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Hell Of A Night #3 – In fremden Betten

Was bisher geschah: #1, #2

Das schlechte an guten Zeiten ist ja, dass sie irgendwann enden. Diese wundervolle Symbiose zweier attraktiver Blondinen machte da leider keine Ausnahme und so trennten sich unsere tanzenden Körper irgendwann wieder. Freunde, fragt mich jetzt bitte nicht was da schief gelaufen ist, ich war vielleicht zu betrunken ich kann mir da ja selber keinen Reim drauf machen. Selbst Herr N., der die ganze Situation als Beobachter verfolgt hatte, kann sich an nichts mehr erinnern ist noch heute verwundert über diese überraschende Entwicklung.

Ich hakte die Tanzmaus schneller ab als der Wahlhelfer am folgenden Nachmittag die aktiven Wähler in der Wahlberechtigten-Liste und konzentrierte mich auf das Wesentliche: Noch ‘ne Runde für Herrn N. und mich. Darja verabschiedete sich Richtung Bett und Lisa wollte kein Fläschchen mehr entjungfern. Sie nippte bei Bedarf lieber mal an unseren Grünhälsen. Auch gut.

Mittlerweile hatte die Blondine, die eben noch ihren Prachtarsch in meinem Schoß geparkt hatte, den Club verlassen (sie hatte mir vorher noch freundlich von der Garderobe zugewunken als ich an der Theke stand) und offensichtlich alle anderen attraktiven und mir unbekannten Frauen mitgenommen. Halten wir also fest: In Düsseldorf beginnt das Restetanzen genauso früh wie in allen anderen Städten. Andererseits war es ja auch schon kurz vor fünf.

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Hell Of A Night #2 – Drei Blicke reloaded

Was bisher geschah: #1

So gut die Party auch war, gegen 1:00 Uhr entschieden wir uns zum Aufbruch. Es hatte hier ja auch irgendwie alles wenig Sinn, wenn man mal ehrlich ist. Marie stand auf Jungs in Biene Maja-Kostümen und Aimée – die, wie ich erfahren hatte, auch Single ist – war mit ihren süßen 19 Jahren dann doch zu jung. Die anderen Anwesenden waren entweder vergeben, bekannt oder Männer.  Aus diesem Grund war ich dann auch ganz Südkurve als meine Düsseldorfer Begleitungen den Vorschlag äußerten die Ruhrpottmetropole zu verlassen und ein wenig die heimatliche Altstadt unsicher zu machen.

Wie der Zufall es so wollte, landeten wir dort dann in dem Club, in dem ich damals™ mein Experiment mit den 3 Blicken durchgeführt hatte (ich berichtete). Deja-vu-esquer wurde es dadurch, dass auch die Personenkonstellation nahezu identisch war: Lisa und Darja waren wieder von der Partie. Hinzu kam dieses Mal allerdings noch der werte Herr N. Er sollte das Ass in meinem Ärmel sein! Denn würde dieses Mal etwas mit Lisa oder Darja sein, könnte er sich um sie sorgen und ich würde mich im Fall der Fälle nicht von meiner Jagd ablenken lassen.

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Hell Of A Night #1 – Kloppo

Es gibt Abende die beginnen so gut, dass man sofort weiß, ihnen folgen Nächte, die unvergesslich bleiben. So etwas kann man nicht provozieren, nicht heraufbeschwören und erst recht nicht planen. Solche Nächte passieren. Sie halten für ein paar Sekunden an deiner Haltestelle an und geben dir die Chance einzusteigen. Löst du dein Ticket und fährst mit wird es episch, bleibst du im Schutz des Haltepunktes stehen, kannst du einen weiteren Strich in der Spalte “verpasste Chancen” machen.

Aber was war da denn jetzt überhaupt los, Herr Schmidt?“- 2 fünfundzwanzigste Gebutstage, 2 Städte, 2 mal 2 Stunden Schlaf und 2,0 Promille (gefühlt).

Jens, ein ehemaliger Kommilitone von mir, ist ein Mann, der keine halben Sachen macht. Wenn er feiert, dann feiert er standesgemäß. Und, leck mich am Arsch, “standesgemäß” ist seit Samstagabend neu definiert. Die Location war eine alte, komplett renovierte Scheune mit Kamin, Zapfanlage, Dancefloor, DJ und allem Schnickes, den man für eine ordentliche Partey(!) braucht. Dort ließ er ein Buffet mit allen erdenklichen Leckereien aus Omas Garten und den internationalen Küchen auftischen, welches allerdings durch das exklusive Grillgut zu einem Schattendasein verdammt wurde: Es gab nicht einfach nur Würstchen und Steaks, nein, nicht bei Jens. Der gute Mann hatte ein familienseitig selbstgezüchtetes Lamm schlachten und in handliche, grillbare Portionen teilen lassen. Freunde, ich sag’s Euch, so ein gutes Lammfleisch findet man in keinem bezahlbaren Restaurant!

Neben den Köstlichkeiten auf den Tischen, gab es auch Leckereien dahinter: Jens hatte zwei nette Damen hinter die Theke und vor den Zapfhahn gestellt, die mit charmantem Lächeln Flüssigbrotschorlen unters feiernde Volk schleuderten. Ihr wisst ja, ich habe mit Thekenpersonal schlechte Erfahrungen gemacht, aber hier gab es ja keine Deckel, von daher…

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Frauen sind Haar-Nazis!

Anders ist es nicht zu erklären, dass sie keine wundervollen, langen Haare neben sich dulden können. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die große Mehrheit gehört zu der rassistischen Vereinigung “Männerhaare kurz”, die sich zugegebenermaßen gerade im Umbruch befindet. Viele Anhängerinnen der Vereinigung sehen auch zu kurze Haare als langweilig an und wollen “Kurze Wuschel” auf Männerköpfen sehen. Entsprechend dieser Entwicklung bleibt abzuwarten, ob sich die Gruppierung umbenennt oder zersplittert.

Was ich eigentlich sagen will, ist: Ich war beim Friseur.

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

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