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Tag: Konzert (page 1 of 7)

Der Erdling kehrt zurück

…oder kehrte ich zum Erdling zurück?!? Völlig egal, eigentlich. Wichtig war nur: Wirtz spielten in Dortmund auf und dem Herrn Grob sein Bruder und ich hatten unsere Wanderrucksäcke gepackt und waren zu ihm gereist.

Ihr erinnert Euch alle natürlich mit Sicherheit noch an meine Konzertrezension aus dem letzten Jahr (schau mal hier) und die könnte ich jetzt fast 1:1 hier wieder hinschreiben. Aber eben nur fast, denn es war noch ein kleines Stückchen großartiger als in Köln. Zunächst haben mir zwar wieder die uninspirierten Krawallbrüder von Übergas die Vorfreude auf Wirtz verhagelt, aber danach ging es dann rund. Wie schon im Bürgerhaus Stollwerck, begann Daniel Wirtz mit „Im Freien Fall“ sein Konzert und konzentrierte sich erstmal auf die aktuelleren Songs. Etwas seltsam fand ich dabei, dass er kaum mit dem Publikum interagierte. Während er in Kölle ziemlich redselig war, reihte er in der Pottmetropole nahezu kommentarlos Song an Song.

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Lacuna Coil

Es ist noch nicht so lange her, da stellte ich fest, dass ich aus dem Power-Metal herausgewachsen bin. Grund für diese Erkenntnis war die Tatsache, dass mich Gamma Ray und Freedom Call live nicht wirklich gut unterhalten konnten (hier nachzulesen). Am vergangenen Mittwoch stand nun eine weitere Band meiner Jugend zur Bewährungsprobe auf der Bühne: Lacuna Coil.

Bevor die Italiener aber auf die Bühne durften, bekamen zwei Vorbands ihre Chance das Publikum zu überzeugen. Den Opener machten dabei die deutschen Death-Metaler Deadlock. Obwohl die Kombination eines männlichen Growlers mit einer clean singenden Frontfrau relativ unkreativ ist, begeisterte mich die Band von Anfang an. Das lag vor allem an der Stimmfarbe von Sabine Weniger, die mich doch sehr an Hayley Williams von Paramore erinnerte. Als dann später auch noch genrefremde Techno-Beats in die Songs eingebaut wurden, hatten Deadlock mit mir einen neuen Fan gewonnen.

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Mikroboy live

Ich hab‘ mich öfter schon gefragt / warum man manche Zeiten mag / und manche Zeiten eben nicht / und man oft fast daran zerbricht.

In einer Zeit, in der ich dem Aufgeben näher war als dem Durchhalten, bin ich durch Zufall auf eine junge Band namens Mikroboy gestoßen. (remember?!?) Damals™ haben mich die wunderbaren Indie-Pop-Stücke mit ihren Elektro-Anleihen sofort in ihren Bann gezogen. Viel wichtiger als die Musik waren zu jener Zeit aber die Texte: Frontmann Michael Ludes sang doch irgendwie die ganze Zeit von meinem Leben. So kam es mir zumindest vor. Ja, und wer mich kennt, der weiß, dass mir nichts besser hilft als ein guter Song, um aus einer miesen Situation herauszukommen. Mikroboy lieferten ihn; meine persönliche Hymne: „Raus Mit Der Schlechten Luft, Rein Mit Der Guten“. Ich wusste, wenn die Jungs (und das Mädel) in Blade City Nähe spielen würden, würde ich anwesend sein. Gestern war es dann soweit:

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