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Die Wirkung des Delay Lama

Vergangenen Freitag haben es Herr N. und Jan Delay geschafft mich für ein paar Stunden von dem ganzen Scheiß der letzten Tage abzulenken. Eigentlich haben sie sogar dafür gesorgt, dass ich die beste Party des Jahres gefeiert habe. Aber was war da los?!?

Am 29. Mai fand zum 17. Mal die Düsseldorfer Jazz Rally statt und verführte mich mit dem diesjährigen Top-Act Jan Delay & Disko No.1 zu meinem dritten Besuch in Folge. 2007 war es Roger Cicero, 2008 waren es Die Fantastischen Vier und dieses Jahr also der Delay Lama. In wie fern das jetzt noch was mit Jazz zu tun hat, darüber kann man selbstverständlich streiten, aber für den Kartenverkauf und den Gesamt-Umsatz sind die angeheuerten Acts sicherlich sehr zuträglich.

Der große, rote Mobilfunkanbieter mietete also wieder den Hangar 8 an, stellte ein paar Fress- und Saufbuden auf und lieferte zum wiederholten Mal beste Musikunterhaltung vor atemberaubender Kulisse. Manche Dinge ändern sich glücklicherweise nie. Wobei, eine Sache hatte sich in den vergangenen 12 Monaten doch geändert: Aus dem LTU Hangar 8 ist der airberlin Hangar 8 geworden. Aber, Details!

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Warum ich diese Woche nichts schreibe?!?

Ich sortiere meine Plattensammlung!

(und bei Flickr)

Ernten was wir säen

Am Freitag war es mal wieder soweit, die Stadt Düsseldorf hat zur 16. Jazz Rally geladen und ein großer Mobilfunkanbieter lockte in diesem Zuge mit einem wahrlich unpassenden Top-Act: Die Fantastischen Vier. Ja, und so etwas kann sich der größte Rocker zwischen Detroit und Berlin-Kreuzberg natürlich nicht entgehen lassen. Also machte sich der Gene Simmons der Blogosphäre auf den Weg zum LTU Hangar 8, wo er im letzten Jahr noch Roger Cicero sehen durfte. Nun, und was mir auf meinem ersten Hip-Hop-Konzert genau widerfahren ist, gibt es hier in Ton & Bild:

Direkt: Siebenlad

Freunde, es war wirklich Rock’n'Roll! Smudo, Michi Beck und Thomas D. haben mit großen Gesten und viel Humor zu überzeugen gewußt und die Live-Band wußte auch genau was sie tat. Also rundum gelungen, dieser Abend. Einziger Schwachpunkt war nur – wie schon im letzten Jahr – der grottige Sound. …und natürlich Marco Schreyl, das fleischgewordene Moderations-Toastbrot.

…ach so, wer sich die Fotos nochmal in Ruhe anschauen möchte, kann das hier tun. Die Live-Videos gibt es hier.

El Mariachi

Ach Freunde, ich bin verliebt! Vorher wusste ich nicht was Liebe wirklich bedeutet, aber jetzt…
Doch fangen wir vorne an:

Letzten Samstag fand in Düsseldorf zum achten Mal die “Nacht der Museen” statt. Ein kulturelles Event, das ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte. Unter der fachmännischen Führung der pausierenden Bloggerin kleiner.mops und zusammen mit Silent Bob, meiner Regierung und drei weiteren Kunstinteressierten machte ich mich also daran, den Aqua Zoo, die “Weiße Madonna von Bilk” und das Schloss Benrath bei Nacht zu bestaunen.

Im Benrather Schloss wurden wir Zeugen eines Dia-Vortrags eines selbsternannten Fotoamateurs, der 30 Jahre seines Lebens den Fledertieren gewidmet hat. Ein kauziger Typ mit einer kauzigen Präsentation, deren Highlight das Foto eines im Flug urinierenden Langschwanznasenfledermopses (oder so) war.

Vorher durften wir an einer ehemaligen Tankstelle in Düsseldorf-Bilk die einzigartige Marien-Erscheinung, welche die Metzgerei Schnitzel Kunstverein e.V. “Brause”, beim Aufräumen im Keller gefunden hatte, bewundern. Eine wahrlich ergreifender und spiritueller Moment.

Viel ergreifender, also VIEL ergreifender und nachhaltiger war aber die Begegnung zu Beginn des Abends: Im Düsseldorfer Aquazoo habe ich die wahre, einzigartige und unverkennbare Liebe gefunden. Ich habe es schon immer gewußt, dass dort draußen ein Wesen existiert, mit dem ich mich innerhalb von Sekunden so verbunden fühle, wie Sledge Hammer mit seiner Susi. Freunde, ich habe meinen Seelenverwandten gefunden. Hach, es war Liebe auf den ersten Blick. Aber was soll ich da jetzt noch groß und breit erzählen?!? – Seht selbst:

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

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