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Die Küche als Begegnungsstätte

Er: “Das ist der hässlichste Wasserkocher, den ich jemals gesehen habe!”
Ich: “Stimmt schon, aber er wurde eben passend zur Firmenküche ausgewählt.”
Er: “Auch wieder wahr.”
Ich: “Für mich wäre das aber nichts. Meine Küche ist ja schon eher eine Begegnungsstätte und deshalb sollte da etwas Stylisheres stehen.”
Er: “Eine Begegnungsstätte?!? Da treffen sich unverhofft Menschen?!?”
Ich: “Nee, Begegnungsstädte. Wie in Stadt. Gestern kam ich nach Hause und da waren Köln und Düsseldorf in meiner Küche:

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Spontane Umdisponierung zu einem gelungenen Abend

Eigentlich wollte ich meinen Freitagabend ja in Gesellschaft attraktiver Frauen verbringen, aber da sich eine der Damen kurzfristig um ihre sterilisierte Muschi kümmern musste, blieb mir nichts anderes übrig als umzudisponieren. Doch was macht man als kindischer junggebliebener Mitt End 2/3-Zwanziger ohne feste Bindung und dem Anspruch intellekutat …äh… intillegä …öhm… nicht ganz doof zu sein spontan denn so an einem 30.10.2009?!? Man ruft jemanden an, den man nur über’s Internet kennt, von dem man aber weiß, dass er gerade in der Nähe ist und verabredet sich.

Wuas?!? Herr Schmidt goes Blind Date 2.0?!?

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Wieder so’n Wochenende #3 – Brathering “Mexico”

Was bisher geschah: #1, #2.

Kaum hatte ich meine Frage ausgesprochen, schauten mich 10 große Augen neugierig an, bevor die fünf Damen in eine heftige Grübelei verfielen. Das war so auch zu erwarten. Verwunderlich war dagegen die Reaktion meiner Begleitungen: Diese unterbrachen umgehend ihre aktuellen Unterhaltungen und blickten so konstaniert zu mir herüber als hätte ich gerade den Holocaust geleugnet, mich als schwul geoutet und gesagt, dass ich kleine Kätzchen verabscheue. (Seine Freunde überraschen – unbezahlbar!)

Einzig Herr N., der alte Opportunist, nutzte die Situation schamlos aus und versuchte sich sofort mit in das Gespräch einzuklinken. Das erwies sich aber als noch schwerer als überhaupt ein Gespräch einzuleiten, denn die Mädels hatten zwar den Namen schon mal gehört, hatten aber nicht den Anflug einer Idee wer Jürgen Klopp ist. Selbst der Hinweis, dass es sich um einen Fussballtrainer handelt, half nicht weiter und so musste ich meine statistische Erhebung bezüglich meiner angeblichen Ähnlichkeit zu ihm beenden bevor sie überhaupt begonnen hatte. Als ich mich dann auch noch einen kleinen Moment zu lange von Darja und Lisa abgelenken ließ, war auch die Chance eines Themenwechsels vertan und die Damenrunde wieder in eigenen Gesprächen vertieft. Memo an mich selbst: Arbeite an Deinem Fokus, Du Depp!

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Wieder so’n Wochenende #2 – Kloppo 2.0

Was bisher geschah: #1

Nicht nur an einer erneuten Immatrikulation bin ich vorbei geschabt, sondern auch der Verlockung den Talar das fleckige und mäßig passende Elefantenkleidchen inklusive Kopftablett gegen 50 Euro aus meinem Vermögen einzutauschen, konnte ich widerstehen. Dabei hätte diese elitär angestrichene Mopedgarage mindestens zwei nicht zu verachtende Funktionen erfüllen können: 1.) Aufmerksamkeitsmagnet. (Ich meine, wer geht mit 'nem Talar in die Altstadt feiern?!?) 2.) Ich hätte endlich 'ne Küchenschürze gehabt. Na ja, aber: Wirtschaftskrise. Opportunitätskosten. Bier. Punkt!

Ohne Talar hätte ich ja jetzt endlich die Gelegenheit gehabt der Welt mal meinen fantastischen Anzug (erinnert mich mal bei Zeiten daran Euch die Story von dem Anzugkauf und der Verkäuferin zu erzählen!) zu präsentieren, aber bevor ich bis zu den Ohrläppchen hochgeknöpft und mit einem Stück Stoff, dass auf meinen Schritt deutet und mir obendrein noch die Blutzufuhr zum Hirn abschnürt, feiern gehe, seht Ihr mich in einem Cocktailkleid und High Heels über den Dancefloor wirbeln. Na gut, vielleicht nicht ganz so, aber trotzdem: Lieber nicht im Anzug. Und da ich nun wiedermal festgestellt habe, dass Anzugtragen nicht wirklich praktisch ist, sollte ich den guten vielleicht gleich bei den Düsseldorfer Kleinanzeigen einstellen.

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

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