Null Null Sieben – One Drag Is Not Enough #4
Was bisher geschah: #1, #2, #3.
Beschwippst von diesem Stimmungscocktail griff René Bond zunächst katzengleich und kurz darauf eher tanzbärartig nach seiner tiefstgelegenen Schusswaffe. Dieser Stilbruch seines eleganten Gesamtauftritts war darin zu begründen, dass der bereits vollständig abgeschriebene und nun brennende Pekinese Marciellas einen Weg zurück aus den Flammen auf den Rücken Bonds gefunden hatte. Bewegungen irgendwo zwischen Western-Tanz und Discofox vermochten nicht zu erreichen, was ein beherztes Fallen auf die eigene Rückseite vermochte. Der Hund war platt; das Sakko ruiniert.
Die gerade eben noch so gefasste Ganovin geriet, den zweiten Verlust des geliebten Wauzis vor Augen, der Ohnmacht gefährlich nahe und stolperte theatralisch über die Bretter, die die Welt bedrohten. Dabei zu sehr auf ihre Außenwirkung und den Show-Effekt achtend, bemerkte Marciella nicht, wie sie unter den goldenen Käfig geriet. Bond, der trotz gedanklicher Sakko-Neukäufe bei seinem Herrenausstatter immens reaktionsstark war, brachte die Offenlegung seiner Schusswaffe zu Ende und feuerte mit gezieltem Auge eine Freistelle zwischen das dritte und vierte Kettenglied. Ohne Verbindung zur Decke recht ungehalten, stürzte der Käfig ohne Rücksichtnahme auf etwaige Drag Queens zu Boden.
