Herr Schmidt.

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Ihr fragt: Wie mache ich meine Frau heiß beim schlafen?

Sehr geehrter Hobby-Koch,

diese Frage kann man nicht so pauschal beantworten. Zu aller erst muss ich wissen, wie Sie Ihre Frau mögen. Mögen Sie sie gut durch oder vielleicht lieber gedünstet. Je nach Gusto gibt es da nämlich verschiedene Erwärmungswege.

Möglichkeit 1: Dünsten

Wie wir alle wissen, unterscheidet man drei Arten des Dünstens: a) Dünsten ohne Fett in Eigenflüssigkeit, b) Dünsten ohne Fett mit Fremdflüssigkeit und c) Dünsten unter Zugabe von Fett. Ich empfehle die erstere Variante, wobei man natürlich – je nach Gewicht-pro-Meter-Quotient der Gattin – sehr schnell in Variante c) abdriften kann. Da ist Obacht geboten!

Wenn Sie, lieber Fragesteller, aber in der glücklichen Lage sind, Variante a) durchführen zu können, dann sollten Sie das auch unbedingt tun. Bevor Sie aber mit dem eigentlich Erhitzungsprozess beginnen können, müssen Sie noch etwas vorbereiten:

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Muss…weg!

Mit sofortiger Wirkung gehe ich nicht mehr vor die Tür, lasse niemanden mehr rein und das Blog wird auch bald gelöscht. Und ich befürchte, selbst das alles wird nicht reichen. Verdammt! Ich brauche sofort eine neue Adresse, eine neue Telefonnummer, eine neue Identität, eine neue Vita, ein neues Gesicht. Machen wir uns nichts vor, ich muss ohne Verzögerung in ein Zeugenschutzprogramm.

Keine Spur darf zu mir führen und es ist unabdingbar, dass ich besser gestern als heute Anonymität erlange. Ach, was da alles auf mich zukommen wird: Ich muss den Kontakt zu meinen Freunden abbrechen, meinen Job aufgeben, das Studium abbrechen, das halb-fertige Haus zurücklassen, ja selbst die Familie darf nicht erfahren, wo ich hingehen werde…

Was? Woher diese plötzliche Panik kommt? – Seht selbst:

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Ihr fragt: Was mache ich, wenn meine Frau nur sexy Gedanken hat?

Zu aller erst möchte ich Ihnen, lieber Fragesteller, mein Mitleid bekunden. Sie habe wirklich ein schweres Los gezogen. Zwischen all‘ den prüden und frigiden Frauen, haben Sie, gerade Sie, eine der wenigen Exemplare erwischt, die sexy Gedanken hat. „Das Leben ist, wie man so hört, kein Ponyhof, kein Wunschkonzert.“ Um so besser, dass Sie sich vertrauensvoll an mich gewandt haben. Meine langjährige Ausbildung zum Frauenversteher, mein angeborenes empathisches Gespür und der Brustbeutel voll‘ Hilfsbereitschaft, den ich von der Mutter Theresas höchstpersönlich bekommen habe, machen mich zum qualifiziertesten Ansprechpartner östlich der Westlichen Hemisphäre. Sie sehen, Sie sind in den besten Händen.

‚Hände‘ ist natürlich eine fantastische Überleitung, denn wir – und damit meine ich selbstverständlich Sie – haben alle Hände voll zu tun:

Zunächst müssen Sie Ihre Frau zu sich holen, damit ich mir ein Bild von Ihr machen kann. Ach, wissen Sie was?!? – Ich hab’s mir überlegt, machen Sie doch einfach ein Bild von Ihrer Frau und schicken Sie es mir zu. Ein Lichtbild, bitte schön, also packen Sie die Fingerfarben wieder weg. Danke! Das vereinfacht die Sache ungemein und Sie sparen einen nicht unwesentlichen Teil meines Honorars. Von den Anfahrtskosten ganz zu schweigen…

‚Schweigen‘ ist natürlich eine fantastische Überleitung, denn es erinnert mich an ’schweifen‘ und ich schweife gerade ab. Zurück zu dem Bild:

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