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Die besten Burger der Stadt!

…ach, was sage ich?!? Die besten Burger Deutschlands, der Welt und des Rattenkäfigs, den wir Universum nennen! Min! Des! Tens! Auf jeden Fall sind es die besten Burger, die ich jemals in meinem Leben gegessen habe! Und die gibt es hier:

Café Klatsch, Moltkestr. 2, 90429 Nürnberg

Da gibt es übrigens auch nahezu perfekten Milchschaum, leckeren Kuchen, ein tolles Ambiente und als i-Tüpfelchen: freundlichstes Personal. Und wem das alles noch nicht reicht, der wird von einer nicht-alltäglichen Kaltgetränke-Auswahl um den Verstand gebracht! Echt wahr!

Aber zurück zu den weltbesten Burgern des Universums:
Stellt Euch bitte ein Brötchen vor, das weder pappig, noch zu kross ist. Eben die ideale Backware, die beim Reinbeissen kurzen Widerstand leistet, um sich dann aber bereitwillig an den Gaumen zu schmiegen. Da packt Ihr dann saftigen Rotkohl (also known as Blaukraut), schmackofatzige Soja-Sprossen und eine formidable Erdnuss-Sauce zwischen, die einen saftigen Schatz in ihrer Mitte haben. Versucht die einzelnen Geschmäcker gleichzeitig auf Eure Zunge zu bringen, denn sonst kommt Ihr nicht mal in die Nähe dieses Geschmackserlebnisses!

Alternativ könnt Ihr Euch auch den Cheeseburger mit dem geilsten Käse-Geschmack, den Ihr Euch vorstellen könnt, oder einen unerreichbaren Barbecue-Burger in die Sinne rufen. Daneben müssen dann übrigens perfekte Pommes und frischer Salat mit der Mutter aller Dressings liegen.

…und dann, wenn Eure Pfützen aus den Mundwinkeln herausschwappen, weil die Zunge zu klein ist, dann habt Ihr genau die Reaktion, die ich hervorrufen wollte, weil nur diese angemessen ist.

…und dann sage ich allen, die bisher noch nicht auf den obigen Link geklickt haben, dass es sich beim Café Klatsch um ein veganes Restaurant handelt. … …ja, richtig gelesen: vegan. BÄM! Jetzt schaut Ihr so überrascht wie ich! Aber es ist wie es ist: Die besten Burger, die ich jemals in meinem Leben gegessen habe, waren frei von jeglicher Art tierischer Produkte!

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Just think about it! …und geht da hin! Mehrfach! Überzeugt Euch selbst!)

 

Frutti di Mutti

Wer hier schon länger mitliest oder zumindest mal einen Blick in meine TwitPics geworfen hat, der weiß, dass ich mich mit Freude der Mannigfaltigkeit internationaler Gaumenfreuden widme. Oder um es mit den Worten von Calli zu sagen: Isch fress’ järn’! Und, mal abgesehen von Innereien und exotischen Randspeisen wie Ameisenklöteneintopf oder Ozelotnasensoufflé, gibt es nichts, das ich nicht mag. Fast nichts!

Ich gehöre zu der Gattung Mensch, die erstmal die Speisekarte rauf und runter probiert, bevor das “Ihgitt! Bäh!”-Label aus dem Hut gezaubert wird. So wanderten schon Schnecken, Hai, Rosenkohl, Känguruh, Impala und sogar Tofu in meinen Magen. Und, Teufel auch, all das Zeug war von äußerster Schmackhaftigkeit. Es gab echt nichts, was meine Kehle wieder raufrutschen wollte… …außer (und dass an dieser Stelle jetzt eine Ausnahme kommt, überrascht ja nun wirklich auch niemanden) dieser einen Sache: Dieses Ozean-Obst-Allerlei, das man heutzutage sogar schon beim Frikadellen-Schnelltoaster seines Vertrauens bekommen kann. Das Zeug geht einfach mal gar nicht.

