Nun ja, die Herstellung eines Cappoccino ist wesentlich komplizierter als die Herstellung eines Cappuccinos oder eines Latte Macchiatos. Der Cappuccino besteht im Endeffekt nur aus einem Espresso, der mit doppelter Wassermenge aufgebrüht wird, einem Drittel warmer Milch und einem Drittel Milchschaum. Desillusionierend, ich weiß, allerdings immer noch spektakulärer als das Rezept für das Szene-Warmgetränk Latte Macchiato: Viel heiße Milch, Espresso und viel Milchschaum – in dieser Reihenfolge in ein Glas gefüllt. Ist halt ein Kindergetränk in Italien…

Aber darum geht es ja hier auch nicht. Hier geht es ja um den relativ unbekannten Cappoccino:

Der Cappoccino besteht aus vier Drölfteln heißer Luft, die mit genau 0,2465 bar in einen Maßkrug gefüllt werden. Darauf muss in dem Bruchteil einer Sekunde (sehr wichtig!) eine Messerspitze (wahlweise auch eine Nuance) Geschmacksverstärker gegeben werden. Der Maßkrug wird nun mit drei doppelten, zwei dreifachen und 6 einfachen Espressi aufgefüllt (Reihenfolge beachten!) und mit Kräuterquark garniert. – Fertig!

Bon Appétit

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