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Tag: Jürgen Klopp (page 2 of 2)

Wieder so'n Wochenende #2 – Kloppo 2.0

Was bisher geschah: #1

Nicht nur an einer erneuten Immatrikulation bin ich vorbei geschabt, sondern auch der Verlockung den Talar das fleckige und mäßig passende Elefantenkleidchen inklusive Kopftablett gegen 50 Euro aus meinem Vermögen einzutauschen, konnte ich widerstehen. Dabei hätte diese elitär angestrichene Mopedgarage mindestens zwei nicht zu verachtende Funktionen erfüllen können: 1.) Aufmerksamkeitsmagnet. (Ich meine, wer geht mit 'nem Talar in die Altstadt feiern?!?) 2.) Ich hätte endlich 'ne Küchenschürze gehabt. Na ja, aber: Wirtschaftskrise. Opportunitätskosten. Bier. Punkt!

Ohne Talar hätte ich ja jetzt endlich die Gelegenheit gehabt der Welt mal meinen fantastischen Anzug (erinnert mich mal bei Zeiten daran Euch die Story von dem Anzugkauf und der Verkäuferin zu erzählen!) zu präsentieren, aber bevor ich bis zu den Ohrläppchen hochgeknöpft und mit einem Stück Stoff, dass auf meinen Schritt deutet und mir obendrein noch die Blutzufuhr zum Hirn abschnürt, feiern gehe, seht Ihr mich in einem Cocktailkleid und High Heels über den Dancefloor wirbeln. Na gut, vielleicht nicht ganz so, aber trotzdem: Lieber nicht im Anzug. Und da ich nun wiedermal festgestellt habe, dass Anzugtragen nicht wirklich praktisch ist, sollte ich den guten vielleicht gleich bei den Düsseldorfer Kleinanzeigen einstellen.

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Hell Of A Night #1 – Kloppo

Es gibt Abende die beginnen so gut, dass man sofort weiß, ihnen folgen Nächte, die unvergesslich bleiben. So etwas kann man nicht provozieren, nicht heraufbeschwören und erst recht nicht planen. Solche Nächte passieren. Sie halten für ein paar Sekunden an deiner Haltestelle an und geben dir die Chance einzusteigen. Löst du dein Ticket und fährst mit wird es episch, bleibst du im Schutz des Haltepunktes stehen, kannst du einen weiteren Strich in der Spalte „verpasste Chancen“ machen.

Aber was war da denn jetzt überhaupt los, Herr Schmidt?„- 2 fünfundzwanzigste Gebutstage, 2 Städte, 2 mal 2 Stunden Schlaf und 2,0 Promille (gefühlt).

Jens, ein ehemaliger Kommilitone von mir, ist ein Mann, der keine halben Sachen macht. Wenn er feiert, dann feiert er standesgemäß. Und, leck mich am Arsch, „standesgemäß“ ist seit Samstagabend neu definiert. Die Location war eine alte, komplett renovierte Scheune mit Kamin, Zapfanlage, Dancefloor, DJ und allem Schnickes, den man für eine ordentliche Partey(!) braucht. Dort ließ er ein Buffet mit allen erdenklichen Leckereien aus Omas Garten und den internationalen Küchen auftischen, welches allerdings durch das exklusive Grillgut zu einem Schattendasein verdammt wurde: Es gab nicht einfach nur Würstchen und Steaks, nein, nicht bei Jens. Der gute Mann hatte ein familienseitig selbstgezüchtetes Lamm schlachten und in handliche, grillbare Portionen teilen lassen. Freunde, ich sag’s Euch, so ein gutes Lammfleisch findet man in keinem bezahlbaren Restaurant!

Neben den Köstlichkeiten auf den Tischen, gab es auch Leckereien dahinter: Jens hatte zwei nette Damen hinter die Theke und vor den Zapfhahn gestellt, die mit charmantem Lächeln Flüssigbrotschorlen unters feiernde Volk schleuderten. Ihr wisst ja, ich habe mit Thekenpersonal schlechte Erfahrungen gemacht, aber hier gab es ja keine Deckel, von daher…

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