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London #3

Okay, heute machen wir das mal anders als beim letzten Mal! Heute fange ich nicht direkt mit den Frauen an. Ha, ich sage Euch jetzt noch nicht mal, wann ich zu den Frauen komme. Sonst könntet Ihr ja hergehen und einfach dahin scrollen und den ganzen Rest einfach weglassen. Nee, Freunde, so nicht. Heute müsst Ihr mal den kompletten Text lesen!

Am letzten Tag vor der Abreise stand Hardcore-Sightseeing auf dem Programm: Big Ben, Westminster Abbey, Treasury, London Eye, Houses Of Parliament, Buckingham Palace, Wellington Barracks… Das konnte ich faktisch nur durchhalten, weil ich an diesem Tag immer noch vorabendbedingt high on emotion war. (…und nein, ich schäme mich nicht für dieses Chris de Burgh-Zitat!)

Mit der U-Bahn ging es also wartezeitbefreit zum beeindruckenden, wenn auch gar nicht so seinem Namen gerecht werdenden, Big Ben und den angrenzenden Houses Of Parliament. Da kam es mir dann auch sehr gelegen, dass sich Lorenz, der alte Hautverfärber, in den Mittelpunkt drängte und kaum eine Wolke neben sich duldete, denn nur so konnten solche Aufnahmen entstehen:

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London 2008 #2

Greifen wir doch direkt den Cliffhanger vom letzten Mal auf und befassen uns mit der Damenwelt Londons:

Kaum hatte ich den Shuttle-Zug von Stansted Airport nach London Liverpool Street verlassen, begegnete mir schon ein echter Leckerbissen. Sollte meine Theorie schon so schnell über Bord geworfen werden?!? Die Dame war etwa 1,80 m groß, hatte blonde Haare, die bis zu den Schulterblättern reichten und war mit einem Körper ausgestattet, der sagte: “Ich bin sportlich, esse was mir schmeckt und Du brauchst keine Angst zu haben, dass Dich meine Knochen verletzen.” Ja, und im Gegensatz zum letzten Mal als mich die Heckansicht einer Frau in Träumereien versetzte, spielte dieses Mal auch das Gesicht mit. Freunde, das Mädel war echt hübsch anzuschauen. Das konnte unmöglich eine Engländerin sein! …oder doch?!?

So stand sie also vor mir in der Warteschlange des Undergroundticketverkaufs und trank immer wieder aus ihrer Evian-Flasche, wobei sie ihr Gesicht jedes Mal weit zur rechten Seite drehte und mich aus den Augenwinkeln ansah. Selbstverständlich blickte ich ihr dabei jedes Mal genau in die Augen und lächelte. Dieses Spielchen ging über die gesamte Wartezeit, also so ca. 20 Minuten. Ja, und verfickte Scheiße™, dass konnte doch nun wirklich nicht sein, dass ich nach so kurzer Zeit nicht nur meine These ad acta legen musste, sondern auch noch mit der Dame flirtete.

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Sexy! Yes Yes Yes

Ich wurde schräg angeschaut als ich meine Liebe zu dieser Band bekundet habe. Die Leute haben mit dem Kopf geschüttelt als ich mir DVDs und CDs aus dem UK importieren ließ. Ich wurde für verrückt erklärt als ich Tickets für ein Konzert in London bestellt hatte und verkündete nur hauptsächlich deswegen auf die Insel zu fliegen. All’ das war und ist mir furchtbar egal, aber vielleicht kann ich ja nachträglich für Verständnis sorgen:

Pünktlich um 18.30 Uhr Ortszeit öffneten die Türen der spektakulären O2 Arena, die auch am zweiten Abend ausverkauft war, und die Publikumsmassen durften hinein. Das heißt, sofern sie denn wollten. Viele Besucher waren noch damit beschäftigt die Merchandise-Stände zu plündern oder aber ein gepflegtes Abendessen in einem der zahlreichen umliegenden Restaurants einzunehmen. Ich sag’s Euch, allein schon wegen der Location hat sich die Reise gelohnt. So eine venue gibt es bei uns nicht.

Nachdem ich mich also an dem großartigen Zeltinnenleben sattgesehen hatte, machte ich mich gemütlich auf den Weg in die Halle. Entspannung dank Platzkarten.

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London 2008 #1

Freunde, Freude ist angesagt, denn ich bin wieder auf heimischem Grund und Boden. Also Champagnerdusche für alle und danach dann ab in den Großraum-Whirlpool.

Schön war’s! Es war so schön, dass ich am liebsten gleich dort geblieben wäre. Diese Kombination von altem Kulturgut mit modernen Gebäuden, dieser Schmelztiegel der unterschiedlichsten Menschen, dieses Verständnis für gute Musik und generell der Flow dieser Stadt sind grandios. Gran-di-os! Ja, man mag es kaum glauben, sogar essenstechnisch kann man dort überleben.

Das Hotel, von dem aus ich London erobern sollte, lag nur 3 Gehminuten von der Tower Bridge und dem Tower Of London entfernt. In der gleichen Zeit konnte man auch bequem per pedes zwei U-Bahn-Stationen erreichen. Schon allein deswegen, aber auch aufgrund des Services und des Frühstücks kann ich es nur weiterempfehlen.

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Headphones on I made my escape. I’m in a film of personal soundtrack. I’m leaving home and I’m never gonna come back
Art Brut

© 2012 Herr Schmidt | Dieses Blog basiert auf Wordpress und verwendet das Theme Modern Clix von Rodrigo Galindez. Lesespass bieten 613 Beiträge und 7714 Kommentare. champagnerdusche!


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