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Berlin, Berlin – Was ist eigentlich mit Berlin?

Guten Morgen Freunde, ich hoffe Ihr habt alle gut geschlafen und startet mit einem besseren Frühstück in den Tag als ich. Das ist jetzt eigentlich der perfekte Zeitpunkt um direkt mal eine Warnung auszusprechen: Esst nie-mals, also wirklich NIEMALS den Country McGriddles zum Frühstück. Dieses Dingen ist Geschmacksperversion galore, klebt am Zahn und macht wahrscheinlich auch noch impotent. Zumindest schlägt es sich gerade auf meine Libido nieder…

Ich schweife ab. Eigentlich geht es ja schließlich um Berlin; genauer gesagt um die in Kürze dort stattfindende Lesung. Ihr wisst ja längst bescheid (wer noch nicht informiert ist, klickt jetzt mal ganz schnell auf das Banner in meiner Sidebar und spickt bevor er weiterliest). Mal so unter uns Ordensschwestern: Wer von Euch kommt denn da alles so hin?

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Der Abend, an dem der Raketenclub unsterblich wurde

Samstagabend, 20.30 Uhr – so stand es auf den digitalen Flyern, die man überall im World Wide Web finden konnte, sollte die Bloglesung zu dem Erfolgsbuch “6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch” starten. In Anbetracht der hochkarätigen Vortragenden, war ich bereits eine Dreiviertelstunde vorher am wohl abgerocktesten Hinterhof-Club Kölns. Und ich tat gut daran! Nach und nach füllten sich die Holzstühle, die Kinosessel, die Sperrmüll-Sofas und die Klappstühle. Ja, es kamen sogar so viele Leute, dass kurzfristig noch zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen werden mussten. So muss das sein!

Die Creme de la Creme der nationalen “Szene” (sic!) war anwesend: Die DiVa, The Bananaskirt Chronicles, Kaal, Danimateur, kleiner.mops und wahrscheinlich noch einige andere, die sich (mir) nicht zu erkennen gegeben haben. Immer wieder schön, ein paar Gesichter den bekannten Blogs zuordnen zu können und festzustellen, dass hinter hervorragenden Schriften auch nette Menschen stecken. Besonders gefreut habe ich mich über das Kennenlernen von Miss Bananaskirt, da ich neben ihr und ein paar anderen Lesenden am kommenden Samstag auf der Bühne stehen sitzen werde. Da wird übrigens auch der großartige Taubenvergrämer mit von der Partie Party Partey sein. Dieser hat in Köln meine Lachmuskeln mit seinem Amoklauf-Tagebuch ganz schön strapaziert. Ebenso haben mich die Texte von Herrn Glumm (500Beine) in gelesener Form positiv überrascht. Szenen aus dem Leben, die schonungslos und ungefiltert aber mit großen Formulierungen erst in der vorgetragenen Form ihre wahre Wirkung entfalten. Schade, dass der Verfasser direkt nach seinem Auftritt die Location gen Blade City verlassen hat. Aber ein anderer Reisender blieb dafür: Der unnachahmliche Geschichtenerzähler Herr Grob machte eine Pause von seinen Reisen und beglückte die Kölner mit seinen Kamasutra-Künsten Erfahrungsberichten. Ja, und hätte er seine Bambusflöte aus Plastik nicht an den armlosen Jungen verschenkt, hätte er wahrscheinlich ein Liedchen darauf zum besten gegeben. Aber auch ohne Flöte muss man bei seinem Vortrag von Perfektion sprechen. Respekt!

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

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