Herr Schmidt.

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Tag: Film (page 1 of 2)

"Du siehst aus wie ein Filmstar!"

sagte der Kunde zu mir. „Genau das denke ich mir auch jeden Morgen vor dem Spiegel!“ antwortete ich überheblich und entschärfte es mit einem angehängten „Ich habe Ähnlichkeit mit Godzilla, oder?„. Ich dachte, er verarscht mich, doch dann stellte er mich seinem Geschäftspartner vor. Bei diesem handelte es sich um einen türkischen Filmproduzenten, der wohl kurz zuvor diese Einschätzung meiner Person geäußert hatte. „Er würde Dich gerne seinem Regisseur vorstellen. Wenn Du ihm gefällst, dann möchte er Dir eine Rolle in dem Film geben!“ Mmmmhm! Ich sah‘ ihn ungläubig an. „Mein Türkisch ist jetzt aber schon eher so im unteren Mittel des Nichtkönnens, wisst Ihr zwei schon, oder?!?“ gab ich zu bedenken. „Der Film wird auf Deutsch gedreht und dann für die Türkei synchronisiert. Es ist eine tolle Liebesgeschichte.„entkräftete er mein Argument und fuhr fort „Er hat schon mal jemanden wie Dich gecasted und der ist jetzt ein Star in der Türkei!“ „Jürgen Klopp?!?“ „Nein. … … aber Du hast Ähnlickeit mit ihm!

Ich gab‘ dem Filmproduzent mal meine Visitenkarte und warte jetzt einfach mal ab. Wenn sich da was tut, dann werdet Ihr es erfahren! Logisch!

Merci vielmals, dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben. Keep on rockin’! …und Tschüss!
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(Eure Fragen an mich: springform.herr-schmidt.de)

Dancer In The Dark

Scheiß die Wand an, ich bin ja wirklich kein Björk-Fan, aber „Dancer In The Dark“ ist ein großartiger Film! Wie Ihr vielleicht wisst, schaue ich mir mit ein paar Freunden jeden Sonntagabend Filme an, die mit Oscars oder anderen renomierten Preisen bedacht wurden (speaking of Cannes und so). Neben maßenkompatiblen Filmen wie beispielsweise „GoodFellas“ tauchen dort eben auch Filme auf, die aufgrund ihres künstlerischen Anspruchs eher ein Nischendasein inne haben. Der erste dieser Art war „Idioten“, der zweite „Dancer In The Dark“. Beide Filme stammen aus der Hand Lars von Triers und sind mehr als nur sehenswert. Zusammen mit „Breaking The Waves“ bilden sie seine „Golden Hearts Trilogie“; eine Reihe, die sich mit tragischen Frauengestalten auseinandersetzt, die sich für andere aufopfern.

Björk spielt in dem Film eine tschechische Einwanderin, die langsam erblindet und jeden verdienten Dollar spart, damit ihr Sohn, der an der gleichen Krankheit leidet, die augenlichtrettende Operation machen lassen kann. Diese Geschichte erzählt Lars von Trier so gut, dass ich wirklich und ernsthaft erleichtert bin, dass bei mir eine Brille oder meine Kontaktlinsen ausreichen. Allein die Vorstellung langsam das Augenlicht zu verlieren…
An dieser Stelle muss auch ganz klar die schauspielerische Leistung von Björk gewürdigt werden. Sie spielt ihre Rolle mehr als überzeugend.

Anfangs hat „Dancer In The Dark“ sicherlich seine Längen, gewinnt aber nach einer Stunde enorm an ‚Geschwindigkeit‘. Das liegt vor allem daran, dass die Frequenz der Musical-Songs zunimmt. Und betrachtet man den Film rückblickend, also mit dem großartig inszenierten Ende vor Augen, erkennt man auch, dass die Längen zu Beginn sein müssen.

Freunde, schaut Euch „Idioten“ und „Dancer In The Dark“ an. Es sind Kunstfilme, ja, aber sie sind gut! Sie sind wirklich, wirklich gut!

Als kleine Einstimmung, gibt es hier schon mal den wohl bekanntesten Song aus dem Film:

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Transformers 2 – Die Rache …und zwar meine!

Gestern Abend war ich auf der Preview, Vor-Premiere oder wie sich so eine Veranstaltung auch immer nennen mag von „Transformers 2 – Die Rache“. Mit einem guten Bauchgefühl – immerhin hatte ich ein Chicken Teriyaki Menu intus – und voller Vorfreude auf Megan Fox, dieser unehelichen Tochter von Angelina Jolie und Jessica Alba, nahm ich also auf meinem Kinosessel Platz. Schnell noch den Liter-Becher mit dem nichtalkoholischen Erfrischungsgetränk strategisch sinnvoll platziert und die Schale mit den Tortilla-Chips inkl. Käsesauce auf den Oberschenkeln drapiert. Bis dato war alles perfekt und es hätte so ein netter Abend werden können…

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