrost mit dem Höchststand der VW-Aktie im letzten Oktober vergleichen kann. Nur eben noch höher.

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