Rückblick: Als ich mit meiner Nasenspitze noch die Kanten unseres Couchtisches polieren konnte – ohne dabei hexenschussfördernde Bückmanöver verrichten zu müssen – bestellte sich meine liebe Frau Mama eine Pizza “Scampi”. Voller Vorfreude und mit einer gehörigen Ansammlung an Pfützen auf ihrer Zunge tauschte sie kurz darauf 10 Deutsche Mark (und da war selbstverständlich das Trinkgeld schon mit drin!) gegen das georderte Teigrad und nahm im Wohnzimmer platz. Mein Vater, der in dieser Woche nicht im Lande war und dementsprechend nichts von alledem mitkriegen konnte, fasste gleichzeitig den Entschluss meine Mutter anzurufen… …und das war der Zeitpunkt, ab dem die unheilvolle Geschichte ihren Lauf nahm: Meine Mutter legte die jungfräuliche Pizza auf den Tisch und nahm nach drei Klingellauten das Gespräch an. Ich, der zu dieser Zeit eigentlich schon hätte schlafen sollen, nutzte das Telefonschellen zum Wachwerden und begab mich – neugierig wie ich nunmal so bin – in das heimische Wohnzimmer. Ja, Freunde, und da duftete es doch verdammt nochmal richtig lecker. Während meine Mutter also mit meinem Dad den Tag Revue passieren liess, öffnete ich den Karton und machte mich über dessen Inhalt her. Den Teig ließ ich aber fairerweise unberührt und schnabulierte lediglich diese komischen kleinen Dinger weg. …alle bis auf eines. Ich wusste nicht so recht um was es sich da handelte, hielt das Zeug aber für relativ unwichtig im Gesamtkontext Pizza. Meine Mutter sah das damals™ allerdings irgendwie anders und verlor schlagartig die Lust auf ihre Bestellung als sie das gerupfte und geplünderte Ding bemerkte. Da half dann auch die von mir großzügig übriggelassene Krabbe nichts mehr. Seltsam.

Ihr seht, meine Antipathie gegen den Früchtekorb der Weltmeere war nicht angeboren. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht mal so genau wie es dazu kam, dass ich heute eine Wurzelbehandlung bei vollem Bewusstsein durch die zierlichen Hände von Hulk Hogan einer Paella oder einem Krabbencocktail vorziehen würde*, aber so ist es nunmal: Ich komme auf das Zeug seitdem einfach nicht mehr klar.

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)

* nach näherer Überlegung: Beides Scheiß-Optionen!

Ein wirklich, wirklich guter Tag #1

Freunde, der vergangene Freitag war ein wirklich, wirklich guter Tag. Als mein neuer Funkwecker morgens meinen Schlaf störte, stellte ich ihn erstmal zwei Stunden weiter und drehte mich nochmal um. 120 Minuten später, als mein iPod einen erneuten, zarten Weckversuch unternahm, war ich dann auch bereit mich dem Tag zu stellen. Ich duschte in einer Ausführlichkeit, die eher ein Flair von Wochenende, denn von einem Wochentag versprühte und gönnte mir sogar eine regenerierende Haarkur. Dafür verzichtete ich anschließend aber auf die Rasur. Man sollte es ja schließlich als Mann auch nicht übertreiben mit der Körperpflege, nicht wahr?!? Deo und Eau de Toilette mussten dann aber doch sein.

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Culture Clash

Am Wochenende war ich beim Äthiopier essen und entgegen meiner Vermutung, ich würde eine leere Tonschale mit einem Schluck dreckigen Brunnenwasser vorgesetzt bekommen, war es ein leckeres, wenn auch hefelastiges, Mahl. Nur bei den Digestifs bin ich etwas ins Grübeln gekommen…

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

© 2013 Herr Schmidt | Dieses Blog basiert auf Wordpress und verwendet das Theme Modern Clix von Rodrigo Galindez. Lesespass bieten 643 Beiträge und 7809 Kommentare. champagnerdusche!


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